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Doku Nachbau Princeton
Kurt:
Servus.
Keine Tipps :( , also dann hab ich's selber mit try and error probiert und die OTs vom ersten und zweiten PRRV getauscht. Ergebnis: kein Effekt, auch mit "neuem" OT zieht der zweite Amp, nur mit GRR und den beiden 6V6 bestückt, an die 90 W. Und die Spannung an A ist um die 340 V.
Der Kurzschluß bzw. das, was so viel Leistung verbrät und die Hochspannung / den Netztrafo so einbrechen läßt, liegt irgendwo anders.
Weder am OT noch an den Endstufenröhren.
Hat jemand einen Tipp, wie man den Leistungsfresser finden kann? ???
Danke + Gruß
Kurt
cca88:
--- Zitat von: Kurt am 22.09.2016 00:06 ---Servus.
Keine Tipps :( , also dann hab ich's selber mit try and error probiert und die OTs vom ersten und zweiten PRRV getauscht. Ergebnis: kein Effekt, auch mit "neuem" OT zieht der zweite Amp, nur mit GRR und den beiden 6V6 bestückt, an die 90 W. Und die Spannung an A ist um die 340 V.
Der Kurzschluß bzw. das, was so viel Leistung verbrät und die Hochspannung / den Netztrafo so einbrechen läßt, liegt irgendwo anders.
Weder am OT noch an den Endstufenröhren.
Hat jemand einen Tipp, wie man den Leistungsfresser finden kann? ???
Danke + Gruß
Kurt
--- Ende Zitat ---
Hallo Kurt,
wie hoch ist der Strom durch die 6V6, wenn der Amp die 90W zieht? Wie siehts es da mit der negativen Gitterspannung aus?
Grüße
Jochen
Kurt:
Hallo Jochen, servus an alle,
manchmal braucht es einfach nur einen Denkanstoß von einem der sich auskennt! :danke:
Ich hab die Biasspannung und -ströme gemessen: bei 90 W Leistungsaufnahme waren es -22V Biasspannung und 70 mA (!!) Biasstrom. Pro Röhre! :o Sie waren ja nie sehr lange bei diesen Bedingungen im Betrieb, aber ich fürchte, sie sind schon ein wenig gealtert! :-[
Das Bias-Trimpoti war also krass verstellt. Ich habs so justiert, dass der Amp nur noch 60 W Leistung zog und siehe da: -35 V Biasspannung und 22 bzw. 24 mA Biasströme. Und die Hochspannungen sind daraufhin auch in den Soll-Bereich gestiegen:
A: 415 V (Soll: 420)
B: 404 V (Soll: 400)
C: 327 V (Soll: 320)
D: 249 V (Soll: 240)
Eigentlich hätte ich ja selber drauf kommen müssen, weil wir das gleiche Thema schon bei meinem ersten Princton-Eigenbau angesprochen hatten. :facepalm:
Der Amp funktioniert jetzt wie er soll. :guitar: Danke Jochen! :topjob:
Groovigen Grooß
Kurt
cca88:
--- Zitat von: Kurt am 22.09.2016 22:35 ---Hallo Jochen, servus an alle,
manchmal braucht es einfach nur einen Denkanstoß von einem der sich auskennt! :danke:
Ich hab die Biasspannung und -ströme gemessen: bei 90 W Leistungsaufnahme waren es -22V Biasspannung und 70 mA (!!) Biasstrom. Pro Röhre! :o Sie waren ja nie sehr lange bei diesen Bedingungen im Betrieb, aber ich fürchte, sie sind schon ein wenig gealtert! :-[
Das Bias-Trimpoti war also krass verstellt. Ich habs so justiert, dass der Amp nur noch 60 W Leistung zog und siehe da: -35 V Biasspannung und 22 bzw. 24 mA Biasströme. Und die Hochspannungen sind daraufhin auch in den Soll-Bereich gestiegen:
A: 415 V (Soll: 420)
B: 404 V (Soll: 400)
C: 327 V (Soll: 320)
D: 249 V (Soll: 240)
Eigentlich hätte ich ja selber drauf kommen müssen, weil wir das gleiche Thema schon bei meinem ersten Princton-Eigenbau angesprochen hatten. :facepalm:
Der Amp funktioniert jetzt wie er soll. :guitar: Danke Jochen! :topjob:
Groovigen Grooß
Kurt
--- Ende Zitat ---
gerne
schön dass es geholfen hat
Grüße
Jochen
Kurt:
Ich hätte nicht gedacht, dass man mit der Biasspannungseinstellung den ganzen Amp in die Knie zwingen kann! Man liest immer: ja, so ein bisschen hin und her stellen, um das Übergangsverhalten der Endstufenröhren in die Verzerrung weicher oder härter einzustellen ... hab ich ja auch schon mal so gemacht. Aber dass man die Röhren dabei so kraß auf volle Leistung laufen lassen kann - verblüffend!
Groovigen Grooß
Kurt
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