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Tube-Talk / Re: EL34 für geringe Spannung (350V) ? Oder besser Trafo Umbau
« Letzter Beitrag von rakete am Gestern um 06:10 Nachmittag »
Ohne Oszilloskop und vernünftige Signalquelle ist das wohl alles Murks.
Hatte nur die Möglichkeit, Gitarrensignal und ne CD abgespielt zu messen. Mein DMM schaltete automatisch auf true rms. Bei 16 Ohm Box war bei 6-8 Volt schon der Eindruck, dass das Signal nicht mehr so ganz clean ist. Master und G2 REgler natürlich voll aufgedreht. Dann gain aufdrehen und bei 21 Uhr gain waren wir dann schon reichlich am zerren und bei ca 16,17 Volt. Das wären ja dann ebensoviel Watt, war aber gefühlt lauter, aber insgesamt schwer zu sagen....
Übrigens hat der Amp keine Drossel, die Anoden liegen direkt an UV, dann kommt  der erste Voltage dropper mit 1,5k / 66 mf. Da liegt die G2 Regelung dran. Am WIderstand liegen ca 310V an, die G2 Regelung klaut aufgedreht nochmal 5 Volt. also haben wir dann nach wie vor ca 335V an den Anoden und 305V an G2 (über 1k5 Widerstände). Ich vermute ein bischen, dass der Send/Return mit einem Spannungsteiler 470k -> 5,6k und durch das dual gain Poti davor dafür sorgt, dass der amp mit niedrigem gain einfach nicht schafft, die Endstufe genug anzublasen.
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Tech-Talk VOX / Re: VOX Ac 50 CPH Schaltplan
« Letzter Beitrag von drstrange am 12.02.2026 12:48 »
Hallo hast Du noch das Problem?
Ich habe was besorgen können, hast Du eine email
oder ist das Problem schon so behoben?
Gruß
drstrange
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Tube-Talk / Re: EL34 für geringe Spannung (350V) ? Oder besser Trafo Umbau
« Letzter Beitrag von rakete am 12.02.2026 09:29 »
OK, ich könnte leihweise  an einer 4*12er V30 auf Stereobetrieb stellen, dann hätte ich zumindest mal 16 Ohm zu Test- und Messzwecken. Teile ich dann mit ... aber ich fürchte, das wird mein Problem nicht lösen ...  und nehmen wir mal an, ich arbeite mit 16 Ohm und habe dann 4k Primärimpedanz und evtl knapp 340 Volt Anodenspannung. GÄBE es denn dann eine Röhrenempfehlung? Schönen Gruß ...
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Tube-Talk / Re: EL34 für geringe Spannung (350V) ? Oder besser Trafo Umbau
« Letzter Beitrag von rakete am 12.02.2026 08:22 »
... jetzt weiss ich wenigstens, wie man sowas misst..... Es gibt natürlich noch die Möglichkeit, dass der Sekundäranschluss falsch verkabelt war.... wenn ich das richtig sehe, wurden da jeweils 2 Päarchen zu einem Anschluss zusammengelegt ... also als wäre es 4 Wicklungen, die alle parallel geschaltet wurden.... Hatte ich so übernommmen.... Allerdings deuten die wenigen Fotos, die ich vom originalen Innenleben gefunden habe, darauf hin, dass der Anschluss so gehörte, und dass auch zumindest keine schaltbare andere Option vorhanden war  ... 
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Tube-Talk / Re: EL34 für geringe Spannung (350V) ? Oder besser Trafo Umbau
« Letzter Beitrag von roehrich am 11.02.2026 23:35 »
... bevor Du es geprüft hast. Grundsätzlich muss altes Eisen ja nicht schlecht sein.

Wenn mehr als eine 8 Ohm Box vorhanden ist, schalte doch einfach zwei in Serie, dann sind es 16 Ohm. Damit sollte sich feststellen lassen, ob das in die richtige Richtung geht.

Oder gleich ein paar Hochlastwiderstände auf einem Kühlkörper, dann kannst Du die Endstufe mit einem Sinussignal ausfahren und die Maximalleistung bestimmen, ohne taub zu werden. Wenn dann noch ein Oszilloskop daneben steht, um ein Auge auf das Clipping zu werfen, wäre das Premium.
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Tube-Talk / Re: EL34 für geringe Spannung (350V) ? Oder besser Trafo Umbau
« Letzter Beitrag von rakete am 11.02.2026 22:57 »
OK, hier mal die gemessenen Werte.

1.) Mit G2 komplett heruntergeregelt habe ich ca 358V nach dem Gleichrichter (100mf Elko). Drehe ich die G2 Regelung auf, sinkt die Spannung Stück für Stück. auf unter 340 Volt, bzw 335 Volt an den Anoden. Spannung an der Kathode über 190 Ohm  sind 20,6V.
Das wäre laut dem von mir verwendeten Bias Rechner (RobRobinette) ca 67% Plate dissipation und wohl eher kalt.

