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Technik => Tech-Talk Amps => Thema gestartet von: frizzy am 28.08.2026 00:15
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Servus miteinander,
nachdem ich über die Jahre eine Hand voll Kits gebaut habe und dabei viel gelernt habe, habe ich mich nun an ein "eigenes" Projekt gewagt. Über die letzten Monate habe ich viel recherchiert und Schaltpläne studiert/verglichen/kombiniert/gezeichnet. Im Endeffekt habe ich einen 2204 Style Amp, allerdings als 2-Kanaler gebaut (zusätzliche Vorstufenröhre für einen Plexi-style "Clean"-Channel, wobei die 2. sonst ungenützte Gainstage dieser Röhre vorgeschaltet werden kann für einen de facto BE-Style Channel).
Übersicht:
4 x ECC83, 2 x EL34, Eisen allesamt von TT (50W Marshall Style), TT FX-Loop und Fußschalter, diverse Schaltbare Mods (Fat, Bright, Tight, Kathodenwiderstände, Midshift und vor allem einen switchable Depth à la Friedman)
Ich hab den Amp jetzt fertig und durchgecheckt: die Spannungen passen soweit alle, Bias eingestellt, die Schalter tun alle was sie sollen ABER:
Der Amp ist mit Master auf 10 nur ein bisschen lauter als Gesprächslautstärke - also weit entfernt von Hörschäden, die man da eigentlich erwarten sollt. Nicht super leise, aber eben nicht laut genug.
Und: Der Presence Regler macht absolut nichts...und wie sich rausstellt macht es keinen Unterschied ob das Kabel fürs NFB am 8 Ohm Pin vom Impedanzschalter dran ist oder nicht (habs testweise während dem Spielen an- und abgeklemmt...).
Ich vermute also irgendwas in der Endstufe. (Was die Vorstufe betrifft, habe ich beim FX-Send das Signal per DI ins Interface gespielt, die Spannungen passen alle, der Kanalschalter und die Mods machen was sie sollen. Der Loop ist zwischen Treble und Master.
Anbei habe ich den Schaltplanausschnitt ab Eingang PI und die ganze Endstufe. Ihr seht, dass es 2 Spezialitäten gibt:
- Umschalter zwischen normalem JCM800 NFB mit 100k oder einem Friedman Fixed Depth. Ich hab den Weg vom Impedanzwahlschalter bis zum Presencepoti durchgecheckt und ich finde keine Kurzschlüsse oder kalte Lötstellen. Je nach Schalterstellung geht es entweder über die 100k oder über den Fixed Depth.
- Beim Presencepoti habe ich über einen ON-OFF-ON Switch die Auswahl zwischen Standardmäßigen 100nF oder 2 parallel zugeschalteten Kondensatoren (Ziel ist es schrittweise zwischen 100 und annähern 680 nF zu wählen, je nach Gusto). auch der Schalter hat keine Kurzen oder kalte Lötstellen.
Dennoch macht es null Unterschied ob das NFB angeschlossen ist oder nicht oder wo der Presenceknopf steht. Diese Symptomatik kann ich mir nicht erklären. Dazu kommt eben das Problem mit der niedrigen Gesamtlautstärke.
Wo sollte ich denn als nächstes hinschauen? Die Endstufenröhrensockeln, die Spannungen dort, die Anbindung der B+ und den PI hab ich schon durchgecheckt.
Bin über jeden Tipp sehr dankbar!
Danke und LG! :)
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Moin,
bitte noch ein komplettes Voltage Chart bereitstellen, weil sonst ist das hier Glaskugel lesen...
gruß
blues
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Ist die Masse der Lautsprecherbuchsen (der Ausgangstrafo) mit Schaltungsmasse verbunden?
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Vielen herzlichen Dank schonmal für die Antworten und eure Zeit!
Tabelle mit allen Spannungen an den Röhrensockeln liefere ich nach sobald ich wieder beim Amp bin
Ja, die Masse des AÜ geht zu den Lautsprecherbuchsen und von dort geht ein Kabel zur Sternmasse.
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Hallo miteinander,
anbei wie gewünscht die Spannungen.
Danke für eure Hilfe!!
LG
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Hallo,
Ja, die Masse des AÜ geht zu den Lautsprecherbuchsen und von dort geht ein Kabel zur Sternmasse.
