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Technik => Tech-Talk VOX => Thema gestartet von: drstrange am 25.01.2026 00:58
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Hallo
Habe den o.g. Amp hier und den Verdacht, daß der originale Netztrafo (Woden 76852)
liegende Ausführung, defekt ist. Keine Anodenspannung mehr. (durchgebrannt?)
Nun meine Fragen dazu:
Passiert das öfter, also kennt man dieses Problem und gibt es einen bekannten Grund
dafür? (Der Gleichrichter ist eine GZ34 S von JJ) Ist der Trafo am Limit dimensioniert? Weil:...
Der Amp hat keinen Standby Switch!! Kann man dann einfach mal so den Netztrafo
austauschen, gegen den hier im TT Shop für 128 Euro angebotenen tt-pwAC30 in liegender
Ausführung oder brennt der dann nicht auch gleich wieder durch?
Weil, wenn ich keinen Standby switch habe um die Röhrenheizung vorzuwärmen, kann es
dann nicht immer wieder passieren, daß mir der Trafo durchbrennt? Oder ist der neue,
hier angebotenen Netztrafo etwas stärker dimensioniert, als der originale o.g. Woden von
1964/65? Gab da ein design Flaw? Was ja nicht das erste Mal bei VOX wäre?
Oder gibt es die Möglichkeit einen Standby switch nachträglich nachzurüsten? Hat das
schonmal jemand gemacht? Ich hab noch einen ähnlichen AC30 Amp als reissue von 1995,
copper Panel, der hat neben dem Mains noch einen Standby switch.
Es widerstrebt mir einfach so nur den alten Trafo rauszuschmeißen und einen neuen hier
einzubauen, ohne konkret zu wissen warum der andere nun durchgebrannt ist. Gibts da
Erfahrungen? Wird der nach 60 Jahren dann schwach auf der Brust oder bröckelt der
Cu-Lack dann ab und die Isolation lässt nach? Oder liegst woanders in der Peripherie im
Argen?
Wer kann mir da helfen? Worauf sollte man achten? Heizung geht und leuchtet bei allen
Röhren also kein Kurzschluss,Nur eben keine Anodenspannung. Auch die Siebelkos
scheinen irgendwann mal erneuert worden zu sein. (F+T)
Der Besitzer meinte während einer Probensession, hätte der Amp auf einmal
"gestunken" und sei dann nach kurzer Zeit stumm gewesen. Die englische lange
Sicherung im Frontpanel, die einzige, die ich gefunden habe im ganzen Amp, hat 3A
ob träge oder flink weiß ich nicht, jedenfalls ist in dem Schmelzdraht innen in der
Sicherung keine Verdickung also denke ich mal, sie ist flink.
Auch die Woden 100mA Drossel (76854 HX) sieht etwas mitgenommen aus, sollte
es etwa daran liegen?
Leute helft mir mal bitte. Sowas hatte ich noch nicht.
Bin deshalb etwas unsicher, wie vorzugehen ist.
Gruß
drstrange
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Die alten AC30 hatten alle keinen Standby-Schalter zumindest bis Anfang der 70er Jahre.
Ein Standby -Schalter trägt überhaupt nichts zur Schonung des Netztrafos bei - im Gegenteil, er kann die Lebensdauer der GZ34 Gleichrichterröhre verkürzen.
Ist die HT-Wicklung wirklich tot? Oder ist nur die GZ34 defekt?
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Moin
Hab heute früh nochmal gemessen. Habe alle sek. Spannungen
gesehen. Mit Fluke IV. gemessen. HT ok, ich sah allerdings 590V
statt 2x280 = 560 V. generell Heizung 6,4V; Heizung GZ34 5,2V.
Der Spannungswahlschalter steht bei 245V (England). Als nächste
Stellung wären 220 V möglich. Was wäre besser? Ich hab hier 235V.
Ich dachte da wäre die 245 V am nächsten dran.
Die JJ GZ 34 S werde ich nächste Woche mit meinem Funke W19
RPG testen. Aber die Drossel ist tot. Die hat keine 450 Ohm
Gleichstromwiderstand, sondern gar keinen Durchgang mehr.
