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Tech-Talk Design & Konzepte / Re: 100W 4x 6L6GC Projekt - diverse Fragen
« Letzter Beitrag von cash667 am Gestern um 11:05 Nachmittag »
und hier noch die Bilder
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Tech-Talk Design & Konzepte / Re: 100W 4x 6L6GC Projekt - diverse Fragen
« Letzter Beitrag von cash667 am Gestern um 11:04 Nachmittag »
Am deutlichsten sind die 100Hz. Da aber vor allem im Lead Kanal am Anfang stark gefiltert wird durch kleine Koppel Cs, kann die Ursache dafür natürlich trotzdem bei 50Hz liegen. Ich wüsste sonst nicht, wie die Heizungssymmetrierung Einfluss auf ein durch Gleichrichter-brumm erzeugtes 100Hz haben sollte?! Ich hab auch mal die Siebkapazität am Anfang der Siebkette verdoppelt, hat keine Änderung gebracht.
Getrennte Heizung ist so erstmal nicht möglich. Jetzt könnte man natürlich nochmal das Thema mit dem kleinen 12V Trafo aufgreifen und den kompletten lead Kanal mit 12V DC seriell heizen, der Clean Kanal bleibt auf der AC Heizung, der hat ohnehin nicht so einen hohen Gain.
Ich könnte auch mal testen was meine Delon Schaltung so an Strom abkann, ggf schafft die die 300mA für die beiden ECC83 in der Lead Vorstufe. Aber da wäre man wahrscheinlich wieder zu nah am Potential der 6,3V AC.
Mal schauen wie ich Lust habe, ggf mach ich das mit dem extra 12V Trafo noch.

Anbei erstmal wie versprochen der Schaltplan von Vor- und Endstufe. Netzteil ist da nicht mit drin (Pinbegrenzung in meiner Target Version), aber das hatte ich hier ja schon mal gepostet. Die HT Versorgung ist wie folgt:
340V AC -> Brückengleichrichter GBU4J -> 100uF + 100uF parallel -> Anodenspannung -> 470R + 50uF -> G2 Spannung -> 1k + 50uF -> PI -> 10k + 50uF -> V2 -> 2,7k + 50uF -> V1 

Im Anhang auch ein paar Bilder. Der Schaltungsaufbau ist etwas wild, da ich bestehende Platinen angepasst habe. Ist nicht ideal, ich weiß. Der liegende Trafo ist auch nicht im Chassis versenkt sondern mit Abstandshaltern aufgesetzt, da ich den Platz unterm Trafo im Gehäuse für die "Netzteilplatine" brauchte. Das Bild von "innen" ist auch schon ein paar Wochen alt, mittlerweile ist es aufgeräumter. Aktuelles Bild kommt, wenn alle Potis wieder drin sind, warte aktuell auf den Front Druck. Die Röhren sind alles gebrauchte Röhren aus der Bastelkiste. Für die V1 Positionen beider Kanäle hab ich was frisches bestellt, kommt am Montag.
Das auf den Bildern zu sehen Gehäuse habe ich vor Jahren nur mal als Deko fürs Wohnzimmer gebaut - das ist einfach nur aus Möbel Brettern ausm Baumarkt zusammengeschustert. Hat also nie den Anspruch einer "ernstzunehmenden Headshell" gehabt. Aber ich werde es trotzdem für den Amp nutzen, stabil genug ist es.

Meine aktuellen Problemstellungen neben dem Brummen:

- das Volume Poti vor V1 im Clean Kanal (CH2) ist nicht ideal. Bildet mit der Miller Kapazität von V1a natürlich einen variablen Lowpass. Auch mit Bypass C ist mir das über den gesamten Regelweg nicht linear genug, zumal ich den gern schaltbar als "Ultra Hi" habe. Ich habs jetzt so, dass der F-Gang vom Clean Kanal (gemessen am 2Ohm Ausgang) bei Volume Stellung 1/4-1/2 relativ flat ist (70Hz-8kHz +/- 1dB; siehe Bild). Ich würde gern das Volume Poti von 1M auf 500k verkleinern, um das Problem etwas weiter nach "oben" zu verschieben. Das Poti liegt aber ja auch mit dem Grid Leak 1M vom Input parallel und bestimmt somit auch die Eingangsimpedanz des Clean Kanals. Ich befürchte das wird irgendwann zu niederohmig? Oder was für einen Grenzwert würdet ihr für einen Input, der noch unter High-Z durchgehen soll setzen?
Das Volume Poti direkt vor oder hinter den Bench-Tonestack zu setzen hatte ich schon getestet, das hat dann dort wieder zu viel Einfluss auf die Filter, vor allem mit nem schaltbaren bright C. Von daher würde ich es gern am Anfang belassen... Ich möchte, dass der Kanal so flat wie nur möglich mit allen Potis auf Mittelstellung ist - und das möglichst bei einem weiten Bereich an Volume Pegeln. Ich weiß, flat EQ klingt bei Gitarre und Bass meist nicht geil, aber das ist einfach so eine Sache die ich machen möchte. Durch die vielen Klangeinstellmöglichkeiten kann man dann hier in alle Richtungen drehen.

- Der Gain im Lead Kanal ist für die Verzerrung zwar sehr geil, aber ich kann den Master vom Lead Kanal kaum 1/4 aufdrehen und wir sind schon kurz vor Kernschmelze. Hatte dafür schon den 470k Attenuator an den Eingang von Master gehangen aber das ist ja eher kosmetisch. Wie kann ich hier ernsthaft Pegel reduzieren ohne mir den Klang zu versauen? Vorm Master nochmal einen heftigen -20dB Spannungsteiler, hochohmig alá 1M-100k?