Ist die richtige Seite des Laustsprecheranschlusses an Masse? Wenn Du den falschen erwischt hast (den, an dem auch das Feedback angeschlossen ist), passiert genau das beobachtete: Feedbackschleife und damit auch Presence wirkungslos. Die geringe Lautstärke erklärt das aber nicht unbedingt.
Ciao Sebastian
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Servus Sebastian,
ja, Tip ist hot, Sleeve geht zur Masse
Danke fürs Nachfragen
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Bin über jeden Tipp sehr dankbar!
Oszi vorhanden? Evtl. ist es eine wilde Schwingung, die da stört. Hatte einmal so etwas ähnliches: Bis zu einer gewissen (niedrigen) Lautstärke alles normal, dann minimal weiter aufgedreht und aus dem Lautsprecher kam schlagartig rein gar nichts mehr. Am Oszi zeigte sich dann eine 80 kHz-Schwingung die irgendwie das Nutzsignal komplett überfahren hat. Genauer habe ich es nicht mehr in Erinnerung.
Du wirst es herausfinden!
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Ich habe leider keinen Oszi bei der hand...
Prinzipiell ist das Fehlerbild: Amp klingt normal, wenn auch bisschen dünn, aber ist auf einer 4x12 mit Master auf 10 einfach nur ein bissl lauter als Gesprächslautstärke. Der Presence Regler macht nichts, egal wo der Depth Switch oder der Schalter zur Auswahl des Presence Kondensator steht (kann das irgendwie ein Fehler sein?)
Was ich auch nur komisch fand ist, dass ich beim Eingang zum PI auf Pin 2 38V Gleichspannung gemessen habe...ist das normal?
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Zu Pin 2: an dem darfst Du nur sehr hochohmig (Oszilloskop) messen, sonst verfälscht der Innenwiderstand des Instruments den Wert, da er im ähnlichen Wertebereich des 1M Gitterableitwiderstandes liegt. Besser an der anderen Seite dieses Bauteils messen, da ist die Schaltung niederohmiger. Da im Normalfall kein Gitterstrom fließt, entspricht der Messwert dort auch der Spannung an g2.
Ciao Sebastian
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Ah ok danke für die Erklärung - also ist das jetzt kein Hinweis, dass da im PI was nicht stimmen würde?
Kann durch die beiden Schalter im NFB irgendwo ein Fehler sein? Ich hab die halt durchgecheckt und nirgendwo einen Kurzschluss...
Ich bin mir sicher es ist irgendein dummer Anfängerfehler, aber gleichzeitig hab ich die möglichen Fehler ja schon durchgeschaut
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Zu Pin 2: an dem darfst Du nur sehr hochohmig (Oszilloskop) messen, sonst verfälscht der Innenwiderstand des Instruments den Wert, da er im ähnlichen Wertebereich des 1M Gitterableitwiderstandes liegt. Besser an der anderen Seite dieses Bauteils messen, da ist die Schaltung niederohmiger. Da im Normalfall kein Gitterstrom fließt, entspricht der Messwert dort auch der Spannung an g2.
Ciao Sebastian
Deine Erklärung der niedrigen Gitterspannung ist völlig korrekt.
Selbst ein professionelles DMM mit einem Eingangswiderstand von 10M erniedrigt die Gitterspannung an einem LTPI deutlich.
Allerdings ist ein Oszi auch nicht besser.
Mit einem 1x Tastkopf ist der Eingangswiderstand 1M und mit einem 10x Tastkopf ist er 10M.
Ähnliche Messprobleme gibt es z.B. auch bei einem AC-gekoppelten Kathodenfolger, einem Kathodyn-PI und in geringerem Ausmaß bei Endröhren mit Gittervorspannung.
Generell muss bei einer ECC83 die Gitterspannung immer 1V bis 2V niedriger sein als die Kathodenspannung.
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Danke, der Hinweis auf einen x10 Tastkopf ist natürlich völlig korrekt ... den hatte ich im Kopf, aber nicht explizit erwähnt. Und richtig, auch der verfälscht. Besser ist es daher, die Spannung über den Kathodenwiderstand zu messen.
Aber da muss wohl jeder mal durch :)
Ciao Sebastian
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Da die gemessene Gitterspannung nur um etwa 4V (bzw.10%) zu niedrig ist, nehme ich an, dass das Voltmeter einen Eingangswiderstand von 10M hat.
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also ist das jetzt kein Hinweis, dass da im PI was nicht stimmen würde?
