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Fender Exportmodelle:Trafo auf 230V oder 240V einstellen?

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earlgrey36:
Hallo liebe Forumsmitglieder, :angel:

danke für Eure rege Beteiligung an dieser Diskussion und für Eure Antworten auf meine Fragen. Ich war gestern im Proberaum und habe mir den Netzspannungsschalter meines Fenders nochmals genauer angeschaut  8)und musste mit entsetzen :o feststellen, dass bei meinem Modell nur zwischen 4 Möglichkeiten gewählt werden kann; unter anderem 220V und 240V, nicht aber 230V :gutenmorgen:. Ich bitte dafür um gerechte Bestrafung!  :police:
Ohne den Amp jetzt zu messen oder zum Techniker zu bringen; was würdet Ihr für die wahrscheinlich bessere Lösung halten: Den Schalter auf 220V oder auf 240V einzustellen?  ???

Lieben Dank und Gruß

Elmar 8)

 

Wuffenberg:

--- Zitat von: LöD am  8.10.2007 07:32 ---Guten Morgen,
Da kursiert eine Kurve mit Lebensdauer über Heizspannung, die bei zu niedrigeren Spannungen steiler abfällt als bei zu Hohen. Ich denke diese Kurve hat woof "zitiert"...

--- Ende Zitat ---

Genau die!! Danke LöD. Ich kenn sie aus dem Ratheiser Handbuch.
Grüße
Woof

Gutmann:
Um auf die Ursprungsfrage zurückzukommen: Den Amp auf 240 V stellen!
Wenn du ihn auf 220 stellst liegt mit 230 Volt Netzspannung zuviel Spannung an, der Twin meines Kollegen quittierte diese Fehleinstellung mit Totalausfall. Der daraufhin konsultierte Tech hat ausdrücklich gesagt, der Amp sollte auf 240 eingestellt werden.

bluesfreak:
Servus,

sorry, aber diese Aussage ist ziemlich pauschal und ich muss sagen der Techi hat das wohl auch nur gesagt weil er weiß das er dann Ruhe hat...
Klar fährt man sicher wenn er in der 240V Stellung bleibt aber je nachdem was der Trafo (und die Netzdose) in Realität ausspuckt kann es sein das er damit die Röhren unterheizt, also mit zu geringer Heizspannung betreibt => auch schädlich!
Die Netzspannung schwankt je nach Ort, Uhrzeit und Umgebung so zwischen 215 und 235 Vac, dementsprechend auch die Ausgangsspannungen. Das ein Twin sowas mit nem Totalausfall quittiert zeigt eher daß da bereits ein Bauteil grenzwertig war (Elko, Röhre, Sicherung) und früher oder später wär die Kiste wohl eh ausgefallen.
Eine Testmessung verschafft ihm halt in der Hinsicht klarheit und er weiß wie er den Amp in Zukunft fahren soll, ich halte das für die bessere Lösung...

just my 2c
bluesfreak  8)

earlgrey36:
Hallo liebes Forum :angel:,

danke, wie immer für Eure Lösungsvorschläge. Ich habe auf der Orangeamp Seite unter häufig gestellte Fragen folgende Antwort auf die 220V/240V Frage lesen können:
"1 Technische Anfrage / Mitteilung:
… wollte eigentlich nur fragen ob ich den schalter für die spannung auf 220 oder 240 Volt schalten soll.
Bei uns liegt ja die Wandspannung bei 230 Volt … danke im vorraus
 *1 Antwort:
Beides (220/240V) ist möglich und hat technisch gesehen kleine Vor- und Nachteile, die alle nicht wirklich wesentlich sind.
Die höchstpersönliche Aussage von Orange:
"Either 220v or 240v is OK. It is probably best to run the amps at 240v in most parts of Germany. However, the more east you go, the lower the voltage gets so thats when you should switch it down to 220v to get the most out of your amp! Also, a lot of countries in Europe are actually 220v not 230v so the switch is really there so the guitar tech can match the voltage when a band is on tour."
-> ... meint, dass es bei 230V recht egal ist. Das sind 5% Unterschied nach oben oder unten, die Netzversorgungen schwanken sowieso häufig (Club/alter Bunkerproberaum...) in einem weit größeren Bereich. Also bei sauberer Versorgung -> 240V; bei sinkender Netzversorgung oder in Ländern mit 220V entsprechend -> 220V einstellen, damit das letzte Quäntchen an Power noch aus dem Amp geholt wird.
Tipp:
Ansonsten ist eine deutliche Empfehlung bei unsauberer Netzversorgung und dann wirklich eine merkbare Klangverbesserung neben den Schutzschaltungen: Furman PowerFactor PF-Pro, ein Netzfilter/-puffer für Gitarrenamps als Boden- oder Rackgerät!
 
Ein Techniker habe ich auch noch mal zu dem Thema befragt und der erzählte von einem Peavy 5150 der sich nicht richtig einstellen ???ließ. Irgendwan hat er dann einfach mal den Trafo auf 220V umgestellt und siehe da, alles ließ sich problemlos einstellen und der Amp blühte richtig auf. Er meinte außerdem, daß die älteren Fenderamps ziemlich schmerzfrei wären und das deren Trafos recht großzügig dimensioniert wären. Ich sollte einfach mal beide Einstellung ausprobiern. Also ist mal wieder alles relativ.
 :gutenacht:

Gruß Elmar

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