Technik > Tech-Talk Fender
Dick Dale und der alte Leo
sjhusting:
Schau mal dutube an, es gibt haufenweise Dale videos da, neu und alt. 'Nitro' ist ein schoene neue, den Lied nehmen wir in unser Repertoire ein.
Dick Dale / Leo Fender ist bestens in Smith's Buch geklaert. Die JBL 130F war auch Dick wegen entwickelt.
Dick benutzt bis heute seine blonde Showmen.
So weit ich weiss, hat er doch die Showmen in Studio verwendet. Mindestens habe ich nichts anders gehoert. Vielleicht nicht ganz aufgedreht. Live schon - es hat lang gedauert, bis Leo ihn ein Amp gebaut hat, der robust genug fuer sein Shows war.
Die external Reverb ist nicht mit den eingebaute BF reverb zu vergleichen. Es hat ein 6K6 driver tube (6V6 in die Reissues) und die Qualitaet der Reverb ist ganz anders.
Er hat auch sehr sehr dicke Saiten (.014 glaube ich) und spielt mit den Bass-Saiten unten.
Er bleibt leider ein von die allgemein unbekannten Pioneere von Rock'n'Roll - zusammen mit zB Lonnie Mack. Ich warte gespannt auf sein naechste Europa-Tour
steven
The stooge:
Mojnsen Martin,
--- Zitat von: Kpt.Maritim am 9.02.2008 18:33 ---Ich horche gerade mal wieder Aufnahmen von Dick Dale. Geilomat!!! Das Gitarrenspiel reißt heute wohl keinen mehr vom Hocker, aber ein feiner Sound ist das
--- Ende Zitat ---
Doch, das Gitarrenspiel reißt mich immer noch vom Hocker, es war stilbildend für Cliff Richard, die Ventures, Spotnicks, Beach Boys und wie sie alle heißen. Und nicht zuletzt für John Cipollina.
Nicht zuletzt, weil ich ihn vor einem Jahr im SO 36 zu sehenund zu hören bekam. Er spielte über einen Silverface Twin Reverb (ich nehme an, die 135W UL-Version), er hing hinter der Band und war nicht abgenommen. War trotzdem bis auf die Straße zu hören.
War jedenfalls ein Superkonzert.
ne schöne Jrooß, Mathias
Kpt.Maritim:
Hallo
Danke euch allen, mir wird vieles klarer. Bierschinkens kommentar hilft mir besonders weiter. Er wird also den Showman clean gefahren haben und seinen Sound was Verzerrung betrifft in der Reverbunit gemacht haben. Das passt auch damit zusammen, dass ich keinen verzerrten Hall gehört habe, sondern verhallte Zerre. Die Zerre muss vor dem Hallteilt in dessen Treiber entstehen, dann wirde verhallt und vom Showman hochgezogen. Jetzt wird mir auch klar, warum Herr dale für seine Zeit so unglaublich viel Leistung brauchte. Er hätte sonst nie den Headroom gehabt und hätte das Hallsignal verzerren müssen, was gematscht hätte.
Bei seiner Spieltechnik ist die Saitenwahl eine Frage der Haltbarkeit, aber auch des Outputs, 14er Saiten schmeissen viel mehr raus schon allein, wegen des mehr an magnetischem Material.
Ich wollte Herrn Dale nicht schlechtgeredet haben. Er war vielleicht genau so wichtig wie Herr Hendrix, aber die Spieltechnik selbst haut heute keinen mehr vom Hocker, sie ist in das ABC des E-Gitarrenspiels eingegangen. was eine Leistung ist! Seine Skalen finde ich ganz nett. Er spielt oft Halbtonschritt-Ganztonschritt-Halbtonschritt-Ganztonschritt-usw....-Skalen. Das ist für die Rockmusik seiner Zeit ziemlich ungewöhnlich und findet sich erst bei Zeppelin und in den 90gern bei Amorphis so extrem im Rock wieder. Robert Plant treibt es auf "The mighty rearangeur" bis zum Exzess. Im Jazz kommt es häufiger vor. Z.B. bei Night in Tunesia und vielen anderen Stücken auch. Ich benutze das manchmal um von einer Tonart in die andere zu wechseln ohne das es stört, man kann bei Improvisationen schön umhermeandern, man findet so immer zurück zum Tond er Gitarre die man gerade begleitet. Natürlich bin ich nicht Ansatzweise mit Herrn Dale vergleichbar und schon garnicht mit dem Komponisten von "Night in Tunesia". Ich tu' nur so als ob ich Kennung hätte ... Absolut Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit, soll ja bei einer Karriere nicht unbedingt hinderlich sein.
Viele Grüße
Martin
gisape:
Ist Robert Plant nicht der Sänger von Zep? :o
Gruß
Adi
guitarthunder:
Der Gitarrist von Led Zeppelin ist Jimmy Page.Einer der einflusreichsten Gitarristen seiner Epoche.
Gruß Michael
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