Die PI Spannungen sind im normalen Bereich.
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Evtl. liegt´s an den Speaker-Ausgangsbuchsen. Denke da an Schaltkontakte, die nicht richtig funktionieren bzw. falsch verdrahtet sind.
Deine Lautsprecher-Box ist ok?
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Oder Impedanzwahlschalter.
Du könntest die 16, 8 und 4 Ohm-Wicklung ablöten und dann bei angeschlossener Box mal mit dem DMM durchmessen.
Alles Spannungsfrei natürlich!
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Meine Box im Proberaum und meine Loadbox daheim sind beide in Ordnung
Die Lautsprecherbuchsen im Amp sind denke ich korrekt verdrahtet (Draht durch alle Tip-Kontakte verbunden mit Ausgang des Impedanzschalters; alle Sleeve-Kontakte mit der Sternmasse verbunden. An den sleeve Kontakten ist auch die Masse des AÜ)
Vielen lieben Dank für eure Hilfe bisher, ich hab einfach keine Ansätze wo ich weitersuchen sollte...
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Servus,
nachdem das Spannungsmässig alles ganz ok ausschaut, auch löttechnisch ok ... was spricht eigentlich dagegen zur Fehlereingrenzung mal die ganze Schalterei rauszunehmen und einfach mal den Standard probieren. Nicht viel Aufwand, und du hast zumindest mal ausgeschlossen dass daher was kommt. Ggfls vllt sogar den Impedanzwahlschalter brücken. Also ganz pragmatisch ;)
Das würde ich mal probieren.
Grüße
Michael
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Ja, das ist vermutlich das smarteste, es sind halt die sub-miniatur schalter und entsprechend eine ziemliche fitzelarbeit. Werde aber wsl einfach das 8 Ohm Kabel direkt an die Buchse hängen und den NFB ohne die ganzen Schalter mal testweise machen, detto den Presence Regler.
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Man kann auch einfach mal die GK vom Ausgang trennen.
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Wofür steht bei dir die Abkürzung GK? Sorry und danke! :)
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Wofür steht bei dir die Abkürzung GK? Sorry und danke! :)
GK ist deutsch für NFB :).
GK = Gegenkopplung = negative Rückkopplung.
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Achso ja danke dir - das habe ich bereits gemacht, es macht absolut keinen Unterschied ob die angeschlossen ist oder nicht.
Ich habs gerade nochmal gemacht:
Um mögliche Fehler in der Umschaltung zwischen Normal NFB / Depth auszuschließen, habe ich diesen Abschnitt entfernt (abgelötet) und bin direkt vom 8 Ohm Tap über einen Widerstand zu dem Knoten 10k/100nF/Presence Control gegangen. Auch so macht der Presence Regler nichts. Es ist egal, ob das NFB angeschlossen ist oder nicht bzw wo der Presence Regler steht.
Immer sehr schwaches Signal (die Loadbox kommt ohne Lüfter aus) und Presence macht nichts.
Was mir aufgefallen ist:
Ich habe die Masse (0 Ohm) des AÜ von der Buchsenmasse abgelötet und habe mit dem Durchgangsprüfer die einzelnen Anbindungen auf der Ausgangsseite des AÜ geprüft: ich habe von 0-4-8-16 jeweils ein Piepsen bei der Durchgangsprüfung. Ist es normal, dass man bei der Sekundärseite des AÜ praktisch keinen Widerstand zwischen den einzelnen Anzapfungen misst? Im normal eingebauten Zustand messe ich dadurch nämlich auch Kontinuität zwischen Hot und Masse auf den Speakerbuchsen.
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Ich habe die Masse (0 Ohm) des AÜ von der Buchsenmasse abgelötet und habe mit dem Durchgangsprüfer die einzelnen Anbindungen auf der Ausgangsseite des AÜ geprüft: ich habe von 0-4-8-16 jeweils ein Piepsen bei der Durchgangsprüfung. Ist es normal, dass man bei der Sekundärseite des AÜ praktisch keinen Widerstand zwischen den einzelnen Anzapfungen misst? Im normal eingebauten Zustand messe ich dadurch nämlich auch Kontinuität zwischen Hot und Masse auf den Speakerbuchsen.
Ja, das ist normal.
Die Widerstandswerte zwischen Sekundäranzapfungen sind um 1 Ohm oder geringer.
