Hallo liebe Leute. Seit einer "Reparatur" durch einen "Techniker" funktioniert der Reverb nicht mehr. Ich habe den nun ausgebaut und gesehen, dass eine Feder einfach komplett abgerissen ist. Weil der Hall sowieso nicht besonders gut klang, würde ich den einfach rausnehmen und einen Ersatz über den Effektweg einschleifen. Nun die Frage: schadet es dem Amp, wenn ich den Reverb einfach abklemme und weglasse?
Hallo,
dazu müsste man erstmal wissen, um was für einen Amp es sich handelt.
Bei einem TwinReverb z.B. würde dann die Treiber-Röhre ohne Last betrieben, also so wie ein Amp ohne Lautsprecher - also nicht so gut. Da wäre Röhre ziehen noch eine Option.
Bei einem Transistor-Hall-Treiber ist das kein Problem.
Gruß mike
Hi Mike,
Das ist ein rectoverb 50 Watt. Ich schaue gleich mal ob ich nen Plan finde. Der Hinweis bestätigt mich schonmal darin den Amp nicht einfach mal einzuschalten.
Gruß, Yannick
Hallo,
wenn die Treiberröhre aber keine Pentode ist, sondern wie so oft eine Triode bzw. Doppeltriode mit prinzipbedingt wesentlich geringerem Innenwiderstand, dann sehe ich eigentlich keinerlei Probleme, den Halltank einfach wegzunehmen. Die Röhre kann man dann natürlich auch noch entfernen, das spart ja Heizung. :-)
Grüße,
Rolf
Zitat von: Ramarro am Feb 08, 2016, 05:39
wenn die Treiberröhre aber keine Pentode ist, sondern wie so oft eine Triode bzw. Doppeltriode mit prinzipbedingt wesentlich geringerem Innenwiderstand, dann sehe ich eigentlich keinerlei Probleme, den Halltank einfach wegzunehmen.
mag ja sein, dass nichts kaputt geht, aber mit dem Übertrager dann einfach ins Leere funken... ich weiß nicht...
Das klingt ja höchst kompliziert. Ich überlege dann doch für 16€ ein Ersatzteil beim TubeAmpDoctor zu bestellen. Dann ist das zumindest da, wenn es doch mal gebraucht wird.
Zitat von: chipsatz am Feb 08, 2016, 06:45
mag ja sein, dass nichts kaputt geht, aber mit dem Übertrager dann einfach ins Leere funken... ich weiß nicht...
Hallo Chipsatz,
bei einem Eintakter ist das kein Problem...
Grüße
Jochen
Aha...wieder was gelernt. :)
Gruß mike
Moin!
Also wenn ich hier den richtigen Plan habe, dann isses ein mit NE5532 getriebender Hall, also nix mit Trafo, Trieberröhren. Man kann den Hallteil einfach herausnehmen. Wenn ich das richtig erinnere klingt der gar nicht schlecht. Ist also kaputt.
Gruß,
Nigel
P.S.: Die Leute hier haben es gerne, wenn man sich kurz vorstellt. Das erhöht die Anzahl der Antworten ungemein. Falls du das schon gemacht hast, hab ich es wohl übersehen.
Hi Nigel,
ich weiß leider nicht was ein NE5532 ist. Allerdings habe ich nochmal den Plan gecheckt. Da steht nicht, dass eine der Röhren für den Reverb zuständig ist. Allerdings bin ich mir trotzdem nicht sicher. Vielleicht werde ich den Hall nochmal ersetzen und testen, ob der mir beim zweiten Mal gefällt.
Was das Vorstellen angeht... Gibt es dafür einen extra Threat? ???
Moin Yannick,
eine persönliche Vorstellung wäre in der "Quasselecke" gut platziert.
Zu deinem Amp:
NE5532 ist die Typenbezeichnung für einen weit verbreiteten, günstigen und recht gut klingenden Operationsverstärker. Das sind klein und eng gepackte Einzeltransistoren. OPs haben einen sehr viel größeren Verstärkungsfaktor als Röhren, der mittels Rückkopplung geregelt wird. Das ermöglicht Nebengeräuschfreiheit und aktive EQ-Schaltungen etc. Also eine Technologie, die man nicht ignorieren kann.
Viel Spaß!
Lieben Gruß,
Nigel
Achso, wieder was gelernt. Ich hab den kleinen Chip sogar auf der Platine gefunden, also hast du wahrscheinlich recht. Und für den ist es kein Problem, wenn ich den Reverb nicht anschließe?
Zitat von: Yannick am Mai 22, 2016, 12:22
Achso, wieder was gelernt. Ich hab den kleinen Chip sogar auf der Platine gefunden, also hast du wahrscheinlich recht. Und für den ist es kein Problem, wenn ich den Reverb nicht anschließe?
Nein, kein Problem.
Gruß,
Nigel
Moin,
Das Ersteinschalten bei fehlender Hauptsicherung hat mir auch einmal 10 Minuten Suche bereitet...
Wer nichts macht, macht auch nichts falsch :)
Gruss,
Laurent
Falscher Thread :facepalm:
Ein guter Tipp ist niemals falsch.
:topjob:
Gruß,
Nigel