Technik > Tech-Talk Fender
DIY Deluxe Reverb Hallteil
Meikel:
Hi Adi,
danke! :)
Nur rein für mich zum Verstehen:
> ...und Trafo...
Netztrafo?
> OT...
Ausgangsübertrager?
Gruß Michael
gisape:
Hi,
Netz-Trafo (PowerTrans) 125P1B passt 100% auf Princetonchassis von TAD,
Ausgangsübertrager (OutputTrans) von Shinrock SOT-M18R deutlich größer als orig. OT, braucht aber neue Befestigungslöcher.
Hoffe für Aufklärung gesorgt zu haben
Gruß
Adi
rakete:
Hallo Gisape und so.
Ich habe ein ähnliches Problem mit meinem Princeton reverb2 Nachbau. Der Aufbau ist ja dem eines deluxe reverbs sehr ähnlich, die Spannungen liegen bei mir aber um einiges niedriger.
Zumindest bei zurückgedrehtem mastervolumen streut dabei das Signal der Halltreiberstufe stark ein. Je geringer man sie ansteuert, desdo weniger schlimm wirkt sich das natürlich aus. Ich haber derzeit statt 220k->2n2->1m auf masse 470k->2n2->470k auf masse (vom Ausgang der 2. Stufe zur Halltreiberröhre) verwendet.
Aber was mich wundert: woher kommt die Einstreuung des Signals, wenn (das bzw beide) mastervolumen auf 0 sind.
Ich habe verschiedene Abgriffe für die Versorgungsspannung probiert - wie vorgesehen gemeinsam mit der PI, aber auch direkt davor und dahinter. Aber es ist immer noch ein deutliches Signal zu hören, dass nicht aus der hallspirale kommt (unverändert, wenn man diese abklemmt). Es verschwindet nur, wenn man den Eingang der beiden ECC81 auf masse legt. Masseverbindungen sehen soweit gut aus. Ich habe die Zuführungskabel vom Halltrafo zur Hallbuchse verzwirbelt. Das macht natürlich den Weg länger. Das Verzerren kann ja durch evtl durch die Röhre kommen (neue JJ), aber das Übersprechen? War das bei Dir genauso, Gisape? Gruß,
c
Deeluxe:
Hallo rakete,
das Vorstufensignal (vorm Masterregler) streut etwas in den Eingang der Phasenumkehrröhre und stärker in der seriellen 220k Widerstand davor.
Wenn Du diesen zum Test kurzschließt und den Master zudrehst wird es wesentlich leiser sein, wenn er der Hauptschuldige ist.
Gruss
Charly
rakete:
Hallo Charly, mir ist nicht ganz klar, welchen widerstand du meinst.
Ich rede von diesem Schaltplan:
schematicheaven.com/fenderamps/princeton_rev_II_boost.pdf
Vor dem Master sitzt die Aufholstufe. Die liegt über 100k und 22k seriell an der Versorgungsspannung.
zwischen den Widerständen geht's über einen 22n auf das mastervolumen (100k), und von dort gehts nochmal auf das leadmaster, dessen massepunkt mit einem 3n3 gebrückt ist und nur im lead-modus auch wirklich auf masse gelegt wird. Dreht man das leadmaster voll auf, ist es also letztendlich im cleankanal wirkungslos. VOm Schleifer gehts jetzt über einen 10n dann in die Phasenumkehrstufe.
Da ist kein 220k mehr dazwischen (wie teilweise bei älteren deluxe reverbs ohne MV)
Mit MV auf 0 sollte es eigentlich ruhig sein, ist es aber nicht. Ja, es liegt offensichtlich an der Einstreuung in die Phasenumkehrstufe, denn ein post PI Mastervolumen machte es dann wirklich still, aber: diese starken Einstreuungen sind weg, sobald man die Halltreiberröhre herausnimmt. Ganz normal scheint mir das nicht zu sein. Ich frage mich nur, woran es liegen könnte. Habe mittlerweile auch mal probiert, die Spannung für die Halltreiberröhre über ein eigenes RC Glied zu erzeugen. Hat auch nichts gebracht. Ich habe auch mal die Leitungen für den Leadkanal abgeklemmt, so dass Fehler oder Übersprechungen dort auszuschliessen sind. Ich habe vom Halltrafo von welter (den hatte ich noch, sonst hätte ich natürlich den abgeschirmten fender-ersatz von dirk genommen ) auch mal kurze, ungezwirbelte Kabel zur Spirale gelegt - kein Unterschied. Ich habe durch die Becherelkos mehrere Massepunkte am Gehäuse, und auch die Speakerbuchse hat minus am Gehäuse. Da könnte ich nochmal etwas nachbessern.
Den 18K vor dem Halltrafo nehme ich auch mal heraus. Aber dann gehen mir so langsam die Ideen aus.
Gruß,
c
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