Ich hab sie rausgenommen unten sind bei ihr am Wickelpapier
große braune Tropfen des Trafolacks rausgetropft und steinhart
geworden, auch das Papier ist verfärbt von der Hitze. Die muß
über längere Zeit ziemlich heiß geworden sein. Die werde
ich bestellen. Die Siebelkos sind ok. Welche GZ34 empfiehlst Du
mir? Ich hatte noch nicht so viele JMI AC30s in meinen Fingern
und noch nie einen mit Netzteilfehler. Meist nur Cab-Job und
Röhrentausch in der Endstufe. Ach so der Bypass C am
Kathodenwiderstand der Endstufe war aus hinüber.
Also Fragen:
Welche Spannung einstellen??
Welche GZ 34 ist am besten geeignet?
Danke für Deine Hilfe.
PS : Die Drossel hat im Schaltplan und aufgedruckt 19 Henry
an 100 mA bei den o.g. 450 Ohm R=. Die AC30 TT 194E
Vintage Drossel für VOX AC30 Vintage hat 30 Henry das sollte
eigentlich auch passen oder? Aber warum ist die defekt gewesen?
passiert das öfter?
Gruß
drstrange
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Servus,
erstmal runterkommen und nicht in Panik verfallen ;-)
Ein AC 30 läuft immer am Limit seit der Kathodenwiderstand in den 60ern von 80 auf 50 Ohm reduziert wurde. Daher erstmal sich einen Plan machen um vernünftig vorzugehen.
Die gemessenen Spanungen schauen ok aus. Der AC 30 bewegt sich bei ca. 320 Volt Anodenspannung in der Endstufe.
StandBy Schalter ist bei Betrieb mit GZ34 unnötig und eher schädlich, da die Spannung sich nach dem Einschalten erst durch das Erwärmen der GZ34 langsam aufgebaut ist. Der StandBy sorgt eher dafür dass der Strom schlagartig bereitgestellt wird, was im ungünstigen Fall die GZ34 killt.
Wähle die Spannung am Wahlschalter welche am ehesten auf 6,3 Volt Heizspannung hinkommt. Heutzutage oftmals die 245 Volt Einstellung
Die Wooden Teile sind bekannt für den Ausfluss von Wachs, in welches die Dinger bei der Produktion getaucht wurden. Wachs fließt bei Erwärmung ;-) Du schreibst "Lack", wenn das so ist, dann liegt eine hohe Überlastung vor, oder dauerhaft mit schleichendem Prozess.
Kathodenwiderstand / Elko defekt, folge des Alters und der Erwärmung.
Wie würde ich vorgehen ? Erstmal eine neue Drossel und GZ34 beschaffen, ob JJ oder Sovtek ist egal. Dazu einen Satz EL84. Wenn du die Option hast eine NOS GZ34 zu bekommen wäre das eine Option, die sind meiner Erfahrung nach nochmal stabiler, aber ich habe in meinen beiden AC`s die JJ drinnen. Problemlos. Dann würde ich mir die Endröhren und Siebelkos vornehmen. Die Elkos haben trotz Tausch evtl. ausgedient. Passen die Werte der ausgetauschten Elkos ? Wann wurden die getauscht ? Wie oft ist der Amp in Betrieb ? Powersoak ? Desweiteren verhalten die sich unter anliegender Spannung eventuell aus anders als ohne Spannung. Ich würde dann mal mit neuen Endröhren, Elkos und einer neuen Drossel mal den Strom messen der in Ruhe fließt. Und dann mal weitersehen ...
Grüße
Michael
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Hi Michael
Danke erstmal für Deine klärenden Erörterungen. Ich bin auch nicht nervös, wenn das den Eindruck gemacht haben sollte ist das vielleicht falsch von mir rübergekommen. Ich bin jetzt Rentner, ich mach das hier nur noch für befreundete Musikerkollegen, die eben nix von Elektronik wissen wollen oder auch aus anderen Bereichen herkommen.
Generell:
Ich habe es genau so vor gehabt es zu machen, wie Du sagtest.
