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Habe mal eine Überschlagsrechnung angestellt.

50 Watt sollen rauskommen. Gesprächslautstärke habe ich mit 0,1 Watt angenommen. Mit U=Wurzel(P*R) komme ich zu dem Ergebnis, dass die Ausgangsspannung am OT um den Faktor 22 zu klein ist.

Nur so ein Schnellschuss: Statt Kathoden-Basis-Schaltung versehentlich einen Kathodenfolger aufgebaut (Spannungen sollten eigentlich passen)? Oder eine 1/2 Doppeltriode ist defekt???? Oder einen viiiel zu kleinen oder defekten Koppelkondensator erwischt?

@frizzy: Hättest Du noch den gesamten Schaltplan? Evtl. kann man an anderer Stelle ein Gitarrensignal ein- oder ausspeisen und so den Fehler eingrenzen.

Grüße


Sorry ich habe diesen Post komplett übersehen! Ich schicke den ganzen Schaltplan rein, sobald ich daheim bin!

Die ersten beiden Röhren (jeweils 1. und 2. Gainstage der beiden Kanäle) hat eine ganz klassische Marshall Beschaltung

Channel 1: 100k/2k7+.68 und dann 100k/10k (mit schaltbaren 100nF parallel bzw. 3k9+.68)
Channel 2: zuschaltbare "BE" Stage (220k/2k7+.68) und danach 100k/2k7+.68

Der Kanalschalter liegt dann vor dem 470k/500p // 470k Spannungsteiler der in den Kathodenfolger fürs Tonestack geht.

(Schaltplan folgt jedenfalls)


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Achso ich hätte einfach aus Reaper ein Testsignal aus dem Interface geschickt und mittels Reampbox auf Gitarrenlevel gepegelt.

Alles klar danke dir!
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Zitat
Warum gerade 50 Hz?
Die gibt´s quasi geschenkt (Netzfrequenz), z.B. Netztrafo 6 V und dann herunterteilen auf z.B. 0,5 V. Da du kein Oszi hast gehe ich davon aus, dass auch ein Sinus/Funktionsgenerator fehlt.

Zitat
Werde also vom Preamp-Out jeweils ein Testsignal rausnehmen und übers Interface mit gleichem Gain am Interface recorden. Das Signal sollte ja dann jeweils praktisch gleich (stark) sein.

so war´s auch gemeint:
Zitat
Evtl. kann man an anderer Stelle ein Gitarrensignal ein- oder ausspeisen und so den Fehler eingrenzen.
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Eben, also ich glaub irgendwie nicht, dass der AÜ defekt ist (ich werde den Test mit der Heizspannung aber am WE machen können).

Kann es sein, dass die EL34 etwas haben? Sind neu von TT gekauft (JJ). Werde die evtl. mal gegen ein Paar aus dem Amp eines Freundes tauschen.

Ich habe leider keinen Oszi, also das Signal tracken geht nur bedingt. Warum gerade 50 Hz?

Ich werde aber nochmal checken, ob in der Vorstufe alles passt. Ich habe einen 18W Amp mit ähnlicher Vorstufe. Beide Amps haben den TT-FX-Loop. Werde also vom Preamp-Out jeweils ein Testsignal rausnehmen und übers Interface mit gleichem Gain am Interface recorden. Das Signal sollte ja dann jeweils praktisch gleich (stark) sein.

Ich gehe schon jetzt davon aus, dass der Fehler irgendwo nach dem Mastervolume ist (oder?)


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Threadsteller hat kein Oszi.
man müsste also 50 Hz am Eingang anlegen und Pi mal Daumen mit DMM durchmessen - so ähnlich hat´s Helmholtz auch schon empfohlen.
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Hallo,

wurden den insgesamt die Signal-Pegel im Amp mal untersucht? Geht ausreichend Signal in die Endstufe / in den PI usw.?

Gruß, Peter
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Habe mal eine Überschlagsrechnung angestellt.

50 Watt sollen rauskommen. Gesprächslautstärke habe ich mit 0,1 Watt angenommen. Mit U=Wurzel(P*R) komme ich zu dem Ergebnis, dass die Ausgangsspannung am OT um den Faktor 22 zu klein ist.

Nur so ein Schnellschuss: Statt Kathoden-Basis-Schaltung versehentlich einen Kathodenfolger aufgebaut (Spannungen sollten eigentlich passen)? Oder eine 1/2 Doppeltriode ist defekt???? Oder einen viiiel zu kleinen oder defekten Koppelkondensator erwischt?

@frizzy: Hättest Du noch den gesamten Schaltplan? Evtl. kann man an anderer Stelle ein Gitarrensignal ein- oder ausspeisen und so den Fehler eingrenzen.

Grüße
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Braun zu Blau (also die jeweiligen Enden die zu den Endstufenröhren gehen) zueinander ca. 90 Ohm. Jeweils vom Röhrensockel zu B+ (Center tap des AÜ) jeweils 45 Ohm.

für nen 50W 2x EL34 AÜ sind das normale Werte

Gruß
blues
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Ich würde jetzt mal den AÜ mit Wechselspannung prüfen.
Dazu alle Drähte ablöten, separieren und Heizspannung an eine Primärhälfte anlegen.
Dann diese Eingangsspannung und die Sekundärspannungen (zum 0 Ohm Draht) messen.
Danach mit der anderen Primärhälfte wiederholen.
Ergebnisse posten.
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Gerade in eingebautem Zustand gemessen:

Braun zu Blau (also die jeweiligen Enden die zu den Endstufenröhren gehen) zueinander ca. 90 Ohm. Jeweils vom Röhrensockel zu B+ (Center tap des AÜ) jeweils 45 Ohm.

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