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Bandmaster 5E7 Übertrager ständig kaputt !

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Doas:
Experten,

ich spiele über einen 5E7 Bandmaster Nachbau. Die Spannungen und Ströme sind ähnlich dem Original.
Nach etwa einem Jahr kam es zu Überschlägen (verschmorte Stellen) an dem original eingesetzten Welter Ü24/25.
Ich habe dann einen TAD 125A6AX eingebaut. Jetzt, nach 8 Monaten ist auch der wieder hin  :o!

Leider sieht man nicht in den Übertrager hinein aber ein Primärseite hat deutlich weniger DC-Widerstand als die andere. Es ist wieder die gleiche Röhrenseite betroffen.

Liegt es an der heutigen Qualität dieser Übertrager ?  Früher haben doch auch die AÜs Jahrzente durchgehalten ?

Kann so etwas durch eine zu eine zu stark übersteuerte Phasendreherstufe passieren ? Meine Stufe übersteuert schon bei 100mV Signal IN bei Lautstärke 1/3.
Auf einer Seite des Signals ist dann die Kurve fast ein Rechtecksignal. Der Übertrager bekommt dann ja immer eine Art Gleichspannung. Kann das den Übertrager zerstören ?

Auf der anderen Seite....ständig verzerrte Amps müssten dann die AÜs nur so fressen....

Wo kann ich noch suchen, um nicht jedes Jahr 1 x AÜ + X kaufen zu müssen ??!!

Viele Grüsse!
Doas


 

Hostettler:
Hallo Doas 
 
das mit deriene Häfte der Primärwicjklung muss nicht's bedeuten. Je nach dem der Trafo aufgebaut ist (2Kammern) oder nicht, sind die Wicklungslängen des Drahtes unterschiedlich und dementsprechend der Widerstand unterschiedlich.

Hast du schon einmal die Verbindung der Buchse zum Speaker überprüft? Wenn da der Kontakt nicht immer sauber hergestellt ist (Vibrationen während dem Spielen), kann es wie du schon geschrieben hast, zu Spannungs-Ueberschlagen im Trafo kommen. Wär doch schon mal eine Ansatzpunkt oder nicht?

Je nach dem wie der Trafo dimensioniert ist (genügend Leistungs-Reserve) geht er früher in die Sättigung als ein vergleichbarer mit mehr "Eisen". Meines Erachtesn sollte aber der Sättigungszustand nicht heftig Auswirkungen auf die Lebenszeit des Trafos haben. Es sei denn, er überhitzt durch irgendeine Fehlanpassung und und fängt an zu schmoren. Das würde man aber zuerst riechen...


grüsse aus der Schweiz

Hoschi

Athlord:
Hallo,
so wie hostettler es schon vermutet, würde ich auch eher in Richtung Ausgang => LS-Buchse suchen.
Wenn dein AÜ ohne Last betrieben wird, dann brennt er irgendwann unweigerlich durch.
Da Dir das nun schon zum zweiten Mal passiert ist, bedeutet schlichtweg, das Du die Ursache noch nicht gefunden hast!
Das die Wicklungen einen unterschiedlichen Gleichstromwiderstand haben ist zumindest bei einem Welter AÜ ungewöhnlich,
denn dort gibt man sich große Mühe das dem nicht so ist.
Gruss
Jürgen

Doas:
Hallo Experten,

das mit der Buchse usw. kann ich ausschliessen. Man würde es beim spielen ja wohl auch hören wenn der Kontakt wackelt.
Nur ich benutze diesen Verstärker.

Mit den Widerständen ist es so:

Der defekte Welter hat vom center jeweils etwa 100Ohm DC Widerstand. Be dem ist kein dauherhafter Kurzschluss vorhanden. Nur beim Spielen funkt es und knistert. Sonst klingt er noch gut.

Der nun defekte TAD hat 11Ohm auf der einen und 100 auf der anderen Seite. Zur Sekundärwicklung messe ich 3,4 MOhm. Das ist auch kein gutes Zeichen.
Der Sound ist sehr leise , die Signale am Dummyload sehen schrecklich aus.
Das sind die Sympthome die mich daran glauben lassen, dass auch dieser AÜ nun defekt ist. Die Röhren usw. sind OK.

Ob TAD den als Garantie ersetzen wird ?

Viele Grüsse!
Doas

Doas:
Das mit den 3,4MOhm zur Primärseite war Quatsch.....im ausgebauten Zustand messe ich nix.

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