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Champlifier - mein zweiter Eigenbau

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Bierschinken:
Ohje Ohje, da hab ich mich kräftig in die Nesseln gesetzt  :-[

Ich hatte im Kopf dass das Tremolosignal zwischen 1,5k und 47 Ohm eingespeist wird. Schande über mein Haupt  :angel:
Also, ihr habt absolut recht!

Habe grade mal ein wenig mit dem Tremolo rumgespielt. In der Fenderkonfiguration ist es etwas flott. Einen 10nF gegen nen 22nF tauschen hilft schon weiter, ist meiner Meinung aber noch nicht optimal.

Viel problematischer finde ich den Intensity-Regler.
Zunächst hat man garkeine Modulation und dann plötzllich eine recht starke. Es fehlt irgendwie das "Dazwischen".
Da fehlt mir etwas der Optimierungsansatz. Sollte man den 68k vor dem Intensity-Poti erhöhen oder hat jemand elegantere Möglichkeiten?

Grüße,
Swen

Vintage_Man:

--- Zitat ---iorr schrieb: Welchen Wüsten hast du denn genommen? Den TRA400 ?
Und welchen AÜ? Bestellnummer wäre nicht schlecht.

--- Ende Zitat ---

Genau. den TRA400 für 46,40 EUR vom Jan. Der bietet massig Reserven für alle eventuellen Mod.
Der AÜ ist Dirk's "Fender Übertrager 8 Watt 125A35A" für 29 EUR.

Vorhin habe ich schonmal kurz die NOS 5Y3GT von Jan eingesetzt und gegen die Sovtek gemessen.
Ein völlig anderes Bild! Spannungen deutlich nach unten, so das ich direkt meinen Zusatz-Widerling von 470R 10Watt
herausnehmen konnte. Ug1 liegt jetzt auf 21 Volt.
Ich werde nachher alles nochmal genau nachmessen und den Sound testen und vergleichen.

Bis nachher!
/Bernd

Bierschinken:
Hi Bernd,

jetzt wirds interessant!

Ich bin gespannt auf deine Ergebnisse :headphone:

Grüße,
Swen

Vintage_Man:
Sodele!
Ich speise die NOS 5Y3GT mit 320 VAC und erhalte nach der Röhre eine Spannung von 393 VDC. An der Anode hat sich eine Spannung (gemessen gegen Masse) von 360 VDC eingestellt. Ug1 beträgt jetzt -25VDC.
Der Sound ist jetzt brilliant und perlig und damit tatsächlich spürbar klarer als noch mit dem Zusatzwiderstand.
Der Einsatz der NOS Gleichrichterröhre hat sich auf jeden Fall schonmal gelohnt. Mit diesen Werten entspricht der Champ jetzt den Werten, wie ich sie auch in diversen Fender-Plänen gefunden habe (diese dürfen ja um 20% schwanken).
Ich habe auch den 1,5 kOhm Widerstand jetzt wieder auf die originalen 1 kOhm zurückgesetzt. Morgen, nach Feierabend, werde ich noch mehr testen und auch mal bei höhere Last das Verhalten prüfen. Dann kommen die Änderungen auch auf meine Champ-Site im Web.
Damit liegt der Amp zwar etwas über den Spezifikationen der Röhre, was aber bei Fender bekanntermassen nichts aussergewöhnliches ist.

Gut's Nächtle!
/Bernd

Vintage_Man:
Fertig!
Habe heute abend alles nochmal nachgemessen und die letzten (hoffentlich) Fehler korrigiert. Die aktuellen Messwerte habe ich in meinen Schaltplan eingetragen:

http://www.brieskorn.de/champ/html/schaltung.html

Bei den Tipps & Tricks habe ich jetzt auch meine wichtigsten Bezugsquellen für's Material aufgelistet.

Ich kann jetzt wirklich nirgendwo mehr am Amp herummeckern.  :guitar: Selbst mit Einstellung "Rotzsound", also ohne Feedback verhält sich der Amp überraschend ruhig. Ich sollte vielleicht oben im Gehäuse noch ein Abschirmgitter eintackern (habe ich letztens bei einem Music Man Combo so erspäht), um auch Störfelder von oben auszusperren.
Nachdem ich festgestellt hatte, dass ich seit der letzten Überarbeitung vergessen hatte die Feedbackleitung wieder anzulöten, überrascht der Vibro Champ jetzt mit glockenklarem Clean-Sound.

Das war mit Sicherheit nicht mein letzter Champ!

Gruss an alle Champ Fans,
/Bernd

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