2.) Heizspannung beträgt 6,9V ohne Endröhren drin, 6,58 V mit Endröhren drin

3.) Gebe ich 6,9V auf den Sekundärschluss des Ausgangsübertragers, so liegen an der Primärseite 110,3Volt an. Laut Faustformel sollten das knapp 2050Ohm sein. HUCH. ganz schön wenig. Sollte da evtl doch 16 Ohm dran gehangen haben? Herrlich, dass ich nur 8 Ohm Boxen hab.... eventuell gilt ja auch: Die Moral von der Geschicht: Verwende altes Eisen nicht.....
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Hallo zusammen!
Ich bin immer noch dran, den Amp richtig hinzubekommen. Meiner Einschätzung nach kann da was noch nicht stimmen.
Vorweg: alle Spannungen im Preamp passen (Anoden, Kathoden), es sind neue Sockel von Belton verbaut, Endstufenröhren sind auch neu, es gibt keine extremen Nebengeräusche, außer Rauschen im OD (normal denke ich). Alle Widerstände auf dem Preampboard gecheckt Dennoch klingt der Amp nicht gut.
- Hochmitten und Höhen sind überbetont, Treble muss unter 50% bleiben sonst wird es zu extrem
- Amp ist eigentlich nur mit Depth "genießbar" ohne ist es harsch,steif, es fehlen die fetten Mitten. Kann mir nicht vorstellen, dass das jemand gut gefunden hat, als der Amp original ohne Depth kam...
Hab mal das NFB an 8 statt 4 Ohm gehängt- kaum Unterschied.
Tonestack ist richtig verkabelt, Bass kommt hinzu beim Aufdrehen, aber die unteren Mitten fehlen.
Hab mal mit meinem Bugera 6262 verglichen, der ja 5150-Gene hat (klar der ist tighter und hat ein anderes Voicing) aber da liegen Welten dazwischen, der hat deutlich mehr "loudness".
Vielleicht hat ja jemand eine Idee, wo ich weitersuchen könnte.
Ich möchte noch etwas Fehlersuche betreiben, bevor ich den gesamten Preamp erneuere (und evtl. den gleichen Fehler wieder einbaue >:()
Grüße Jogi
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Tube-Talk / Re: EL34 für geringe Spannung (350V) ? Oder besser Trafo Umbau
« Letzter Beitrag von rakete am 10.02.2026 13:36 »
OK, vielen dank für die Hilfestellung.....
werde ich dann morgen mal machen und Bescheid geben, das Gerät ist aktuell nicht zuhaus....
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Tube-Talk / Re: EL34 für geringe Spannung (350V) ? Oder besser Trafo Umbau
« Letzter Beitrag von roehrich am 10.02.2026 12:10 »
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der AÜ sehr unterschiedlich zu Artgenossen seiner Zeit ist.

Ich durchaus  ;D Der Aufbau hängt doch stark vom geplanten Einsatz und der Schaltung ab, den gewählten Röhren, der Versorgungsspannung, der Topologie, dem Ruhestrom, der Leistung, den gewünschten Impedanzen und Induktivitäten, ... oder anders ausgedrückt: dieser Klotz ist mit klangentscheidend. Das Thema kann durchaus Gegenstand leidenschaftlicher (vorsichtig ausgedrückt) Diskussionen sein  :devil:

Um das Übersetzungsverhältnis im Leerlauf zu bestimmen, würde ich eine kleine Wechselspannung (z.B. die Heizungswicklung des Netztrafos) an der Sekundärseite anschliessen und die Spannung auf der Primärseite messen (Achtung: die Spannung wird herauftransformiert und kann zwicken!) und daraus das Verhältnis berechnen: https://www.elektronik-kompendium.de/sites/formeln/uebersetzung-von-widerstand-beim-transformator ... und dabei nicht vergessen, dass der Widerstand mit dem Quadrat des Spannungsverhältnisses transformiert wird.
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Tube-Talk / Re: EL34 für geringe Spannung (350V) ? Oder besser Trafo Umbau
« Letzter Beitrag von carlitz am 10.02.2026 12:10 »
Such mal im Internet danach, wie die Primärimpedanz eines Übertragers gemessen/ bestimmt werden kann.

Im wesentlichen musst Du eine Sinusspannung von 1V an die beiden Primärleitungen des Übertragers legen (Gerät spannungsfrei natürlich)
und dann die Wechselspannung auf der Sekundärseite messen.

Die Primärimpedanz ist dann:

Rpri=( (1/gemessene Sekundärspannung) * (1/gemessene Sekundärspannung)) * erwartete Impedanz sekundär (also 4 oder 8 oder 16 Ohm)
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