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Ja, die hatte ich schonmal gesucht, die PEC...  :o
Tatsächlich hab ich einen alten Thread gefunden, in dem andere Cloner ähnliche Probleme hatten:
https://www.tube-town.de/ttforum/index.php/topic,5144.msg43544.html#msg43544

Mein Clon ist nach der "alten" schem gebaut, also ohne gemoddeten FX Loop, also auch ohne Kathoden-C.
Es gibt ein Kit von "Rosamp", nach deren Schem wird beim FX Loop der R24 an der Send Kathode von 2k2 auf 680R verkleinert. Keine Ahnung was das genau bewirkt. ]https://www.rosamp.com/wp-content/uploads/2022/09/SLO-100-Schematic.pdf]

Ich glaube als ersten Schritt probiere ich mal die 220k zwischen Treble/MV. Mal schauen wie sich das auf den Klang auswirkt.
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Tech-Talk Soldano / Re: Slo-Clone Wiederinbetriebnahme nach >10 Jahren
« Letzter Beitrag von Stahlröhre am 24.12.2025 14:42 »
Die Soldanos hatten orignal Pec potis drinnen, die haben möglicherweise eine andere Kennlinie. Log. ist auch nicht gleich log. manche haben 5% Steigung die Alphas normal 10% andere sogar 20%. Auf die Potistellung würde ich desshalb nicht zu viel geben.

Pec kann man natürlich auch verbauen Kostenpunkt dann 40-50€ pro Poti.

Hast du an der Returnstufe einen Kathodenbypasskondensator drinn?  Original sitzt da nämlich keiner drinn. Mit Kondensator ist die Verstärkung der Returnstufe natürlich viel größer.
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Danke für die Anregungen. Das mit dem R zwischen Treble und MV hatte ich schonmal, hat ein bißchen was gebracht. Aber ich frage mich, wo genau mein/der Fehler liegt. Die Schaltung ist ja komplett original und sollte so auch richtig funktionieren... Wenn man mal so rumschaut und liest- da schreiben Leute, sie haben den Master auf "noon" oder 9 Uhr- das wäre bei mir schon mit sofortiger, nachhaltiger Wirkung auf die Hörfähigkeit ;D
NFB könnte ich mal ausprobieren.  ;)
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Quasselecke / Weihnachtsgrüße
« Letzter Beitrag von Dirk am 24.12.2025 13:22 »
Hallo,

Kaum zu glauben aber schon wieder ist das Jahr fast vorbei. Entweder stimmt es, dass die Zeit mit zunehmendem Alter immer schneller vergeht, oder es liegt an der täglichen Hektik, oder an beidem. Umso wichtiger ist es, auch einmal ein paar Gänge zurückzuschalten und die Feiertage ruhig und entspannt zu genießen.

Wir öffnen unseren Versand noch einmal am Montag nach Weihnachten und anschließend wieder im neuen Jahr ab dem 05.01.2026.

Bis dahin wünschen ich euch alles Gute, ein friedliches Weihnachtsfest sowie einen guten Start ins neue Jahr.

Gruß, Dirk
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Tech-Talk Soldano / Re: Slo-Clone Wiederinbetriebnahme nach >10 Jahren
« Letzter Beitrag von Stahlröhre am 24.12.2025 13:21 »
Moin, viele vermeintliche log Potis bestehen insgeheim aus zwei linearen Kennlinien. Einer flacheren im unteren Bereich und einer steileren im weiteren Verlauf. Dadurch ergibt sich dann irgnedwann ein teils merklicher Sprung. Kann also prinzipbedingt sein, wobei Alphas mir in der Hinsicht noch nicht deutlich negativ aufgefallen sind.

Alternativ kann man vor das Poti auch mal einen 220k schalten ggf. dann noch einen 1M parallel zum Poti. Damit sollte sich ein gemäßigter Verlauf einstellen.

Der SLO hat stock nicht so viel nfb, dadurch klingt die Endstufe offener. Vielleicht mal testhalber etwas mehr Gegenkopplung probieren. Dazu den standardmäßigen 39k durch 33k tauschen oder alternativ mal den Abgriff von 4 auf 8 Ohm umklemmen.
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Hallo zusammen!
Erstmal schöne Feiertage an alle!
Ich hab mir mein Weihnachtsgeschenk schon im Vorfeld gemacht und den SLO an verschiedenen Stellen nochmal überarbeitet und mit komplett originalen Werten (bis auf den R nach Masse am Clean Schalter) aufgebaut. Soweit läuft alles, Spannungen hauen auch hin ( hab aber höhere als Joachim- ziemlich im Bereich von dem Plan der von stahlroehre gepostet wurde).
Das einzige was ich mir nicht erklären kann: Der Mastervolumenregler hat wenig nutzbaren Bereich- ab Stellung zwei passiert quasi nix mehr - ist ohrenbetäubend laut und es wird ziemlich höhenlastig/harsch. Verbaut sind da neue und gemessene Alpha A1M (gemessen 975k), deren Verdrahtung ich auch nochmal genauestens durchgegangen bin. Ich hab da keine Ideen mehr- klar 100 (JJ 6l6WGC) Watt sind echt laut. Aber da fehlt mir einfach etwas Regelweg.
Was mir auch noch zum recht hellen Klang eingefallen ist: Hatten die Shinrock OT's bei nicht bei vielen recht "hell" geklungen? Ich glaube ich hab mal mit Carlitz darüber gesprochen damals.
Über Ideen würde ich mich freuen.
Grüße Jogi
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Tech-Talk Lautsprecher / Re: Engl Metalmaster Combo Speaker Empfehlung
« Letzter Beitrag von Stubenrocker81 am 20.12.2025 19:34 »
So, ich war dann mal für 3h im Proberaum mit dem Combo. Meine Herren! Der ET10 macht extrem Druck für einen 10er Speaker, echt gewaltig! Clean viel besser wie der G10N 40 und sehr tight mit viel Overdrive bei Palm Mutes! Insgesamt finde ich den Speaker trotzdem noch zu hell mit dem Amp, zumindest beim Betrieb über die Soak. Ich habe mir jetzt mit einem EQ im Effekt Loop beholfen.
Ich lass den erstmal im Combo.
Vielleicht probier ich den Tone Speak Minneapolis noch mal aus.