Gleichrichter und Drossel besorgen, die GZ34 ist sogar eine NOS Mullard Variante
Von den EL84 habe ich immer so 5 bis 6 verschiedene gematchte Quartette zum
Ausprobieren da, das kommt dann erst später. Erstmal muß da mal wieder hinten was rauskommen. Dann noch der Phaseninverter und oder andere Vorstufenröhern, die ich mit dem Funke W19 prüfe und dann natürlich die Elkos testen. Mich interessiert eigentlich immer bei meinen Problemen, ob das bekannt ist oder ob bestimmte Bauelemente Typen besser nicht genommen werden sollten oder oder oder. Vielen Dank erstmal. Wenn das Netzteil wieder funktioniert, werden noch weitere Fragen kommen, das ist wohl sicher. Dann werde ich mich hier in dem Thread wieder melden. Die Kondensatoren teste ich mit einem Heathkit IT-11 für 230 V umgebaut der testet bis 600 V.
Gruss Boris
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Moin,
ja, es kann passieren dass die Drossel am AC30 durchbrennt, vor allem wenn es mal eine der Endröhren erwischt. einer der Siebelkos seinem Leben ein Ende setzt oder im Fassungsbereicht Überschläge gibt. Ist zwar schade um die Woden (evtl neu wickeln lassen), aber in dem Zug würde ich gleichzeitig noch die Endstufe überholen:
1. Kathodenwiderstand hoch auf 80 Ohm
2. Kathodenelko neu
3. Screenresistors hoch von 100R auf 1k
4. Gridstopper hoch von 1K5 auf 2.2k oder 2.7k (je nachdem was da ist)
5. den 47R vor und den 22k nach der Drossel durch Metallfilm ersetzen
6. den 33uF Reservoir Cap und die folgenden Siebelkos ersetzen
7. die Voltage Dropper (22k / 10k) durch Metallfilm ersetzen
Danach Amp über Bulb Limiter hochfahren, erste Spannungen testen, wenn ok, dann komplett freischalten und Spannungen nochmals testen.
Gruß
blues
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Das wirft eine Frage bei mir auf:
Welcher Betrieb wickelt denn heute noch Transformatoren neu?
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Servus,
Piemme Elektra (https://shop.piemme-elektra.it/Categories/170/Products/7474) in Italien macht einen guten Job in Sachen Trafos und Drosseln und bieten normalerweise auch einen Reparaturservice an.
Gruß
blues
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Passende Hammond Trafos aus dem Shop sind ebenfalls sehr zu empfehlen, möglicherweise leider mit längeren Lieferzeiten. Viel Erfolg
Rollo
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Servus,
Piemme Elektra (https://shop.piemme-elektra.it/Categories/170/Products/7474) in Italien macht einen guten Job in Sachen Trafos und Drosseln und bieten normalerweise auch einen Reparaturservice an.
Gruß
blues
Guten Morgen, ich habe mal 2 Transformatoren bei denen bestellt. Schauen wir mal, wie die Qualität so ist.
Ich werde weiter berichten.
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Guten Morgen, ich habe mal 2 Transformatoren bei denen bestellt. Schauen wir mal, wie die Qualität so ist.
Ich werde weiter berichten.
:topjob:
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Guten Tag an Alle,
die Transformatoren sind bereits angekommen, super schnelle Lieferung.
Die Trafo's machen einen guten mechanischen Eindruck, die Anschlußdrähte sind lang genug und die elektrischen Werte entsprechen den Angaben.
Sobald ich sie eingebaut habe, berichte ich über den Funktionstest.
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Zurück zum Thema :guitar: AC30
Die neue Hammond Drossel ist eingebaut, mit 500mA träge Sicherung fliegend.
Die Gitterwiderstände sind gewechselt und alle Siebelkos auch. (waren von 2003).
Die alten Röhren funktionieren noch aber es kommt noch ein neues Quartett rein,
welches bei 45 mA Ruhestrom gematched ist. (JJ EL84) Der Kathodenwiderstand
wird gegen einen 82 Ohm 25 Watt ausgetauscht. bisher noch 56 Ohm 25 W.
