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Baubericht Bassman

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Ramarro:
Ja, deswegen hatte ich "clean" in Anführungszeichen gesetzt, natürlich meine ich damit nicht "klinisch" rein.  ;D Nö, nach Röhre soll's ja schon klingen ... Also meinst Du, besagte Herren spielen/spielten wohl eher Verstärker mit Röhrengleichrichtung?

Grüße,
Rolf

7enderman:
Eckhard:
Vielleicht ein Gedanke in Sachen Gleichrichtung.
Wenn Du den Charakter des Amps nicht von Grund auf verändern willst aber dennoch deine Trafos schonen und weniger Hitze im Amp haben willst,
dann würde ich Dir die Copper Cap von Weber an´s Herz legen.
Bei uns laufen 2 5E3 im Proberaum, der eine bis auf einen Tonestack Mod absolut Original und meiner mit CopperCap, 6L6er Endstufe und dickem OT.
Rate welcher heißer läuft ?!
Genau... der Serien 5E3 läuft erheblich heißer als meiner.
Die Copper Cap simuliert aber das tonale Verhalten einer Röhre, dh. Power sparen, auch etwas weniger Sag aber dennoch hat auch dieser Gleichrichter einen maximalen Vdrop von 50Volt, bricht also unter Vollast ein wie eine Gleichrichterröhre, in diesem Fall 5Y3GT.
Im Vergleich zu einer reinen Diodengleichrichtung klingt der Amp viel "röhriger" was dem Bassman Charakter zu Gute käme.
Im Bassman sitzt doch normalerweise ein 5AR4 oder GZ34 - oder ?
Da wäre Vdrop max. 17Volt.
So oder so.... 22 Dollar die sich gelohnt haben nach meiner Meinung.

sjhusting:
Na ja, Joe hat meistens ueber Polytone gespielt; Kenny hat immer Fender bevorzugt, ziemlich aufgedreht. Jetzt benutzt er Heritage Amps, zufaelligerweise die 'Kenny Burrell' Modell, 40 Watt von 2x 6L6 und dioden-Gleichrichtung.

steven

Basstler:
Hey Leute,

vielen Dank für die vielen kompetenten Anregungen.

Martin: Welche Nachteile  (außer einem etwas verweichlichtem Netzteil) hätte meine ürsprüngliche Lösung mit dem 47y Kondensator nach dem Gleichrichter denn sonst noch ??

Eckhard

Kpt.Maritim:
Hallo

Keine. Wenn du die Bauteile noch nicht gekauft hast oder gut zum Umbauen rankommst, kannst du ja mal verschiedene Elkos von 10uF...100uF testen. da wirst du bestimmt einen unterschied hören. Beim bass macht wegen der großen Amplituden geringer Frequenz das Netzteil viel mehr aus, als bei Gitarrenverstärkern. Ich spile jetzt einen Bouyer Verstärker mit einer dem Urbassman Bassman garnicht so unähnlichen schaltung. Eine etwas andere Röhrenbestückung aber sonst recht ähnlich. Der hat eine Röhrengleichrichtung (GZ34) mit relativ kleinem Elko, dahinter wird direkt die Anodenspannung abgegriffen. Mir saggt er mit der Gleichrichterröhre ein wenig zu doll ein. Vor allem wenn mal die E-Saite etwas fetter kommt, hört man die Kompression etwas pumpen, d.h. die Endstufe taucht etwas zu langsam wieder aus der Sättigung auf. Interessanter weise ist es mit JJ GZ34 etwas besser als mit NOS Mullards. Es ist auch nur ein Hauch, aber ich probiere es mit dem Bassomat trotzdem besser zu machen. Dessen Netzteil hat sich bei den Tests gut bewährt. Mein erster Entwurf der Phasneumkehr war aber nicht so doll, um nicht zu sagen schlecht, aber jetzt kommt es hin. Zumindest kann ich die Endröhren mit sauberen 250V Sprechwechselspannung versorgen, wenn ich wollte.

Viele Grüße
Martin

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