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Danke dir, dachte ich mir doch.
Also der AÜ hat keinen Fehler, der NFB Kreis hat egal wie ich ihn aufbau das selbe (nicht-)Verhalten und die Spannungen passen alle.
Ich habe echt keine Ahnung mehr wo ich als nächstes suchen muss :(
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Wenn am Ausgang fast nichts ankommt, sind auch NFB und Präsenz unwirksam.
Welche Widerstände misst Du an der Primärwicklung des AÜ (OT)?
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Gerade in eingebautem Zustand gemessen:
Braun zu Blau (also die jeweiligen Enden die zu den Endstufenröhren gehen) zueinander ca. 90 Ohm. Jeweils vom Röhrensockel zu B+ (Center tap des AÜ) jeweils 45 Ohm.
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Ich würde jetzt mal den AÜ mit Wechselspannung prüfen.
Dazu alle Drähte ablöten, separieren und Heizspannung an eine Primärhälfte anlegen.
Dann diese Eingangsspannung und die Sekundärspannungen (zum 0 Ohm Draht) messen.
Danach mit der anderen Primärhälfte wiederholen.
Ergebnisse posten.
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Braun zu Blau (also die jeweiligen Enden die zu den Endstufenröhren gehen) zueinander ca. 90 Ohm. Jeweils vom Röhrensockel zu B+ (Center tap des AÜ) jeweils 45 Ohm.
für nen 50W 2x EL34 AÜ sind das normale Werte
Gruß
blues
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Habe mal eine Überschlagsrechnung angestellt.
50 Watt sollen rauskommen. Gesprächslautstärke habe ich mit 0,1 Watt angenommen. Mit U=Wurzel(P*R) komme ich zu dem Ergebnis, dass die Ausgangsspannung am OT um den Faktor 22 zu klein ist.
Nur so ein Schnellschuss: Statt Kathoden-Basis-Schaltung versehentlich einen Kathodenfolger aufgebaut (Spannungen sollten eigentlich passen)? Oder eine 1/2 Doppeltriode ist defekt???? Oder einen viiiel zu kleinen oder defekten Koppelkondensator erwischt?
@frizzy: Hättest Du noch den gesamten Schaltplan? Evtl. kann man an anderer Stelle ein Gitarrensignal ein- oder ausspeisen und so den Fehler eingrenzen.
Grüße
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Hallo,
wurden den insgesamt die Signal-Pegel im Amp mal untersucht? Geht ausreichend Signal in die Endstufe / in den PI usw.?
Gruß, Peter
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Threadsteller hat kein Oszi.
man müsste also 50 Hz am Eingang anlegen und Pi mal Daumen mit DMM durchmessen - so ähnlich hat´s Helmholtz auch schon empfohlen.
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Eben, also ich glaub irgendwie nicht, dass der AÜ defekt ist (ich werde den Test mit der Heizspannung aber am WE machen können).
Kann es sein, dass die EL34 etwas haben? Sind neu von TT gekauft (JJ). Werde die evtl. mal gegen ein Paar aus dem Amp eines Freundes tauschen.
Ich habe leider keinen Oszi, also das Signal tracken geht nur bedingt. Warum gerade 50 Hz?
Ich werde aber nochmal checken, ob in der Vorstufe alles passt. Ich habe einen 18W Amp mit ähnlicher Vorstufe. Beide Amps haben den TT-FX-Loop. Werde also vom Preamp-Out jeweils ein Testsignal rausnehmen und übers Interface mit gleichem Gain am Interface recorden. Das Signal sollte ja dann jeweils praktisch gleich (stark) sein.
Ich gehe schon jetzt davon aus, dass der Fehler irgendwo nach dem Mastervolume ist (oder?)
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Warum gerade 50 Hz?
Die gibt´s quasi geschenkt (Netzfrequenz), z.B. Netztrafo 6 V und dann herunterteilen auf z.B. 0,5 V. Da du kein Oszi hast gehe ich davon aus, dass auch ein Sinus/Funktionsgenerator fehlt.
Werde also vom Preamp-Out jeweils ein Testsignal rausnehmen und übers Interface mit gleichem Gain am Interface recorden. Das Signal sollte ja dann jeweils praktisch gleich (stark) sein.
so war´s auch gemeint:Evtl. kann man an anderer Stelle ein Gitarrensignal ein- oder ausspeisen und so den Fehler eingrenzen.