Dank und Gruß Stephan
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Tech-Talk Amps / Re: Laney Supergroup OT (Ceriatone Super Sound 100)
« Letzter Beitrag von OrangUtanKlaus am 20.12.2025 15:55 »
Tolle Infos, danke!  :)
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Tech-Talk Amps / Re: Laney Supergroup OT (Ceriatone Super Sound 100)
« Letzter Beitrag von Stahlröhre am 20.12.2025 15:49 »
Hallo, wie Peter schon schrieb darf man die Röhre nicht nur isoliert betrachten, sondern muss auch die Betriebsbedingungen beachten.
Zum visualisieren gibt es Loadline Tools wie dieses hier: https://www.vtadiy.com/loadline-calculators/vacuum-tubes-available-in-the-loadline-calculator/

Bei den klassischen 1.7k bzw. 3.4k pro Paar und guten 560-600V würde die EL34 sehr hart geprügelt werden. Mit dem angegeben JTM100 AÜ hätte man rund 7.6k pro Paar was die Kennlinie deutlich abflacht und die Belastung der Anode verringert. Im Umkehrschluss werden die Schirmgitter aber auch mehr leiden, weil die Kennlinie schon deutlich unter dem Knie verläuft wo dann die Anodenrestspannung stark abfällt und die Schirmgitter deutlich mehr Strom führen müssen.

Die Schirmgitter werden in dem Amp durch die einzelne B+ Rail aber ohnehin weit über den erlaubten Betriebsspannungen gefahren, da haben die Röhren keine hohe Überlebenschance. Passt auch zu den Berichten darüber, dass diese Verstärker wahre Röhrenfresser waren. Wenn man es richtig konstruieren wollen würde müsste man einen weiteren Spannungszweig vorsehen der den Schirmgitter so um die 350-400V gibt. Ich schätze mal, dass Laney damals einfach das Marshall JTM100 Design mit noch mit KT66 kopiert hat. Die KT66 veträgt laut Datenblatt jedoch bis zu 550V am G2, bei der EL34 sinds dagegen gerade mal 425V.

Das DR103 Design liegt mit den Spannungen in einem moderateren Rahmen das sollte eigentlich klappen. Nur bitte den Schirmgittern 1k Widerstände spendieren, anstatt der nur 100Ohm die werkseitig in den Hiwatts verbaut waren. Ansonsten quält man auch hier die Röhren wieder unnötig.


Edit: Die 6,6k bzw. 8k im JTM45 sind auch nicht unbedigt optimal und verschenken Leistung. 4.5k würden hier viel besser passen und gut 11W mehr Leistung bringen.
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Tech-Talk Amps / Re: Laney Supergroup OT (Ceriatone Super Sound 100)
« Letzter Beitrag von cca88 am 20.12.2025 15:46 »
Hallo!

Es dreht sich um dieses Projekt: https://ceriatone.com/super-sound-100/

Hier das Layout: https://ceriatone.com/wp-content/uploads/2023/12/Super-Sound-100-20-Dec-2023.pdf

Den habe ich vor zu bauen, habe dazu auch mit Nik von Ceriatone geschrieben. Unklar blieb zu meinem Erstaunen:

Warum steht auf dem Layout ein OT mit einer doppelt so hohen Primärimpedanz wie üblich, dazu der vermerk "JTM 100"?

Am Ende des Tages haben wir es hier doch mit 0815 4xEL34 zu tun, da kenne ich OT mit 1,7- um die 2 kohm raa.

Auch Nik konnte nur sagen, dass das auf vagen Theorien beruht bzw. dem Hörensagen, dass solche Werte in Original Amps gemessen wurden.

Meiner Meinung nach bissl dünnes Eis bei solchen Geschichten.

Ich würde für den Amp gerne das TT Hiwatt Trafo Set nutzen, damit habe ich auch schon einen Orange aufgebaut. Dass damit keine HT erzeugt wird, die an den 600v kratzt weiß ich, aber bei den heutigen Materialien ist das bestimmt auch nicht verkehrt. So wendet man auch >300v an Anoden der Vorstufe ab, was mir klug vorkommt. Das wäre alles handhabbar.

Vielleicht fällt Euch ja ggf. mein Denkfehler, Wissenslücken, etc auf. da wäre ich dankbar...

Schönes Wochenende!
Gruß Christoph

Servus Christoph,
der Schaltplan, den ich vom JTM100 - bzw. JTM45/100 kenne, hat KT66 als Bestückung und 600V B+.
Der kleine JTM45 hatte für das Paar KT66 einen 6k6 OT, wenn ich mich recht erinnere.  Wäre also runtergerechnet grob im selben Umfeld.

Bzgl. 6K6 und EL34 - das ist auch die Hausnummer, mit der die Trainwreck Express unterwegs sind... Möglicherweise hat Nik dem Amp deswegen auch gleich die Dioden anden Anoden spendiert...

Grüße
Jochen
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