Technik > Tech-Talk Fender
Fender Champ 12
Meikel:
Hallo Herbert,
und vielen Dank fürs Ändern des Logos.
> Versuch mal China 12ax7 und EH EL 34. Herr R****z** verkauft sowas für viel Geld als EL 34 Amp.
Hm, eine ECC83 ist schnell eingesetzt, im Amp stecken ja ansonsten zwei 'Fender'-gelabelte 7025 drin. Hinsichtlich Endrohr blick ich's grad ned. Einfach die 6L6 durch die EL34 ersetzen oder entsprechende Änderung in der Schaltung? Echt? Ist der EL34-Amp einfach ein Champ mit EL34? Ich frag' deswegen so doof, da ich mich noch nie für dieses Teil interessiert habe. Zuwenig Amp fürs Geld.... ;)
Gruß Michael
dknia:
Hi Michael,
bei der EL 34 muß nur eine Brücke von Pin 1 nach Pin 8 am Röhrensockel vorhanden sein. Vergleich mal die Schaltung vom TT 66 aus dem DIY Bereich mit dem Champ 12. Meine Röhrensockel sind vom vielen Tauschen der Röhren schon ziemlich ausgeleiert. Single Ended braucht jeder Gitarrist.
--- Zitat --- Ist der EL34-Amp einfach ein Champ mit EL34?
--- Ende Zitat ---
Hat nur eine Gainstufe mehr. Wenn ich mir deinen 12 er ansehe scheint das ein ähnliches Konzept zu sein
Ich habe ernsthaft überlegt meinenm Champ/TT66 einen Reverb zu verpassen, aber jetzt habe ich ja den Princeton. :guitar:
LG Herbert
Meikel:
Hallo Herbert,
> bei der EL 34 muß nur eine Brücke von Pin 1 nach Pin 8 am Röhrensockel vorhanden sein. Vergleich mal die Schaltung vom TT 66 aus dem DIY Bereich ...
jeps, hab' mal reingeschaut und's g'schnackelt.
> Ich habe ernsthaft überlegt meinenm Champ/TT66 einen Reverb zu verpassen, aber jetzt habe ich ja den Princeton. :guitar:
Ja, den PR habe ich ja auch eventuell irgendwann bald dank fleißiger Hülfe. ;)
Wobei man beide Amps nicht wirklich miteinander vergleichen kann. Das sind trotz ähnlicher Wattzahl zwei völlig verschiedene Lager.
Eintakt vs. Gegentakt, 4AB3C1B vs. Minifederle. "Reinrassig" vs. "etwas komplexer". Das IST einfach zu unterschiedlich.
Der Original-PR wurde Mitte der 60er entwickelt, der Champ 12 Ende der 80er.
Vielleicht noch eine zusätzliche Anmerkung zum Amp betreff Pedale und Nicht-Strat:
Pedale:
Der Amp verhält sich äußerst angenehm zu jeder Art von (nur vorschaltbaren, da kein Effekt-Einschleifweg) Pedalen. Besonders natürlich Zerrer lassen den Kleinen regelrecht singen; erstaunlicher- bzw. erfreulicherweise spielt hier die 'Größe' des Ampgehäuses keine negative Rolle. Aber auch zusätzliche Halleffekte lassen den Amp recht voluminös klingen (klar - an einen 5E8 kommt er nicht ran) immer im Verhältnis zu seiner Gehäusegröße. Die oft bei anderen so kleinen Amps beschriebene 'Topfigkeit' ist nicht.
Nicht-Strat (clean):
Ich weiss nicht mehr, von wem ich das habe; irgendwann las ich einmal oder sagte mir mal jemand, dass der Champ 12 bei Jazzern längst als Geheimtipp gehandelt wird. Als ich meine Epiphone Riviera anschloss, war ich zunächst skeptisch; klingen doch ihre beiden Humbucker eben dumpfer als Strat-Klinglecoils. Das kommt auch z.B. prompt beim (wesentlich teureren!) 5E8A so, der mag die Epiphone irgendwie nicht so. (Mein Kustom Defender hingegen klingt mit der Epi einfach traumhaft - was für die oft zitierte einsame Insel).
Der Champ 12 nun klingt mit der Epiphone sagenhaft gut. Die fehlenden Höhen stören überhaupt nicht, der kleine Amp scheint wie geschaffen für solche Humbucker. Sehr weicher und chremiger Sound, um mal diese abgedroschenen Vokabeln zu gebrauchen, klasse. Clean - versteht sich! Kein großes Herumfummeln an den Reglern, anschliessen, fertig. Der Champ 12 tauscht seinen Platz gegen den Kustom, die einsame Insel betreffend - er lässt sich leichter schleppen und hat ja immer noch den eingebauten Overdrive. :)
Gruß Michael
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