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Achso ich hätte einfach aus Reaper ein Testsignal aus dem Interface geschickt und mittels Reampbox auf Gitarrenlevel gepegelt.
Alles klar danke dir!
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Habe mal eine Überschlagsrechnung angestellt.
50 Watt sollen rauskommen. Gesprächslautstärke habe ich mit 0,1 Watt angenommen. Mit U=Wurzel(P*R) komme ich zu dem Ergebnis, dass die Ausgangsspannung am OT um den Faktor 22 zu klein ist.
Nur so ein Schnellschuss: Statt Kathoden-Basis-Schaltung versehentlich einen Kathodenfolger aufgebaut (Spannungen sollten eigentlich passen)? Oder eine 1/2 Doppeltriode ist defekt???? Oder einen viiiel zu kleinen oder defekten Koppelkondensator erwischt?
@frizzy: Hättest Du noch den gesamten Schaltplan? Evtl. kann man an anderer Stelle ein Gitarrensignal ein- oder ausspeisen und so den Fehler eingrenzen.
Grüße
Sorry ich habe diesen Post komplett übersehen! Ich schicke den ganzen Schaltplan rein, sobald ich daheim bin!
Die ersten beiden Röhren (jeweils 1. und 2. Gainstage der beiden Kanäle) hat eine ganz klassische Marshall Beschaltung
Channel 1: 100k/2k7+.68 und dann 100k/10k (mit schaltbaren 100nF parallel bzw. 3k9+.68)
Channel 2: zuschaltbare "BE" Stage (220k/2k7+.68) und danach 100k/2k7+.68
Der Kanalschalter liegt dann vor dem 470k/500p // 470k Spannungsteiler der in den Kathodenfolger fürs Tonestack geht.
(Schaltplan folgt jedenfalls)
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Also mein Geld setze ich auf eine zentrale Ursache nach dem Send des Loop, also inkl. "Rest vom Loop", Volumepoti und PI.
Denn aus dem Loop kam ja anscheinend ein normal starkes Signal. Da die Spannungen soweit passen und das Signal anscheinend auch ok klingt und nur viel zu leise ist, klingt das für mich eher nicht nach Ausfall einer der Trioden. Das würde ja vor allem furchtbar klingen, aber nicht unbedingt sooo viel leiser.
Also würde ich als erstes den Loop rauswerfen. Mit Loops kenne ich mich nicht so aus, aber da passiert ja in der Regel das Meiste nach dem Send. Da könnte durchaus eine kalte Lötstelle oder so sein. Wenn das nichts ändert, mal an mit einem Austausch des Mastervolumpoti denken, wenn noch eines herumliegt. Oder überbrücken. Dann den 0.022 uF Koppler tauschen.
Wenn du das mit den 50 Hz Messungen hinbekommst, kannst du das Signal natürlich auch verfolgen, ohne alles auszubauen.
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Ich habe folgenden Versuch gemacht:
DI Riff aus dem Interface über eine Reamp Box
- in meinen TT Pink Taco 20 Watt
- in den BE Channel des aktuellen 50 W Projekts
- in den 800er Channel des aktuellen Amps
Jeweils einmal das Signal aus dem Send über eine DI Box und jeweils das Signal aus der Loadbox recordet. Inputgain am Interface jeweils ident.
Ergebnis: Pink Taco is Referenz und funktioniert. Beim 50 W sind die Aufnahmen beider Channels aus dem Send ebenfalls in Ordnung, das Signal ist quasi ident mit dem aus dem Pink Taco (der JCM Kanal natürlich soundmäßig anders...)
Beim 50 W sind bei beiden Channels die Aufnahmen über die Loadbox sehr leise (aber soundmäßig eig ok...Presence macht eben nichts weil das NFB nichts macht). Aber der Pegel ist sehr niedrig. Mit Master auf 10 ist das Signal schwächer als beim Pink Taco mit Master auf 4. Für die Recordings über die Loadbox war der FX Loop immer im Bypass. Es macht keinen Unterschied, ob der Loop im Signalweg ist oder nicht (danke an die neue Loop Version mit "fat" Kondensatoren...).
Das Problem muss also irgendwo zwischen Master und Speakerausgang liegen. Der Loop ist offensichtlich in Ordnung und die Vorstufe bis zum Loop auch. Der Ausgangsübertrager scheint ja auch in Ordnung zu sein.
