Technik > Tech-Talk Fender

Princeton - verschiedene Versionen 5(B,C,D,E,F)2

<< < (8/9) > >>

Kramusha:

--- Zitat von: Kpt.Maritim am 19.08.2007 23:17 ---Wenn du die Gegenkopplung über den Übertrager drinnen läßt, würde ich damit es auf keinen Fall schwingt ein kleines C (mit Oszi ermitteln, ich beschreibe wie das geht, wenn bedarf ist) über dem Gegenkopllunsgwiderstand legen. Der AÜ dreht die Phase nämlich nicht sauber.

--- Ende Zitat ---

Mich interessiert das, hab im Diciol leider nichts dazu gefunden.. Oder gibts im Radiotron was dazu? Gegenkopplung ist btw. ein sehr interessantes Thema...  ^-^

EDIT:
Denkaufgabe: Der AÜ is ja eine Spule, Strom eilt nach. Dann baut man den Kondensator ein, damit der Strom wieder gleich mit der Spannung liegt. Nur bei welcher Frequenz soll er das tun und bei welcher Aussteuerung? Ich habe gehört, dass es Probleme bei sehr starker Gegenkopplung bez. Schwingen gibt.

Ist das einen neuen Thread wert?

Lg Stefan :)

Kpt.Maritim:
Hallo

@Joachim, Danke die Sicherungsseite ist absolut toll!

@Stefan: Die Phasenschweinereien, werden durch die Wicklungskapazitäten und die Streuinduktivität verursacht. Dadurch kommt es zu Überschwingern. Diese sind wenn man den verstärker mit Dummie abschlist, über diesen ein Oszi hängt und den Eingang mit rechteck (1kHz) füttert gut zu sehen. Es sind Zacken an der linken Flanke des Rechtecks. Durch ein paralleles C von einigen pF parallel zum Gegenkopplungswiderstand werden die Peaks unterdrückt. Ehe ich mir Gedanken über das Brücken von 1N4007 Dioden machen würde, dann eher überd iese peaks. Weil sie eine echte Instabilitätd es Verstärker anzeigen. Er schwingt ja auf einer bestimmten Frequenz nach, wenn er auch nicht ununterbropchen oszilliert, weil die Dämpfung noch größer als die Verstärkung ist. Na jedenfalls untedrückt man diesen Scwhingen mit dem C, wenn man es paralle zum Gegenkopllunsgwiderstand einsetzt. Ist das C aber zu groß, dann werden die Eckend es Rechtecks zunehmend run. Deswegen testet man verschiedene Wert für Cs indem man einen Drehko einsetzt oder Bauteile wechselt. Nötig ist diese Maßnahme avber nur bei gegenkopllungen, die über den AÜ greifen. Baut man eine SChaltung nach und benutzt einen anderen Übertrager als in der Schaltung angegeben, dann muss man auch dieses C neu bestimmen. Seinen Wert im SChaltplan anzugeben, bringt nur was, wenn der Übertragertyp exakt angegeben ist.

Wenn man im Netz guckt findet man die interessantesten Sachen. Der Werden historische Schaltungen genommen und "verfeinert" Z.B. werden die Elkos und Dioden mit kleinen Cs gebrückt, da werden Kondensatormarken in der Schaltung angegeben und wer weiß was noch. Aber der Kondensator parallel zum Gegenkopllungswiderstand wird unhinterfragt übernommen, obwohl irgendein ganz anderer Übertrager verwendet wird als im Original. Das ist eindeutig Optimierung an der falschen Stelle.

Viele Grüße
Martin

Kokomoking:
Hallo allerseits,

ich versuch gerade auszurechnen, was für eine B+ ich mit meinem Netztrafo und Gleichrichter erwarten kann:

Hab dazu mal den valvewizard und das JJ EZ81 Datenblatt zur Hilfe genommen.
Hier meine Schätzung:

Mein Netztrafo TRA0201 (Wüstens) hat sekundär 230-0-230 100mA. Sagen wir mal, mein Amp braucht so 60-70mA B+ Strom. Laut JJ Datenblatt beträgt der Spannungsabfall über die EZ81 ca. 12 Volt. Daraus folgt doch 230V * 1.4142 = 325.3V - 12V= 313V. Kann ich also davon ausgehen, dass ich am ersten Kondensator eine B+ von ca. 313V hab (vorrausgesetzt Netzspannung ist 230V...)?
Wie wird sich diese Spannung nun unter Last verhalten? Da es ja ein Class-A Amp ist, sollte sich da doch eigentlich nicht viel ändern, oder?
Gut, also ich lese die Valvewizard Seite unter Punkt "Full-wave rectifiers" relativ weit unten: Da steht dann was von Series limiting resistance, die bei einem Röhrengleichrichter unbedingt vorhanden sein muss.
Das ist das erste Mal, dass ich davon was gehört habe...Geschweige denn, hab ich noch nie Widerstände in Serie zu den Anoden bei Röhrengleichrichtern gesehen. Kann mich da jemand aufklären? Auf der Valve Wizard Seite wird von Rlim gesprochen; ich nehme an, dass entspricht Rt auf dem JJ Datenblatt?

Cheers und  :gutenacht: ,

    der verzweifelte Christian

El Martin:
Hi Christian!

Hatte ich letztens auch gelesen und mich gewundert.
"...However, the quoted resistance assumes zero source impedance, when in fact we're using a transformer which has a finite resistance. "

Der Trafoinnenwiderstand löst wohl im Betrieb das Problem. Ich gehe davon aus, das in der Einschaltphase durch die Ladekondensatoren ohne eine Strombegrenzung bei Röhrengleichrichtern ohne Softstart die sicheren Betriebsbedingunen verlassen werden.

Der Rest der Schaltung hat ja auch einen Widerstand und der sollte zusammen mit den Trafoinnenwiderstand bei richtiger Schaltungsauslegung genügen.

Das erklärt auch den Grund der max. Ladekapazität (max. Sieb-C) bei Rö.-Glr.
Zu große Lade-Cs ziehen zu viel Strom, belasten den Glr zu sehr.

Aber vielleicht hat ja noch wer was Besseres parat...

Ciao
Martin


Kokomoking:
Hallo Martin,

Deine Erklärung macht Sinn. Wobei der "Herr Valvewizard" trotz Trafoinnenwiderstand einen Widerstand vor die Anode einsetzen will. Mmm... Ich schau nochmal in meinen Ebooks nach,ob ich da was dazu finde. Habs aber in keinem Schaltplan bisher gesehen...
Ich denke mal, dass es in meinem Fall nicht schlimm sein wird, wenn ich diese Widerständen nicht einsetze, da ich keinen Standby-Schalter einbauen will, und deshalb durch das langsame Aufheizen des Gleichrichters eine Art "Softstart/Strombegrenzung" implementiere.   :police:

Cheers,

 Christian

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln