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Fender Volumen Potie Drive Channel
fingerpicker:
Hallo,
am nächsten Wochenende möchte ich mir einmal meinen Erstserien-Fender Blues DeVille vorknöpfen und ihn mit einer Biasregelung versehen. (Link zum Mod hier im Forum bereits gefunden... http://www.fenderforum.com/forum.html?db=&topic_number=324024).
Ein anderes Problem, was ich gerne in Angriff nehmen würde, ist diese unzureichende Lautstärkeregelung im Drive-Kanal. Zimmer- oder Proberaumeinstellung ist (fast) nicht möglich. Hat jemand hier da schon einmal etwas in der RIchtung gemacht oder eine Idee was man machen könnte?
LG
Der FP
Alex78:
Hallo Fingerpicker!
Ja, da gibt es eine ganz einfache Lösung.
Ich habe meine Modifikation von einer Seite über den HotRod DeLuxe.
Aber sowohl HotRod und Blues, als auch DeLuxe und DeVille sind, was das Volume Poti angeht, identisch.
Die Seite heißt "The unofficial Fender Hot Rod Deluxe owners guide" oder so ähnich. Google mal.
Das Problem des Master Volumes ist, dass das Poti (100kOhm) ein lineares ist obwohl es eigentlich ein logarithmisches (schreibt man das so?) sein müsste.
Während man bei einem log Poti 1/10 des Pegels erst bei der Hälfte des Regelweges hat, hat man bei einem lin Poti 1/10 des Pegels schon bei 1/10 des Regelweges, also wenn das Poti von 0 auf 1 gedreht wird - oder bei Fender von 1 auf c.a. 2.
Du kannst also einfach das Poti tauschen.
Ich habe ein Alpha 16mm PCB 100k log aus demTTstore verwendet. 16mm ist der Durchmesser des Potis und entspricht den originalen und PCB heißen die Potis für die Montage direkt auf der Platine.
Viel Erfolg!
Gruß Alex
mr.bassman:
Hallo fingerpicker,
--- Zitat ---Die Seite heißt "The unofficial Fender Hot Rod Deluxe owners guide" oder so ähnich.
--- Ende Zitat ---
Genau http://studentweb.eku.edu/justin_holton/bias.html
Wenn du denn schon beim Zerlegen bist... kleiner Tipp: guck´dir unbedingt die Lötstellen der beiden 470 Ohm/5-W-Widerstände an (in neueren Amps: 330 Ohm) - sind 2 weiße Zement-Teile in der +/- 16V-Versorgung! Über diese werden die Relais versorgt, sowie die OP-Amp-ICs für den Send/Return-Zweig und Reverb.
Falls noch nicht geschehen: NACHLÖTEN!!! Oftmals reissen auch die Lötpunkte von der Leiterbahn. Dann heißt es mit dünnem Schaltdraht (!) flicken!
Bei schlechten/gebrochenen Lötstellen gibt es (meist nach Erwärmung) die tollsten Fehler, wie:
Channel wechselt von allein; Hall setzt aus; plötzlicher Lautstärke-Verlust; unkontrollierbares Feedback etc...
Gruß aus Schleswig-Holstein
Bernd, ein leidgeprüfter Blues-de-Ville-User ;D
Edit: Kontakte der Röhrensockel ebenfalls auf kalte Lötstellen prüfen!
jacob:
Hallo Bassman,
das dürfte bestimmt Hans sehr interessieren, der doch ein Verfechter des PCBs (auch bei einfachen Gitarrenamps!) ist und jüngst erst gezwungen wurde, einen kleinen Gitarrenamp zu bauen.
Vielleicht überlegt er sich's ja daraufhin nochmal und entdeckt das "old-school" Handwerk für sich wieder ganz neu? ;)
Gruß
Jacob
loco:
Hallo
Die Lötstellen der beiden Zenerdioden reißen ebenfalls gerne. Unbedingt nachlöten. Gruß loco
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