Anbei wie versprochen der Schaltplan.
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Also würde ich als erstes den Loop rauswerfen. Mit Loops kenne ich mich nicht so aus, aber da passiert ja in der Regel das Meiste nach dem Send. Da könnte durchaus eine kalte Lötstelle oder so sein. Wenn das nichts ändert, mal an mit einem Austausch des Mastervolumpoti denken, wenn noch eines herumliegt. Oder überbrücken. Dann den 0.022 uF Koppler tauschen.
Loop hat Bypass - kein Einfluss
Mastervolume Poti misst ausgelötet 1M, eingebaut 480 k
Koppel C danach 23 nF
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Hab mit einem anderen paar EL34 getestet. Bis auf die Erkenntnis, dass die Marshall-gebrandeten TAD EL34 nicht so gut gematchet sind wie die JJs von TT hat es nichts gebracht, es ist immer noch das selbe Verhalten.
Es liegt also nicht an den Röhren, dem Trafo, der Vorstufe oder dem Loop. Wie komme ich da auf den Fehler, ohne alles (Matser-PI-Endstufe) komplett auseinanderzunehmen?
Wie kann dieses Verhalten erklärt werden?
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Für mich ist der AÜ immer noch ein Hauptverdächtiger.
Die Widerstandsmessung kann z.B. einen partiellen Windungsschluss i.d.R. nicht nachweisen.
Bin gespannt auf die Ergebnisse mit Wechselspannung.
Hast Du eigentlich auch auf Kurzschluss zwischen Primär- und Sekundärseite und zum Kern geprüft?
Hat der Trafo noch Garantie?
Mit Oszi wär' alles viel einfacher.
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Danke für den Hinweis, dann werde ich mir das wirklich besser anschauen, auch den Kurzschlusstest zwischen Primär und Sekundär.
Der Trafo ist frisch von TT - würde mich wundern wenn der defekt ist und wenn er es ist, gehe ich davon aus, dass ein Austausch kein Problem ist.
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Ich würde jetzt mal den AÜ mit Wechselspannung prüfen.
Dazu alle Drähte ablöten, separieren und Heizspannung an eine Primärhälfte anlegen.
Dann diese Eingangsspannung und die Sekundärspannungen (zum 0 Ohm Draht) messen.
Danach mit der anderen Primärhälfte wiederholen.
Ergebnisse posten.
Sorry, bin erst jetzt wieder dazu gekommen weiterzumachen...
Ich hab, wie von dir geschrieben, die Heizspannung an die jeweiligen primärseitigen Hälften angelegt und den Ausgang (8 Ohm zu 0 Ohm) gemessen. Die Spannungen haben sich beim Messen erst eingependelt, untenstehend die Messergebnisse, nachdem sich die Werte nicht mehr geändert haben.
Messergebnisse wie folgt:
Rot (CT) - Blau 6.45 VAC primär -> 0.623 VAC sek (8 Ohm tap)
Rot (CT) - Braun 6.44 VAC primär -> 0.622 VAC sek (8 Ohm tap)
Was sagt uns das jetzt? :help:
Danke und LG!
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Was sagt uns das jetzt? :help:
Na, das sagt uns, dass:
1. beide Primärhälften sich gleich verhalten,
2. das Spannungs- und Windungsverhältnis jeder Primärhälfte zum 8 Ohm - Ausgang 10,35 beträgt,
3. folglich die Primärimpedanz Zaa = 4 * (10,35)² * 8 Ohm = 3430 Ohm ist.
Alles völlig normal für einen 50W Marshall OT.
Keine Anzeichen für ein OT Problem.
Wenn der Trafo außerdem keinen Schluss zwischen Primär- und Sekundärseite oder zum Kern (oder den Hauben) aufweist, gehe ich davon aus, dass er OK ist.
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Dankeschön @Helmholtz! Und vor allem danke, dass du mich/uns an deinem Wissen Teil haben lässt!
Das heißt aber jetzt, dass die Ursache nach wie vor unbekannt ist...
Ich glaube ich bau alles ab dem PI auseinander und neu auf, ich find einfach keinen Fehler.
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Noch ein Hinweis:
Zur Vollaussteuerung braucht man am Gitter der EL34 ein Signal von ca. 28Veff.
Das muss also der PI schaffen.
Könnte man/frau mit einem DMM checken.
