Technik > Tech-Talk Fender
Probleme mit Deluxe Reverb Nachbau
FRK:
Hallo stephan61
Schau dir mal das Bild von der Verkablung an, dann siehst du das ich da schon vorgesorgt habe. Alle Potis an eine Masse und die Buchsen nicht wie Original in Metall sondern Kunststoff.
Zur A /AB Frage: wenn es ein AB Amp währe, dann währe auch der über 1R Widerstand gemessene Wert mit 26,7mV zu hoch und die Röhren machen es nicht lange. Für Verbesserungen bin ich immer zu haben.
Bis dann
Frank
chipsatz:
Hi Frank,
den Restbrumm über den Reverb habe ich bei meinem Twin-Reverb-Clone folgendermaßen eliminiert:
1. abgeschirmtes Kabel von "Reverb-Return-Buchse" zum Gitter von V4b (aber Schirm nur einseitig auf Masse!).
2. Die Masseverbindung der besagten "Reverb-Return-Buchse" habe ich direkt zum Massefußpunkt des Systems V4b gelegt, also direkt zum (-)Anschluss des Kathoden-Elkos. Das hat nochmal einiges gebracht. Allerdings habe ich nur einen zentralen Masse-Sternpunkt realisiert. Auf deinem Bild sehe ich aber mehrere Masse-Sternpunke. Aber es sollte trotzdem etwas bringen.
Gruß mike
FRK:
Hallo Mike
Ich habe deine Tipps sofort umgesetzt und ich muss sagen es hat sich gelohnt. Vielen Dank!!!!!
Jetzt wo die Elektronik fertig ist stellen sich die nächsten Fragen.
-Topteil oder Combo?
-wenn Combo welche Speaker? (ich hatte schon mal weiter oben die Blue Bulldogs und die Jensen C12N erwähnt, bei den Bulldogs würde ich eher zu zwei Speaker tendieren)
Eines ist sicher das Gehäuse wird Blond.
Wie würdet ihr es machen? Könnt ihr mir eure Meinungen und Vorschläge dazu schreiben?
Schöne Grüsse
Frank
jacob:
Hallo Frank,
meine Meinung dazu: bau Dir ein schnuckeliges Topteil daraus- damit bist Du einfach flexibler (und die Röhren werden mechanisch nicht so gequält :devil:).
Gruß
Jacob
tele05:
Hallo Frank,
ich habe im letzten Jahr auch einen Deluxe Reverb nachgebaut.
Da ich möglichst nahe am Original bleiben wollte, habe ich mich dafür entschieden, das Teil als Combo aufzubauen.
Ich habe 2 verschiedene Speaker ausprobiert:
* Jensen C12Q
* Jensen Neodym 12''
Zuerst hatte ich den C12Q und war damit im Wohnzimmer auch sehr zufrieden. Klang richtig schön "luftig", halt so wie ich das von einem kleinen Fender erwarte. Allerdings machte er sich in der Band nicht so gut. Die Höhen, die mir Zuhause so gut gefallen hatten, waren im Band-Gefüge zu dominant, im Bass war es mir zu dünn.
Der C12Q hat einen relativ schwachen Wirkungsgrad und ich mußte den Amp immer sehr weit aufdrehen.
Das ist natürlich bei 22 Watt auch kein Wunder, nur leider klang die (eigentlich erwünschte) Verzerrung auch ziemlich dünn.
Das konnte ich auch mit Nachregeln am Amp nicht beheben. Ich hatte ganz stark den Eindruck, daß der Lautsprecher mit der Verstärkerleistung überfordert war.
Dann habe ich den Jensen Neo ausprobiert und bin damit sowohl in der Band wie auch Zuhause sehr zufrieden.
Er klingt im gesamten Spektrum sehr ausgewogen und bringt auch die Verzerrung bei hohen Lautstärken sehr souverän rüber.
Der Neo hat einen sehr guten Wirkungsgrad. Der "kleine" Deluxe Reverb kann nun lautstärkemäßig sehr gut mit meinem AC30 mithalten und klingt trotzdem eindeutig "fenderig".
Ich hoffe, Du kannst mit diesen Beschreibungen was anfangen.
Vielleicht liegst Du mit dem C12N auch genau richtig. Der kann etwas mehr Leistung ab als der C12Q und hat auch einen besseren Wirkungsgrad. Könnte also genau passen.
Zu Blue Bulldogs habe ich keine Erfahrungen, würde sie aber in dem AC30 gerne auch mal ausprobieren (ist mir bloß zu teuer).
Grüße
Oliver
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