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Deluxe Reverb Nachbau - Anodenspannungen zu hoch

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Meikel:
Hallo Oliver,

> Nach Deinem Hinweis habe ich Deine früheren Postings nochmal genauer gelesen. Da steht ja wirklich alles drin, sorry.

Ja, ich habe eigentlich ALLES dazu geschrieben. Das geht soweit, dass es sehr wahrscheinlich bald diesen AB763-Clone als offiziellen Amp eines deutsch/chinesischen Herstellers zu kaufen geben wird. Zumindest hat mich ein Hersteller diesbezüglich bereits angefragt. :-o

> Sehr wichtig war mir die Info, daß es mit dem TT Universaltrafo (022798) zumindest prinzipiell funktionieren müßte.

Richtig. Der Trafo ist zwar zu gross, jedoch liegen mit ihm die Spannungen bei diesem Deinen Projekt - vorausgesetzt, Du hast den Fehler gefunden - immer noch im Rahmen des Fender-normalen! Du hast dann halt lediglich einen sagen wir mal "stabilen" Amp, der wenig zerrbereit ist, dafür aber lange herrlich fenderesk-clean bleibt und richtig schön laut werden kann, weil einfach (durch den Trafo eher ungewollt) mehr Clean-Headroom da ist. Gott ja, der eine mag es sogar!

> Ich werde den jetzt erstmal wieder einbauen und versuchen, den Fehler zu finden.

Röhren rein und Spannungen mit Röhren messen.

> Danke für Deine Warnung zu den Vorwiderständen.

Es ist mehr eine theoretische Überlegung, probiert habe ich die Kokelwiderstände nie. Aber das ist die Prinzipfrage: baue ich einen AB763 nach, dann muss ich auch sein Anzerrverhalten mit einbeziehen, denn sonst ist es eben kein Original mehr. Und geht so ein etwas unterdimensionierter Netztrafo in die Sättigung, weil er einen hohen Strom zieht, dann ist, denke ich von einem rein linearen, ohmschen Verhalten ab einem gewissen Grad der Belastung sicherlich nicht mehr die Rede.

Gruß Michael

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