Technik > Tech-Talk Fender
5E3 aus Bausatz aufgebaut!
Basstler:
Hallo Stephan,
ich glaube dieses "weglaufen" der Spannung ist ein Messfehler. Wenn die Spannung tatsächlich weglaufen würde, funktionierte der Amp nicht!
Das Problem ist , daß du über einem niederohmigen Widerstand mißt. Hier wirken sich schlechte Kontakte (Übergangswiderstand) beim Prüfspitze draufhalten viel mehr aus als bei der hochohmigen Anodenspannung.
Miß das ganze mal mit einer vernünftigen Klemme an Pin 8.
Widerstände sind dazu da überwunden zu werden
Eckhard
nysy:
Hallo,
ich habe genau nach Layout verkabelt: anbei ist es nochmal!
Wegen dem "Weglaufen" glaube ich auch eher an einen Meßfehler meinerseits; entweder sitzt der Massefühler nicht optimal, oder mein Billigmessgerät taugt nicht; vielleicht sollte ich auch mal die Batterie wechseln oder mir ein besseres kaufen!
ich glaube eigentlich nicht, dass ich etwas falsch verkabelt habe; - auch die Elkos sitzen richtig herum; - und ausserdem tut der Amp ja! - Dass man evtl. am Bias etwas optimieren kann ist klar, aber das muss man dann entsprechend Aufwand entscheiden!
Viele Grüße
Stephan
sjhusting:
Eben, es muss ein Messfehler sein. Klemme auf beide Seiten der Rk. 18V ist ok, ist meistens ein paar Volt mehr. Alle andere sehen gut aus. Und wie klingt es? Sie sind tolle Amps, aber ich bin bekannterweise nicht Objektiv. Welche 6V6 hast du? Gute Gefuhl, nicht wahr? Erste mal wollte ich nur hoch drehen und stundenlang wegnoodeln ... unverstaendlicherweise haben die andere Hausbewohner etwas dagegen gehabt.
steven
Meikel:
Hallo Stephan,
> entweder sitzt der Massefühler nicht optimal
Quark.
> oder mein Billigmessgerät taugt nicht...
Deiner Äusserung nach zu urteilen, entlädst Du den Kathodenelko durch Anschluss des Messgerätes. Das würde bedeuten, dass das Messgerät niederohmiger sein müsste als der Kathodenwiderstand, also
a) durch das generell niederohmige Messgerät würden aber alle anderen Spannungen ebenfalls falsch angezeigt, vorausgesetzt, Du misst im gleichen Messbereich oder
b) der nur bei der Messung an dene Kathoden verwendete Kleinspannungsmessbereich macht das Messgerät schlichtweg durch Kurzschluss zu Schrott.
> vielleicht sollte ich auch mal die Batterie wechseln oder mir ein besseres kaufen!
Letzteres, weil a) eigentlich gar ned sein kann. Denn dann würde bei so dermassen niederohmigem Messgerät die Belastung des Amp-Netzteiles mächtig ansteigen. ;)
> ich glaube eigentlich nicht, dass ich etwas falsch verkabelt habe; - auch die Elkos sitzen richtig herum; - und ausserdem tut der Amp ja!
Ebend.
Gruß Michael
nysy:
OK,
ich lass jetzt mal alles so wie es ist, da ja offensichtlich ein Fehler ausgeschlossen werden kann; - ausser meinem Fehler beim Messen oder beim Messgerät; - ausserdem tut der Amp ja.
Morgen nehme ich ihn mit in den Proberaum und teste mal richtig wie erklingt, unter Proberaumbedingungen, neben meinen anderen Amps, und eben nicht im ollen Keller mit aufgeschraubter Rückwand und verkehrt herum auf dem Werktisch; - das ist ja auch keine Umgebung für so ein Schätzchen.
Wie er klingt sage ich dann noch (Steven); was ich allerdings bis jetzt gehört habe, war gar nicht so schlecht! Röhren sind die von Weber angebotenen; - die 6V6 sind dunkel eingefärbt; V1 ist eine 12AX7; - ich werde bald wohl mal eine AY7 probieren; als Gleichrichter ist das Copper Cap eingesetzt; - werde ich auch erst mal so lassen!
Gruss
Stephan
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