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Moin frizzy,
falls noch nicht probiert kannst du mal den C (SM?) zwischen dem 82k Widerstand und dem 100k Widerstand vom PI einseitig ablöten...
Gruß
Volka
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Noch ein Hinweis:
Zur Vollaussteuerung braucht man am Gitter der EL34 ein Signal von ca. 28Veff.
Das muss also der PI schaffen.
Könnte man/frau mit einem DMM checken.
Oh das ist ein guter Tipp! Das heißt ich messe einfach bei Pin 5 der Endstufenröhren oder nach den Koppel-Cs vom Ausgang des PI?
Danke dir nochmal!
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Moin frizzy,
falls noch nicht probiert kannst du mal den C (SM?) zwischen dem 82k Widerstand und dem 100k Widerstand vom PI einseitig ablöten...
Gruß
Volka
Hab ich noch nicht gemacht - was ist da dein Gedankengang, also was könnte da der Fehler sein? Und ja, es ist ein 50pF Silver Mica dort.
Danke und LG
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Oh das ist ein guter Tipp! Das heißt ich messe einfach bei Pin 5 der Endstufenröhren oder nach den Koppel-Cs vom Ausgang des PI?
Danke dir nochmal!
Ja, Pin 5 (beide) gegen Masse.
Dazu ein 400Hz Signal (etwa 100mV) am Amp--Eingang einspeisen und Volume-Poti aufdrehen, bis sich das Gittersignal nicht mehr erhöht.
Diese DMM-Methode ist nicht genau (vorzugsweise sollte ein Echt-Effektiv- (True RMS-) Meter verwendet werden).
Könnte aber trotzdem einen Hinweis geben, ob das Problem schon vor den Endröhren liegt.
Eigentlich macht man das mit dem Oszi.
Damit kann man die Spitze-Spitze-Spannung messen und auch sehen, wann der PI-Ausgang anfängt zu verzerren.
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Hab ich noch nicht gemacht - was ist da dein Gedankengang, also was könnte da der Fehler sein? Und ja, es ist ein 50pF Silver Mica dort.
Manche Glimmerkondensatoren (mica = Glimmer) können einen Leckstrom oder gar Kurzschluss entwickeln.
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Es macht keinen Unterschied ob der Glimmer drin ist oder nicht.
Ich habe ein 400 Hz Testsignal mit 100 mV am Eingang angehängt und durch den Amp verfolgt. Beim Ausgang aus dem Master Volume hab ich auf Stufe 10 ca. 14 VAC mit meinem DMM (UNI-T UT139B) gemessen.
Ab dem PI kann ich die Spannung (AC) leider nicht mehr verlässlich messen, weil das Multimeter Overload meldet.
PI-ECC83:
Pin 2 (nach Koppel C vom Master) habe ich die 400 Hz aber keine verlässliche Spannungsmessung.
Pin 7 kann ich weder noch verlässlich messen, weil er (mein DMM) sofort piepst.
Auf Pin 5 der Endstufenröhren kann ich daher (weil OL) weder Hz noch VAC messen. Auch nocht vor den Gridstoppern (5k6).
Am Speakerausgang habe ich die 400 Hz wieder messen können und unabhängig von der Volumepotiposition ca. 1,2 VAC gemessen.
Es tut mir wirklich leid, dass ich da keine wirklichen Ergebnisse rückmelden kann.
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Welchen Messbereich hat dein DMM?
Du könntest die 100 mV am Eingang reduzieren.
unabhängig von der Volumepotiposition ca. 1,2 VAC
--> Poti überprüfen. Besser gegen neues austauschen, falls gerade griffparat.
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O.L. bedeutet Messbereich überschritten.
Möglicherweise wird die AUTO-Range-Funktion durch die Gittervorspannung gestört.
Am besten mittels Taste RANGE auf manuell schalten und einen Messbereich von z.B. 100V wählen.
Falls das nicht funktioniert, einen 0,1µ Kondensator in Serie mit dem DMM verwenden, um DC abzukoppeln.
https://www.bedienungsanleitu.ng/uni-t/ut139b/anleitung?p=10
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Jetzt komm ich mir dumm vor...danke für den Hinweis bezüglich Range!
Pin 5 sind bei rd 100 mV Eingangssignal und alles auf 10 nur 3,8 (V5) bzw 5,4 VAC (V6).
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Also viel zu wenig.
Was sind bei gleichen Bedingungen die Signale (ACV) am PI Eingang und an den PI Anoden?
