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20w Fender Deluxe Reverb laut genug für Band?
Hank from hell:
Hallo,
--- Zitat von: mc_guitar am 15.10.2008 12:44 --- Hab selbst keinen DeluxeReverb, kenne aber einige, die im Bandkontext sogar mit einem Silencer/Hotplate runterregeln, um den EndstufenCrunch auch nutzen zu können, sonst ist der zu laut! Bei Clean wär ich skeptisch ob es klappt, bei Zerre denk ich kein Problem mit der Durchsetzungsfähigkeit.
--- Ende Zitat ---
Das klingt gut. Also bei voller Lautstärke darf er rühig verzerren. Ging mir nur darum welche Laustärkepegel er überhaupt erreichen kann.
--- Zitat von: toptopz am 15.10.2008 13:26 ---kann aus Erfahrung sagen, dass man da (in der von dir beschriebenen Situation) lautstärkemäßig ausreicht. Du schreibst noch nichts zu deinen Lautsprecher-Vorstellungen... Oft wird ja nur ein 12er benutzt, 'ne Überlegung wären vielleicht 2*10er oder sogar 2*12er. Das lässt das Ganze dann etwas "größer" klingen. Bräuchten auch keine besonders leistungsstarken zu sein - z.B. die Jensen C-Serie (10er & 12er) klingt recht 7ender und ist erschwinglich... Oder sogar 4*8er EH (mit entspr. AT)??
--- Ende Zitat ---
Ich würde einen solchen Amp wenn eh als kleines Mini-Topteil bauen, dann zum leise spielen / üben an ne kleine Box hängen (1x10er oder sowas), zum proben an einer alten 4x12er. Das sollte wohl hinhauen dann lautstärkemäßig.
--- Zitat von: toptopz am 15.10.2008 13:26 ---Viel Erfolg für dein 6V6-Projekt
--- Ende Zitat ---
Ist bisher noch reine Spinnerei, aber trotzdem Danke ;)
--- Zitat von: Dotterbart am 15.10.2008 13:29 ---den Madamp hab ich vor kurzem auch gebaut und auch schon an einer 4x12 mit Band getestet. Mir war er zu leise, da er zwar mit Volume auf links schon ziemlich laut ist, aber nur mehr zerrt, wenn man ordentlich aufreißt. Zum Fender kann ich allerdings nichts sagen
--- Ende Zitat ---
Hm, gut, der Madamp hat zwar auch eine 2x 6V6 Endstufe, aber andere Trafos. Vielleicht ist auch der kleine Netztrafo (der von Wüsten) etwas schwach (d.h. schwächer als der vom Deluxe Reverb)... den hätte ich für einen solchen Amp auch angepeilt. Dann werde ich wohl doch mal sehen ob's nicht nen dickeren gibt.
Wo ich schon dabei bin.... hätte noch jemand eine Empfehlung für einen Deluxe Reverb Netztrafo? Habe hier im Shop nur den "Universaltrafo" für Fender mit 50w gefunden (was mir etwas übertrieben scheint) und einen Hammond, der preislich aber auch etwas übertrieben wäre für den Zweck.
Gruß,
Johannes
Hank from hell:
--- Zitat von: DocBlues am 15.10.2008 14:09 ---Wenn es ein Power-Trio im Classic Rock Bereich ist - mit entsprechender Dominanz der Gitarre - würde ich sagen, daß wir ohne Zusatzbox mit effizientem Speaker eher knapp. Bei Heavy Rock kannst Du es vergessen. Wenn es Nirvana Grunge oder Brit-Pop ist sollte es auch reichen, da Du dann eh. primär den dicken Overdrive Teppich machst.
Falls die Gitarre nicht so sehr im Vordergrund steht und/oder die Musikrichtung generell eher etwas dezenter ist, würde ich sagen, daß es geht. Sobald Du aber in den cleanen oder angecruchten Bereich gehst, wird es ohne Zusatzbox eng.
