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Mallorys oder Orange Drop für 5E3

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Fwänk:
Hi Forum,
@ DocBlues: ich gehe Grundsätzlich auch davon aus, dass mein Rauschen noch ganz andere Ursachen hat, fand aber die Idee Kondensatoren, speziell am Eingang, dahingehend einer Prüfung zu unterziehen interessant. Wie ich schon anmerkte, wenn die Möglichkeit da ist verschiedene Glieder in der Kette ohne viel Aufwand zu optimieren kann man es ja tun.

@ Maddin: ich komme daruf zurück!

@ alle: Kabel, zumindest Gitarrenkabel, haben eine Veränderung im Sound bei jeweiliger Anschlußrichtung. Es kommt auch auf das Kabel an. Wenn schon eine extreme Bedämpfung da ist, evtl. nicht mehr vernehmbar. Es sind allerdings Nuancen im Bereich Bassdefinition die ich gehört habe. Ich habe in einem anderen Forum gelesen, dass es auf die Walzrichtung des Kupfers ankommt. Mir am Ende auch egal woher, ich habe einen Unterschied gehört.

Und ich weiß aber auch, dass ich mit 25 T€ Equipment auch nicht so viel anders klingen würde. Aber die Suche nach dem heiligen Gral des Sounds ist eben nie zu Ende. Ich versuche das eben mit recht günstigen Mitteln hinzubekommen, das ist für mich der Sinn von DIY.

Grüße, Frank

DocBlues:
Hallo an alle, die jetzt gerade in die unerquickliche Diskussion "Voodoo gegen exakte Wissenschaft" hineinlaufen. Da ich eigentlich keine Lust habe, mich in eine "esoterische Psychoeche" abdrängen zu lassen, möchte ich den studierten Elektrotechnikern und Praktikern mit weniger feinen Ohren nur kurz mitteilen: Ich habe in als Dipl.-Ing. in Elektrotechnik promoviert und kann nur empfehlen, sich mal etwas eingehender mit der Physik zu beschäftigen und zwar nicht auf dem Level von Schulphysik und vereinfachten Formeln für allegemeine Ingenieurzwecke , bevor man das Thema auf die lächerliche Schiene schiebt.

Hinweise zum Einstieg:
1. Statt der üblichen integralen (vereinfachten) Beschreibungen der Elektrotechnik die grundlegenden Maxwell´schen Gleichungen in diefferenzieller Form heranziehen - und zwar nicht in der vereinfachten Form mit richtungsunabhängigen, slalaren Stoffgrößen - sondern in der tensoriellen Form, die richtungsabhängige Stoffgrößen zuläßt. Da läuft dann natürlich nicht mehr in der simplen Form mit (integraler Kapazität, integraler Induktivität und skalarer Leitfähigkeit)

Man muß sich ja nicht wundern, wenn man in seinen Formeln den Richtungseinfluß nicht wiederfindet, wenn man ihn vorher in einer Vereinfachung schon selber ausgeschlossen hat.

2. Einstieg in die Werkstoffphysik. Zunächst mal ein paar Grundlagen wie Kornstruktur in Metallen, atomare Gitterebenen und Korngrenzeneffekte durch Fehlstellen und Verunreinigungen. Dazu technologisches Know-How über die Herstellung von Drähten. Anschließend könnte man dann in den bereich von Grenzflächen zwischen Leitern und Isolatoren einsteigen.

3. Analyse der Schwächen und Grenzenn der Anwendbarkeit von Messmethoden und theoretischen Grundlagen - z.B. prinzipielle Grenzen und Schwächen der Frequenzanalyse nach Fourier bei der Erfassund von Transienten und Einschwingvorgängen.

Wer es also unbedingt wissenschaftlich vertiefen will, hat da ein paar gute Startpunkte. Ich habe den wissenschaftlichen Background, habe aber überhaupt keine Lust, die Basteleien an Amps und das Sound-Tuning unnötig zu verkomplizieren. Andererseit bin es aber auch Leid, die abfälligen Bemerkunken von Leuten zu lesen, die nur ein oberflächliche, vereinfachten Teil der Physik kenn und das für die Welt und Realität schlechthin halten.

Es gibt sicher auch viele Leute (gerade Rockmusiker mit geschädigten Ohren), die solche Dinge nicht hören. Manche Leute haben eben nicht so gute Ohren, so wie ich z.B. eher mäßige Augen habe. Ich würde aber nicht auf die Idee kommen, anderen Leuten, die besser sehen als ich, Einbildung oder Scharlatanerie zu unterstellen.

Wenn ich (und andere) es reproduzierbar hören, damit den Sound in der gewünschten Weise systematisch beeinflussen kann und das Ganze zudem nicht im Widerspruch zur Physik steht, bezeichne ich es als real.

So, das mußte mal raus und klargestellt werden, bevor es hier noch wieder - wie in vielen Foren - sinnlose Glaubenskriege gibt.

Und jetzt sollte es - finde ich - wieder um die Dinge gehen, die uns Spaß machen und die uns beim Spaß weiterbringen:
Musik, colle Amps und tolle Sounds - auch wenn man nicht so detailliert hört oder die passende Formel geade (noch) nicht kennt.

Gruss,
DocBlues

DocBlues:
Hallo nochmal,

sorry für die vielen Tippfehler in meinem vorstehenden Beitrag - hätte ich vor dem Abschicken nochmal durchlesen sollen - nicht erst hinterher. Ich spiele deutlich besser Gitarre , als ich auf der Tastatur schreibe. Da schleichen sich bei höherem Tempo schnell Macken ein.

Nochmal Gruss,

DocBlues

Athlord:

--- Zitat von: DocBlues am  9.10.2008 11:30 ---Hallo nochmal,

sorry für die vielen Tippfehler in meinem vorstehenden Beitrag - hätte ich vor dem Abschicken nochmal durchlesen sollen - nicht erst hinterher. Ich spiele deutlich besser Gitarre , als ich auf der Tastatur schreibe. Da schleichen sich bei höherem Tempo schnell Macken ein.

Nochmal Gruss,

DocBlues

--- Ende Zitat ---

Hallo,
Du hättest den Beitrag doch noch Ändern/Editieren können.... ???
Man sollte die Thematik vielleicht nicht so verbissen sehen - aber viele unterschiedliche Antworten und Meinungen machen nun mal ein Forum aus.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, das unterschiedliche Materialien den Ton beeinflussen - da gebe ich Dir uneingeschränkt Recht.
Du hast auch recht, wenn Du auf ein gutes Gehör hinweist - denn das ist dafür Voraussetzung.
In diesem Sinne und für ein gemütliches miteinander
Gruss
Jürgen

DocBlues:
Hallo Jürgen,

da hast Du recht - hätte ich tun sollen. Ich war wohl wegen des Themas etwas genervt und habe sofort auf den Button "Schreiben" geklickt. Da muß ich mich bessern.

Gruss,
DocBlues

P.S. Mein nächster Beitrag geht wieder um Dinge, um die es hier eigentlich geht.

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