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Fender Vibro Champ Clone Ruhestromeinstellung
Vintage_Man:
--- Zitat ---Nur weil die Röhre soviel Spannung verträgt muss man nicht so hoch gehen. Viel Spannung ist nicht viel Gut. Vielmehr sollten Anodenstrom, Anodenspannung und Ra bei Pentoden gut aufeinander abgestimmt sein. Mit derart hohen Spannung hat man ein instabiles Monstrum, dass nicht einmal mehr Klasse A ist, denn der Arbeitspunkt liegt weit jenseits der Mitte der Lastgeraden.
--- Ende Zitat ---
Absolut einverstanden: Viel wirkt nicht immer viel!
Als Ra fungiert in der Champ-Schaltung der AÜ mit 7kOhm auf 4Ohm. Ich habe mehrere Champ-Schaltungen verglichen und liege mit meinen Spannungen gut im Mittelfeld. Was mich irritiert ist, dass mein Ruhestrom bei Standard-Rk von 470R gut doppelt so hoch ist wie gewollt und (natürlich) auch Ug1 und ich weiss nicht warum.
@Joopi
Da steckt eine TAD 5Y3GT drin, die ja angeblich perfekt für den Champ sein soll. Kommt die vielleicht von Sovtec? Dann könnte ein NOS-Test ja Sinn machen.
/V_Man
Kpt.Maritim:
Hallo
--- Zitat ---Was mich irritiert ist, dass mein Ruhestrom bei Standard-Rk von 470R gut doppelt so hoch ist wie gewollt und (natürlich) auch Ug1 und ich weiss nicht warum.
--- Ende Zitat ---
Nun ja, Röhren richten sich nach ihren kennlinien und nicht nach dem was wir wollen. Ich sehe da garkein Problem. Ind er Schaltung sind -19V (woher die 12,5V kommen weiß ich nicht) angegeben. Mit dem Ohmschen Gesetz folgt, dass etwa 40mA durch den Wioderstand dazu fließen müssen.
Nun mag das bei einer Anodenspannung der Fall sein, und theoretisch auch bei allen anderen, denn theoretisch verläuft die Kennlinie parallel zur Ua-Achse, d.h. theoratisch hat man bei kosntanter Gittervorspannung egal wie hoch die Anodenspannung wird immer den selben Aodenstrom. Doch die 6V6 ist eine real existierende und keine theoretische Bündelstrahltetrode. Das ergebnise ist, dass die Kennlinien nicht parallel zu
r Ua-Achse verlaufen, sondernm eben doch leicht ansteigen. D.h. bei hohen Anodenspannungen föießen mehr als 40mA bei -19V Gittervosrapnnung Andoenstrom. daraus ergibt sich, dass sich ein ganz anderer Arbeitspunkt einstellt 25V sind nicht unplausibel, zumal auch die Schrimgitterspannung höher ist.
Wie ich schon gesagt habe, geht das Problem auf Unstimmigkeiten in den SPannungsangaben im datenblatt zurück. Die Widerstandswerte stimmen nicht mit den Spannungsangaben überein. -19V Gittervosraspannung stimmt zudem nicht mit der Andoenspannung überein. Der dabei fließende Strom üerlastet die Röhre. Die Herren bei Fender haben Mist beime rstellend es Planes gebaut.
Viele Grüße
Martin
Vintage_Man:
So langsam glaube ich auch, dass da einige Leute die Messwerte gewürfelt haben, da so ziemlich jede Schaltplanversion unterschiedliche Werte auswirft. Man müsste mal irgendwie an echte Messdaten eines Champ oder normal funktionierenden Clone kommen.
VG,
V_Man
Hatte ich noch nicht erwähnt: Der NT hat 2 x 270V mit mehr als hinreichend Leistung. Die beiden (auch vorhandenen) 50V-Wicklungen habe ich nach den ersten Versuchen schnell wieder herausgenommen.
Vintage_Man:
Ich habe gerade mal bei Ceriatone nachgeschaut.
http://www.ceriatone.com/images/layoutPic/fenderLayout/VibroChampCeriatone.jpg
Die gehen dort auch mit 320V aus dem Trafo.
/V_Man
Bierschinken:
Mahlzeit,
hab zufällig gestern so´n Ceriatone champkit bekommen. Wenn´s dich interessiert mess ich ihn wenn er fertig ist mal durch und geb dir meine Werte.
Btw; die Fenderdaten sind eh jenseits von gut und böhse, da wird die 6V6 notorisch jenseits der Spezifikation betrieben.
Grüße,
Swen
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