Er krakeelt schon wieder ganz gut rum. Dann kommt vor die GZ34 in die HT je eine
Sicherung 250 mA träge und eine Schutzdiode 1N5408. Ich bin mir bei dem Netztrafo
nicht sicher. Ob der nicht ne Macke hat seit er so heiß wurde, daß auch da braune
Tropfen dran zu sehen sind. Was ratet Ihr mir noch? Koppel C's zum PI sind Oilcaps
vom TxD. Wie groß sollte max der Biasstrom in idle bei dem EL84 Quartett auseinander
liegen? Mir schwirrt irgendwas im Kopf rum mit max 2 mA??
Gruß drstrange
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Leider muß der Netztrafo auch ausgetauscht werden.
Eigentlich sollte jeder AC30 sofort mit einer HT Fuse ausgestattet werden.
was haben die sich damals nur dabei gedacht, sowas zu designen.
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Moin
Der Amp läuft wieder mit einem Hammond Netztrafo 290NX, den ich da reingepfriemelt habe.
Die Drossel ist neu, ebenfalls Hammond, (30 Henry; 194E ) die PA-Röhren rugged 6P14P-EV
matched bei nun 35 mA mit R-Kathode 82 Ohm an 25 W Chassismontage und einige
andere Sachen noch. Die primäre Sicherung war 3 A (115V) und ist jetzt 1,25 A.
Die Gitterwiderstände neu aber nur auf 220 Ohm. HT Fuse 500mA slow blow und 2x 1N5408
vor die GZ34 und extra nochmal Fuse slow blow 250 mA direkt vor die Drossel, ja etwas
redundant aber was macht man nicht alles. Die Gridstopper auch erneuert (1,5K bleibt )
Drossel neu wie gesagt . Cap Job komplett gemacht F&T. Nach aussen zugänglichen
Netzspannungswahlschalter stillgelegt. Das ist zu gefährlich, wenn da jeder mal dran rumdreht
nur weil der Guitarrero beim Gig einen schlechten Tag hat und so alles wieder zerstört.
Also fest auf 240 Volt gelegt. Wenn der Besitzer doch nochmal eine Japantournee
(oder Trumpland-Tournee) macht, dann muss er mir eben noch mal kurz Bescheid geben.
Alles, außer die Röhren, wird nicht wärmer als handwarm. Der Trafo hat im Leerlauf ohne
was dran 140mA . Der Amp zieht komplett zwischen 600 und 580 mA (schwankt).
Shunt 22K ebenfalls 25 Watt mit Chassismontage ohne Loch bohren.
Vielen Dank nochmal für Eure Hilfe und die Hilfe der KI, die ich für solche Fälle nur empfehlen kann.
wenn man vorher schon weiß was man macht und nur den technischen tiefen Background braucht.
Als Rentner kann man sich auch nicht mehr alles merken.
Danke
Gruß
drstrange
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PS:
Sorry muß nochmal stören. Ich habe heute den Eindruck, nachdem ich ihn. wieder zusammengebaut habe, daß er wieder mehr brummt als gestern, als ich extern eine Box zum Testen angeschlossen hatte. Also jetzt ist das Chassis wieder im Gehäuse und da hört sich für mich das Brummen wieder signifikant lauter, also schon störend an, als gestern mit der Box dran. Wie gesagt, es ist ja auch mein erster AC30 mit verbrannter PA. Der erste Filtercap, also der bei der Drossel der ist auch neu wie alle anderen von F&T und hat 2 x 32 yF die anderen alle so zwischen 8 und 16 yF. Wenn man laut spielt, hört man das Brummen nicht so aber besser wärs ohne. Also gibts jemanden, der mir bitte helfen könnte mit einem oder zwei Hinweisen wonach ich noch schauen sollte Es ist auf jeden fall 50 Hz weil es sofort nach dem Einschalten schon da ist. wenn man dann später den Bassregler aufmacht wird es noch etwas lauter. Jeder Hinweis ist mir hilfreich.
