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Echolette E-51 Reparatur

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Offline bluesfreak

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Re: Echolette E-51 Reparatur
« Antwort #15 am: 12.05.2022 16:15 »
Den Google mit "Durchführungstülle M3" füttern ist sehr vielversprechend....

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Offline tim.frodermann

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Re: Echolette E-51 Reparatur
« Antwort #16 am: 23.11.2022 19:22 »
Ich wende mich mal an dieses Forum. Ich restauriere gerade ein Echolette E51. Zwei der ECC83 - die im Schirmbecher - sitzen auf Gummipuffern. Ich kann online nichts entsprechendes finden ... hat jemand einen Tipp für mich?

Hi,

Deine Frage ist schon länger her, aber dennoch. Die Teile gibt es nirgends mehr neu.

Ich habe eine 3D CAD Zeichnung, es hapert aber an jemandem, der mir die in Kleinstserie herstellen würde. Das Original-Material war übrigens Moosgummi!

Rechnet sich momentan nicht, das in kleineren Mengen herstellen zu lassen.  Hab da mal in anderen Foren und Gruppen nach Interesse gefragt - maximal 5 Leute, die vielleicht ein bis zwei kaufen würden….

Vielleicht irgendwann mal 😄

Grüße,
Tim
www.Bandecho.de / www.el-me-se.de
« Letzte Änderung: 23.11.2022 19:27 von tim.frodermann »

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Offline Koenigpop

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Re: Echolette E-51 Reparatur
« Antwort #17 am: 5.12.2022 20:40 »
@ Tim
Das ist jetzt auch schon wieder lange her, aber:
Tja, da kenne ich jetzt auch keinen Workaround, die Teile sind bei mir noch in Ordnung. Sie haben wohl zwei Funktionen, einmal mechanische Entkopplung und einmal elektrische Entkopplung. Allerdings ist das jetzt unter dem Vorbehalt, dass ich mich richtig erinnere: Dann sind die Röhensockel bewusst nicht
an Gehäusemasse angeschlossen bzw. von dieser durch die Moosgummiteile isoliert. Sicher wissen tue ich noch, dass in den  "Bohrungen" für die Schrauben Messinghülsen sitzen, die ein Komprimieren des Moosgummis durch die Schrauben verhindern sollen. Da sind dann noch so halbmondförmige Unterleger aus Plastik unter den Schraubenköpfen und den Muttern. Ich mutmaße mal, dass auch die zur sicheren elektischen Isolierung dienen. Das alles wieder zusammenzufrickeln war wirklich "toll".

Ich würde also sagen: Die mechanische Entkopplung wird wohl was gegen Motor- und Mechanikvibrationen oder so bringen, und damit vielleicht die Lebensdauer der Röhren befördern und Mikrofonie bekämpfen. Aber die Dynacords kommen mW auch ohne klar. Also kann man das vielleicht (?) einfach lassen, ohne zu viel zu riskieren.

Wie wichtig demgegnüber die elektrische Entkopplung ist, müsste man vielleicht einfach mal ausprobieren. Zumindest die könnte man aber auch aus formsabilen Material herstellen, indem man zB deine CAD Zeichnung halbiert und dann die beiden Hälften aus Plastik mit dem 3d-Drucker druckt. Dann bräuchte man wegen der Formstabilität auch keine Messinghüllen und die Schrauben würden es zusammenhalten.

Grüße!

« Letzte Änderung: 5.12.2022 20:44 von Koenigpop »

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Offline Koenigpop

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Re: Echolette E-51 Reparatur
« Antwort #18 am: 1.06.2026 17:26 »
Nur, um das oben nicht unvollendet stehen zu lassen udn weil ich gewrade wieder bastele:

Wie ich mittlerweile ganz gut sagen kann: Die Echolette arbeitet bewusst mit einer Trennung von Chassis- und Signalmasse, vermutlich um sonst allfällige Brummschleifen zu verhindern. Recht aufwändig und auch durchaus elegant.

Die Moosgummidinger haben also auf jeden Fall (auch) die Aufgabe, die Isolierung der Signalmasse von der Chassismasse (Schutzerdung) zu gewährleisten. Bei den anderen Röhren ist das insoweit kein Problem, als da die Sockel auf der Hauptplatine als Keramik-Einlötsockel ausgeführt sind deswegen keine leitende Verbindung zum Chassis besteht. Bei den unmittelbar ins Chassis gebauten V 1 und 3 muss daher eine Isolierung her.

Essentiell dafür sind z.B. auch die Plastikunterleger der Klinkenbuchsen und dass man, wenn man Potis tauscht, nicht etwa den alten Trick mit "eine Öse als Masse an das Gehäuse löten" macht, denn dann hat man die Signalmasse doch wieder auf dem Chassis.

Fragt mich, woher ich das weiß...

Das bedeutet natürlich, dass man sich dann schon was einfallen lassen muss, wenn die Mossgummi-Dinger so am Ende sind, dass Sockel die Signalmasse mit Chassiskontakt versehen.