Wenn Dir der Amp ansonsten sehr gut zusagt, würde ich über eine Zusatzbox (1 x 12 oder 2 X 10 oder ggf. auch 2 x 12) nachdenken und dazu Speaker auswählen, die auch bei relativ geringer Leistung gut und effizient kommen (also min. 98 dB Empfindlichkeit und tendenziell eher etwas im Leistungsbereich zwischen 30 und 75 Watt und nicht ein 150 W). Je nach Deinem Geschmack könnte das zum Fender z.B. ein Eminance Red Fang oder ein Jensen Neo sein. Es gibt aber sicher auch noch andere gute Alternativen.
Wenn Du allerdings noch die freie Wahl für ein Selbstbau-Projekt hast, würde ich mich eher in Richtung 40 - 60 Watt orientieren und erstmal keine Zusatzbox einplanen.
--- Ende Zitat ---
Hallo,
wie gesagt soll solch ein Amp - wenn ich ihn denn bauen sollte :) - ein Zweitamp werden, primär zum Üben oder Aufnehmen mal, für andere Zwecke hab ich noch nen 120W Amp.
Aber wäre halt gut wenn der Amp auch mal lauter könnte, da er sonst ja irgendwie etwas eingeschränkt wäre in der Einsetzbarkeit.
Einsetzen würde ich ihn für "Rock"... Klingt was allgemein, meine halt gitarrenlastigen Kram, irgendwo zwischen Heavy und Classic Rock und moderneren Sachen ;). Verzerren darf der Kleine wie gesagt, er muss nur die Lautstärke bringen. Er würde dann halt auch an ner 4x12er Box mit, ich würde sagen "mittlerem bis gutem" Wirkkungsgrad, betrieben.
Gruß,
Johannes
DocBlues:
Hallo Johannes,
an der großen Box sollte es als Ausweichamp gehen, wenn der Drummer nicht mit Baumstämmen spielt und der Bassist gleichfalls im Rahmen bleibt.
Gruss,
DocBlues
darkbluemurder:
--- Zitat von: DocBlues am 15.10.2008 15:33 ---Hallo Johannes,
an der großen Box sollte es als Ausweichamp gehen, wenn der Drummer nicht mit Baumstämmen spielt und der Bassist gleichfalls im Rahmen bleibt.
Gruss,
DocBlues
--- Ende Zitat ---
Hallo Johannes,
das sehe ich genauso wie Doc. Ich spiele selbst u.a. einen Deluxe Reverb II (der allerdings stark modifiziert ist). Da wir Country Rock spielen, brauche ich auch cleane Sounds. Das geht, auch wenn unser Drummer nicht so laut ist. Ich habe allerdings einen Ausgangsübertrager vom Pro Reverb und einen 100W Celestion Speaker drin.
Ein Tip, um dem Bassisten aus dem Weg zu gehen: Bässe runter und Mitten rauf. Insbesondere Licks auf den tiefen Saiten werden dadurch prägnanter. Für den Bassisten: Bässe rauf und Mitten runter. Das ist ganz wichtig! Ich habe leider schon mit zuvielen Bassisten gespielt, die - aus welchem Grund auch immer - immer die Bässe rausgedreht haben und lieber mit vielen Mitten spielen. Da klingt der fette Gitarrensound plötzlich nur noch bröselig ...
Viele Grüße
Stephan
DocBlues:
Hallo Stephan,
Gitarre und Bass frequenzmäßig in der Band auseinanderzuhalten, ist ein ganz wichtiger Hinweis. Leider stellen sowohl Bassisten als auch wir soundverliebten Gitarristen den Sound meist ohne den Rest der Band ein. Anschließend wundert man sich dann, das alles mulmig klingt und der Sänger schon wieder heiser ist, weil er versucht, sich genau dort durchzusetzen, wo alle anderen auch schon im Übermaß unterwegs sind. Ich bin auch immer wieder überrascht, wie viele Mischer diese Grundregeln nicht beherzigen. Z.B. ist es ziemlich sinnlos, erst die Drums komplett einzustellen ohne gleichzeitig den Bass hinzuzunehmen.
Wenn man häufiger mal Aufnahmen abmischt, wird einem schnell klar, in welchen Frequenzbereichen die Instrumente liegen sollten. Meist klingen die einzelnen Instrumente für sich gar nicht so toll aber im Mix paßt es dann umso besser.
Gruss,
DocBlues
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