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Im Schaltplanausschnitt anbei habe ich die Spannungen eingetragen.
Hoffe das hilft weiter
LG
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Offenbar arbeitet/verstärkt die PI-Röhre (ist das jetzt bei Dir V3 oder V4 ?) überhaupt nicht, obwohl die DC Werte ok sind.
Sind die 14,8Vac am PI Eingang direkt am Röhrensockel (Pin 2) gemessen?
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Ja genau:
Die 14,8VAC sind sowohl beim Poti Ausgang, beim Koppel-C und am Röhrenpin gemessen. Sind die 14,8 VAC als Signalstärke aus einer aufgerissenen 2204 Vorstufe plausibel?
Der PI ist V4. V1 a/b ist die erste Gainstage für Channel 1/2 und V2 a/b ist die 2. Gainstage. (habe die channels auf die Röhren verteilt und nicht eine Röhre pro channel für beide Gainstages, weil ich so die beiden 33k Widerstände gleich am Eingang zusammenlöten konnte und den Input von der Buchse direkt an eine Stelle führen konnte).
V3 ist die Gainstage mit 820R Kathodenwiderstand und der Kathodenfolger fürs Tonestack. Dann kommt V4=PI
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Die 14,8VAC sind sowohl beim Poti Ausgang, beim Koppel-C und am Röhrenpin gemessen. Sind die 14,8 VAC als Signalstärke aus einer aufgerissenen 2204 Vorstufe plausibel?
Der PI ist V4.
Die 14.8Vrms (entsprechend 42Vpp) sind auf jeden Fall mehr als man braucht, um den PI und die Endstufe zu übersteuern.
Ich frage mich, ob es ein Kontaktproblem am PI- Sockel gibt.
Was die Röhrennummerierung betrifft, war ich irritiert, dass der PI in Deinen letzten Schaltplan der Endstufe mit V3 bezeichnet ist.
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Die 14.8Vrms (entsprechend 42Vpp) sind auf jeden Fall mehr als man braucht, um den PI und die Endstufe zu übersteuern.
Ich frage mich, ob es ein Kontaktproblem am PI- Sockel gibt.
Das heißt das Problem können wir eingrenzen und sagen, das entweder der Röhrensockel was hat (die Röhre nicht, weil ich habe da schon eine andere probiert) oder die Beschaltung am Board (ist es realistisch, dass die Widerstände oder der 100 nF Kondensator in der PI-Schaltung irgendwie "defekt" sind?
Werde als erstes mal den Röhrensockel und alle Kabel dort herum durchchecken
Was die Röhrennummerierung betrifft, war ich irritiert, dass der PI in Deinen letzten Schaltplan der Endstufe mit V3 bezeichnet ist.
Upsi danke für den Hinweis, das war wohl noch ein Relikt vom Kopieren...
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ist es realistisch, dass die Widerstände oder der 100 nF Kondensator in der PI-Schaltung irgendwie "defekt" sind?
Natürlich, prinzipiell kann alles kaputtgehen. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit dafür ist --> ???? Bei Kondensatoren in der Regel höher als bei Widerständen. Es schadet nicht, das quer-zu-checken (Fehlerausschlußprinzip), vor allem dann, wenn man schon länger im Dunklen tappt. Bei gezogener Röhre meist gut durchführbar. Im spannungsfreien Zustand natürlich.
:police: Röhrensockel? Du meinst wahrscheinlich die Röhrenfassung! :police:
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Ich sehe 2 denkbare Ursachen für fehlende Verstärkung bei guten DC Spannungen:
1) Kurzschluss am 47p Kondensator zwischen den Anoden
2) Kurzschluss am 1M Gitterableitwiderstand am Pin 2 oder zumindest viel zu kleiner Wert.
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Hallo,
wenn der 100nF am zweiten Gitter (Pin 7) defekt ist, könnte das auch so einen Effekt haben?
Gruß, Peter
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Hallo,
wenn der 100nF am zweiten Gitter (Pin 7) defekt ist, könnte das auch so einen Effekt haben?
Gruß, Peter
Wäre er kurzgeschlossen, wären die DC Spannungen auffällig verändert.
Wäre er offen, wäre die GK praktisch deaktiviert. Das Eingangssignal sollte aber trotzdem verstärkt werden, wenn auch wohl nicht mehr symmetrisch.