Technik > Tech-Talk Fender
Tweed Deluxe 5(A,B,C)3
bazookajoe:
Hallo "Kokomoking" (ich hoffe daß Du noch hier reinschaust), sorry den Thread nochmal hochzuholen,
wäre interessiert an Deinen Erfahrungen mit den beiden erwähnten Ausgangstrafos.
Die Email Kommunikation mit Mercury ist meiner Erfahrung nach sehr gut und schnell und das Kundenservice auch für Überseekunden extrem entgegenkommend, meine Frage nach einem Ausgangstrafo für einen "early 50s Deluxe" wurde allerdings auch nach zweimaligem Nachhaken nicht zufriedenstellend beantwortet, obwohl ich darauf hingewiesen habe daß es mir nicht um Bass und cleanen Headroom geht empfiehlt mir Paul mir bloß wiederholt den FTDO-M, weil das der "most popular" ist. (und zufällig auch der teuerste - will ich da mal unterstellen).
Die Heyboer Website scheint im Moment nicht erreichbar zu sein.
Bruce von Missionamps hat da mal (wohl halb ironisch gemeint) in einem Forum geschrieben daß der original Deluxe Trafo ein billiger, nicht verschachtelter 12 W Trafo war man also mit einem teureren Trafo auch nicht den originalen Sound erreichen wird - viellicht ist da auch etwas dran.
Kokomoking:
Hallo Bazookajoe,
yep, ich schau hier immer mal wieder rein, wenn ich Zeit hab. Freut mich, dass jemand den Thread hochholt! Ich wollt ja eh noch ein Baubericht zu dem Amp schreiben, ich kann nur noch nicht abschätzen, wann der denn fertig sein wird (Neuer Job in neuer Stadt usw...). Ich kann Dir nur kurz das aus meinem Gedächtnis wiedergeben, an das ich mich erinnere im Moment. Mehr kann folgen ;)
Ich hab damals auch Mercury angerufen und meine Fragen wurden auch prompt beantwortet. Der normale 5E3 hat wohl mehr Eisen und geht tiefer runter im Bassbereich. Ich war damals auch scharf auf einen authentischen Sound und habe mich deswegen für den FTDO-15 entschieden. Es gibt ja davon auch eine Version mit mehreren Ausgangsimpendanzen. Dieser OT soll jedoch laut Mercury anders/moderner klingen als der FTDO-15 mit nur 8 Ohm sekundär. Ich hab also den FTDO-15 mit nur 8 Ohm sekundär genommen. Dieser hat 10 kOhm Primärimpendanz im Gegensatz zu 8 kOhm beim 5E3. Zum Sound kann ich sagen, dass mein 5A3 Klone ein Volltreffer ist (für mich). Er produziert einen sehr holzigen Ton, ohne übermäßigen Bass, aber auch ohne kratzige Höhen. Im Vergleich zu meinem JTM45 ist der tiefe Bassbereich deutlich beschnitten. Hör dir mal T-Bone Walker an. Der Sound geht in diese Richtung. Wobei ich keine Hollowbody Gitarre wie T-Bone spiele, die gibt dann doch noch mal die Grundcharakteristik vor.
Zum Erscheinungsbild des OT kann ich sagen, dass er wirklich klein ist. Er schaut sehr einfach aus. Deutlich kleiner als der OT von Heyboer für einen Deluxe Reverb. Vergleiche hierzu mal das Bild auf der ersten Seite dieses Threads. Noch anzumerken ist, dass auf meinem Mercury OT "Axiom FTDO-15" vermerkt ist. Das ist wohl ein Fehler seitens Mercury, da Axiom anscheinend eher für überdimensionierte, moderne OT steht. Wie gesagt, für mein 5A3 find ich den OT passend und vom Gewicht her sehr angenehm. Einen Vergleich zum größeren Pendant kann ich zur Zeit nicht beschreiben, da ich einen OT-Tausch noch nicht ausprobiert habe. Wollt ich aber irgendwann mal machen, da ich den größeren Deluxe Reverb Trafo nur zu diesem Zwecke gekauft habe...
Ich hoffe, dass hilft Dir ein wenig weiter. Melde Dich einfach bei Fragen!
Cheers,
Christian
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