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Tech-Talk Amps / Re: Steavens Poundcake 50 Kanalumschaltung defekt
« Letzter Beitrag von Nicale19 am Heute um 05:39 Vormittag »
Ciao, è stato riparato?
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Schaltpläne / Blackstar Series One 45 Combo - Schaltplan gesucht
« Letzter Beitrag von CStoerig am 10.09.2026 13:54 »
Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem Schaltplan und/oder Service Manual für einen Blackstar Series One 45-Combo.

Kann diesbzgl. jemand evtl. helfen? :)

Im Forum und im Netz habe ich bereits recherchiert. Da ich schon mehrfach gelesen habe, dass der Hersteller keine Unterlagen an Privatpersonen herausgibt, habe ich dort erst gar nicht nachgefragt... :(

Danke und VG
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Danke dir. Ja, den Bericht kenne ich und so sahen die Lötstellen im Amp ebenfalls aus. Daher habe ich da auch schon den Großteil nachgelötet. Der Bereich um die Transistoren sollte eigentlich schon neu verlötet sein, muss ich heute Abend nochmal checken, wenn ich die Kiste wieder zerlege.
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Zitat
Zwischen Frontblende und Schaltungmasse messe ich eine kleine Spannung <1V, die ändert sich allerdings nicht mit oder ohne Rauschen.

Auch wenn´s nix mit dem Rauschen zu tun hat: Was ist das genau für eine Spannung (Oszi Screenshot wäre hilfreich), welchen Widerstand misst du zwischen Frontblende und Schaltungsmasse? Dann könnte man den Strom ausrechnen.
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In einem solchen Fall kann gezielter Einsatz von Kältespray im Wechselspiel mit Heißluft (Föhn) helfen, das Problem einzugrenzen.
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Ja, sowas in der Art kann durchaus sein.

Ich habe mir heute Abend nochmal Zeit genommen und die Spannungen an den FETs zu messen, die die verschiedenen Signalpfade je nach Kanal auf Masse ziehen. Die Spannungen sind plausibel und passen zur Schaltlogik. ABER: Beim proben im Bereich T12, T13, T14 kam das Rauschen auf einmal wieder rein (Druck auf die Platine oder ein Bauteil in der Gegend). Ich würde sagen, es kam wieder, als ich an T14 gemessen habe (Foto). Die Spannungen an den Transistoren waren trotz Rauschen in Ordnung. Dann habe ich ganz viel "herumgestochert" und durch Zufall bemerkt, dass ich das Rauschen durch leichtes Ziehen oder Drücken an der Frontblende "an und aus schalten" kann (siehe Foto). Die Platine hängt über die ganzen Potis an der Frontblende, daher ist das definitiv ein mechanischer Einfluss, der das Rauschen auslöst oder unterbindet. Die Vermutung liegt also nahe, dass es sich tatsächlich um eine weitere schlechte Lötstelle oder gerissene Leiterbahn handelt.
Zwischen Frontblende und Schaltungmasse messe ich eine kleine Spannung <1V, die ändert sich allerdings nicht mit oder ohne Rauschen.

Die Frage ist nun, wo genau suche ich am besten weiter? Prinzipiell werde ich jetzt mal im Bereich um T14 ganz genau die Lötstellen und Leiterbahnen schauen, aber ich weiß nicht, ob das so zielführend ist.

Ich konnte ebenfalls das verzögerte Einschalten des Rauschen über die Kanal-Umschaltung reproduzieren.
OD1 --> Clean --> 1,8s --> Rauschen setzt ein
Es muss also ein Bauteil oder an einem Bauteil sein, das erst nach ca. 1,8s eine Spannung erreicht, die das Rauschen erzeugt. Und das Rauschen muss irgendwo in diesem Bereich bei T14, zwischen V2 und V3 rein kommen.
Seid ihr da meiner Meinung? Habt ihr da einen heißen Tipp? C18 in der Schaltlogik habe ich mit dem Oszi gemessen, der läd innerhalb von <1s auf, also ist die Steuerspannung der Transistoren schneller da, als das Auftreten des Fehlers.

Ich hoffe, meine Ausführungen sind nachvollziehbar. Es ist echt verzwickt. Ich befürchte einen winzigen Defekt auf der Platine, den ich womöglich nie genau identifizieren kann, sowas wie den vorgeschlagenen Haarriss.
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Zitat
Dann habe ich einmal mit einem Holzstab auf die Platine geklopft und das Rauschen war weg. Ich konnte es seitdem nicht mehr provozieren.

Leiterbahn Haarriss?
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Ich habe ein paar Updates.

Wie mir aufgefallen ist, hatten sehr viele Lötstellen auf der Platine, besonders um die Röhrensockel herum, gerissene Kontakte. Die hat man nicht direkt alle erkannt, aber ich habe mal großzügig alle Lötstellen in der Nähe der Sockel nachgelötet und geschaut, ob ich noch weitere auffällige Stellen finde. Dadurch wurde das Rauschen deutlich besser.


Zusätzlich konnte ich die alte originale V3 als Rauschquelle ausmachen und habe mittlerweile alle Röhren in der Vorstufe durch neue oder fast neue ersetzt.

Außerdem sind zwei stark mikrofonische Koppel-Cs (C72, C88) und alle HT-Siebelkos erneuert worden (außer C32, der ist erst ein halbes Jahr alt).

Damit war bis zuletzt weitestgehend Ruhe. Das heißt: der 100Hz Ripple Brumm war am Ende lauter als das weiße Rauschen im Hintergrund bei weit aufgedrehtem Master.

Dann habe ich gestern das meiste zusammengebaut und noch verschiedene Röhren auf Nebengeräusche in dem Amp getestet (V3-Position ist echt empfindlich). Und dann kam das Rauschen auf einmal kurzzeitig zurück. Und zwar folgendermaßen:


Vom OD-Kanal zurück in clean. LED (grün) leuchtet sofort - ca. 1s vergeht - das Rauschen ist da. Ein paar mal hin und hergeschaltet, immer das gleiche. Im OD quasi kein Rauchen auszumachen. Ich kann leider nicht sicher sagen, ob das Rauschen zusammen mit dem klicken des Relais aufgetaucht ist, oder sogar später. Ich meine, dass das später erst rein kam.
Dann habe ich einmal mit einem Holzstab auf die Platine geklopft und das Rauschen war weg. Ich konnte es seitdem nicht mehr provozieren.

So habe ich jetzt eigentlich kein gutes Gefühl, den Amp zurück zu geben.

Habt ihr noch Tipps, welche Bauteile ich mir nochmal genauer anschauen sollte? Die Verzögerung von ca. 1s lässt darauf schließen, dass ein Kondensator geladen wird und, dass der dann irgendwas schaltet, bspw. einen der Transistoren und, dass dadurch das Rauschen rein kommt oder erzeugt wird. Aber das ist nur eine Vermutung.

Bin für weitere Tipps bzgl Messungen und Tests äußerst dankbar. Habe mittlerweile zu viel Zeit in die Kiste gesteckt.  ::)

Danke!
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Hallo an Alle,
ich suche eine Headshell für ein Marshall Small Head Chassis, JTM45 oder ähnliches (nicht 18 Watt).

Farbe des Tolex ist nicht so wichtig, bitte alles anbieten, darf auch abgerockt sein.

Vielen Dank und Gruß
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