Ich hab bestimmt noch mehr...fällt mir aber gerade nicht ein.
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Tech-Talk Design & Konzepte / Re: 100W 4x 6L6GC Projekt - diverse Fragen
« Letzter Beitrag von Röhre69 am 17.04.2026 12:11 »
Zitat
Was interessant ist: ich habe 2 Vorstufen Kanäle die über Relais geschaltet werden, und zwar Eingangs- und Ausgangsseitig. Jeder Kanal hat seinen eigenen Master und geht danach auf das Relais.
Wenn ich für den Clean Kanal am Humdinger auf minimale Geräusche drehe ist das schon ganz gut, schalte ich dann um auf den Lead Kanal, dann brummt der deutlich bei 100Hz. Aber auch den bekomme ich über den Humdinger nahezu ruhig, nur in einer anderen Stellung. Dann brummt der clean Kanal wieder…

100 Hz oder 50 Hz?

Wenn´s 50 Hz sind dann ist das von dir geschilderte Verhalten normal. Streng genommen müsste jede Heizung einen eigenen Trafo und ein eigenes Symmetrierpoti haben, damit das auch perfekt funktioniert. Dazu gibt´s hier einen Thread, weiß aber nicht mehr wie der heißt.
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Transistor-Verstärker / Re: Marshall 75 Reverb / 5275 Brummgeräusche
« Letzter Beitrag von rakete am 16.04.2026 20:41 »
Ich habe jetzt mit nem stick aus der Tiefkühltruhe alle Kleintransistoren gecheckt und alle möglichen Bauteile und Stellen abgeklopft. Kann keine Schwachstelle finden. Ich hab erstmal keine Lust mehr weiterzumachen... Mal sehen, ob ich es morgen früh mit den Widerständen probiere, evtl hab ich auch noch nen 220pf für den miller cap, auch wenn ich nicht so recht dran glauben will.....
Die Endstufe ist ja recht ähnlich zu 5210 (so einen habe ich auch noch irgendwo rumstehen) - der hat so krasse Probleme aber nicht. 
Mal sehen...
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Transistor-Verstärker / Re: Marshall 75 Reverb / 5275 Brummgeräusche
« Letzter Beitrag von rakete am 16.04.2026 18:58 »
Habe noch folgendes getestet: Trafo Ground gebrückt mit Filter caps ground - keine Änderung. Filter caps ground gebrückt mit diff amp input (R48) ground - Keine Änderung. Ich habe aus Interesse auch mal die KI gefragt. Ja, ich weiss, wer damit anfängt ...., Vermutung aus dieser Diskussion: VAS Transistor und miller cap - das wäre dann TR7 mit 220pf miller cap.
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Transistor-Verstärker / Re: Marshall 75 Reverb / 5275 Brummgeräusche
« Letzter Beitrag von rakete am 16.04.2026 18:40 »
Endstufentransistoren wurden noch nicht getauscht (bzw nicht von mir) - sehen zumindest auch noch original / gleich aus. Ich klopfe nochmal den kompletten Bereich ab, mal sehen.... Die 0.33 Ohm Widerstände misst mein DMM nicht genau genug. Ich hatte auf Verdacht mal ein paar 1 Ohm / 2 Watt gekauft. Ich kann die ja mal aus Spass 3fach parallelschalten und dann kann ich jedenfalls die beiden 0.33 bei den Transistoren damit ersetzen.
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Transistor-Verstärker / Re: Marshall 75 Reverb / 5275 Brummgeräusche
« Letzter Beitrag von roehrich am 16.04.2026 17:49 »
Einer der beiden Endstufen Transistoren war aufgrund von Kabelbruch mal off.

Jetzt wird's spannend ... wurde da vielleicht mal nur einer der beiden Endstufentransistoren getauscht? Oder gibt's in der Gegend noch weitere kalte Lötstellen? Das könnte den Offset erklären.
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Transistor-Verstärker / Re: Marshall 75 Reverb / 5275 Brummgeräusche
« Letzter Beitrag von roehrich am 16.04.2026 17:45 »
Wenn die beiden Widerstände R67/68 halbwegs den gleichen Wert haben (was ich vermute, aber messe zur Sicherheit im stromlosen Zustand nach), sind die Ruheströme nicht symmetrisch ... das kann das leichte Brummen erklären. Leider habe ich im Schaltplan keinen Trimmer gesehen, um das schnell zu korrigieren.
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Transistor-Verstärker / Re: Marshall 75 Reverb / 5275 Brummgeräusche
« Letzter Beitrag von rakete am 16.04.2026 17:41 »
Achso:
Noch 'ne Info: Einer der beiden Endstufen Transistoren war aufgrund von Kabelbruch mal off. Das führte zu schnell einsetzender Verzerrung und leissem Signal. Ich hab dann einfach neue Kabel angelötet.
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Transistor-Verstärker / Re: Marshall 75 Reverb / 5275 Brummgeräusche
« Letzter Beitrag von rakete am 16.04.2026 17:36 »
Hi Sebastian.
Ich messe: an den Elkos: +/-46 V
am Speaker 63mV Gleichspannung
über den Widerständen R67 und R68 einmal 7,6mV (R67)  und einmal 3,5mV (R68)
Gleichrichter ist Brücke, hab ich jetzt noch nicht gemessen....

Anderen Speaker hab ich gerade nicht parat. Kann ich evtl mal am Wochenende testen.
Und Oszilloskop hab ich nicht....

Gruß
Christian
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