Gruß
Boris
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Hallo Boris,
der von dir beschriebene Effekt (Brummen aus dem Lautsprecher gleich nach dem Einschalten - bevor die Röhren arbeiten) tritt eigentlich nur dann auf wenn der Netztrafo in den Ausgangsübertrager streut.
Beim AC30 sind die beiden allerdings recht weit voneinander entfernt ... in wiefern da jetzt die Drossel noch mit hineinspielt kann ich jetzt nicht sagen.
Gruß
Volka
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Da kann ich nur beipflichten ... Wenn es brummt, bevor die Röhren überhaupt warm sind, nimmt es den direkten magnetischen Weg vom Netztrafo zum Übertrager. Da hilft nur Abstand, Verdrehen der magnetischen Achsen oder Schirmung mit Eisenblech oder Mu-Metall.
Kann es sein, dass der neue Trafo anders orientiert ist, als der ersetzte? Kannst Du ihn um 90° drehen?
Ciao Sebastian
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Das Problem mit der Brummeinkopplung von NT in AÜ ist mir von alten AC30 mit den Woden Trafos bekannt.
Zwar ist der Abstand groß, doch die Magnetachsen der Trafos sind parallel und zeigen aufeinander.
Auch sind beide Trafos auf gleicher Höhe und auf der Unterseite offen.
Auch das Stahlchassis als guter magnetischer Leiter dürfte eine Rolle spielen.
Insgesamt beste Voraussetzungen für magnetische Kopplung.
Siehe auch Fig. 14.2 hier:
https://www.valvewizard.co.uk/Grounding.pdf
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Moin,
jeder AC30 brummt bis die Röhren ordentlich warm sind, das ist der Kathodenbias Endstufe geschuldet.
Wenn es allerdings im warmen Zustand auch brummt, und zwar auf 50Hz, dann ist das Endstufenquartett nicht gut gematcht oder man hat eine Vorstufenröhre die Heizungsbrumm mit einstreut ( ist mir früher öfter mit JJ ECC83S passiert), da hilft dann nur Austausch.
Gruß
blues
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Ungleiche Ruheströme (in der Aufheizphase oder permanent) sind natürlich auch eine gute Erklärung. An was es nun genau liegt (oder ob es eine Kombination daraus ist - man kann ja schliesslich auch Läuse und Flöhe haben), solltest Du herausfinden können, wenn Du das Teil mal einschaltest und dabei alle Röhren gezogen sind. Brummt es dann immer noch, kann es fast nur noch die magnetische Einstreuung sein. Um ganz sicher zu gehen (und die Siebelkos vor der hohen Leerlaufspannung zu schützen), kannst Du noch die HV Leitung zwischen Trafo und Gleichrichter unterbrechen. Je nach dem, was bei Deinem Gerät möglich ist: Sicherung raus, Standby-Schalter, Kabel ablöten.
Ciao Sebastian
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Ungleiche Ruheströme können keinen 50Hz Brumm verursachen.
Zumindest nicht mit Kathodenbias.
Ist denn der Brumm nach dem Aufheizen weniger?
Wie sieht der Brumm am Oszi aus?
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Um ganz sicher zu gehen (und die Siebelkos vor der hohen Leerlaufspannung zu schützen), kannst Du noch die HV Leitung zwischen Trafo und Gleichrichter unterbrechen. Je nach dem, was bei Deinem Gerät möglich ist: Sicherung raus, Standby-Schalter, Kabel ablöten.
Jetzt muss ich mich doch glatt selbst zitieren. Das Gesagte gilt natürlich nur, wenn es kein Röhrengleichrichter ist.
Und noch eine kleine Warnung: Wenn das Gerät keine Entladewiderstände hat und es ohne Röhren (oder mit nur sehr kurz) eingeschaltet wurde und ein Gleichrichter vorhanden war, kann sich die Ladung in den Siebelkos sehr lange halten und ordentlich zwicken. Also Obacht!
Ciao Sebastian
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Einfach die GZ34 ziehen zum Testen.
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Einfach die GZ34 ziehen zum Testen.
Das ist natürlich einfach und umschifft die Probleme von Oben ;D