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Autor Thema: Das Amperiment  (Gelesen 771 mal)

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Fody

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Das Amperiment
« am: 19.02.2012 20:53 »

Hallo Leute,

Wie ihr ja wisst versuche ich den Haufen Elektroschrott in meinem Experimentierchassis zu meiner persönlichen Traumschaltung heranwachsen zu lassen.
Da ich hierzu schon ein paar Threads zu einzelnen Schaltungsteilen eröffnet habe, und das wohl irgendwann sehr unübersichtlich wird, werde ich hier die Ergebnisse, Links und aktuelle Schaltpläne sammeln.

Hier die einzelnen Threads:

Endstufe
http://www.tube-town.de/ttforum/index.php/topic,15621.0.html

Bias-Spannungsversorgung
http://www.tube-town.de/ttforum/index.php/topic,15733.0.html

Clean-Kanal
http://www.tube-town.de/ttforum/index.php/topic,15829.0.html

Crunch-Kanal
http://www.tube-town.de/ttforum/index.php/topic,15921.0.html


Gruss Casim


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Fody

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Re: Das Amperiment
« Antwort #1 am: 23.02.2012 19:35 »

Hallo,

kleines Update:

-Crunch-Kanal geändert
-negative Betriebspannung geändert
-Spannungen gemessen und im Plan notiert

Gruss Casim
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SvR

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Re: Das Amperiment
« Antwort #2 am: 23.02.2012 19:49 »

Salü,
Grad mal zwei Sachen zum Netzteil:
1. Was machen R16 und R17? Die DC-Heizung würde ich einfach einseitig auf Masse legen.
2. Warum machst du das mit den Spannungsabgriffen C bis J so. Wenn du die einzelnen RC-Glieder hintereinander schaltest erhöhst du mit jeden Glied den Siebfaktor. Welchen Vorteil versprichst du dir aus deiner Schaltungsvariante? Außerdem würde ich meine APs anpassen, damit ich auf weniger einzelne Spannungen komm. C und E sind grad mal 9V aus einander, die könntest du ohne jede Anpassung zusammen legen.
mfg sven
« Letzte Änderung: 23.02.2012 19:53 von SvR »
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Rettet den Wald, esst mehr Biber!

Fody

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Re: Das Amperiment
« Antwort #3 am: 23.02.2012 20:10 »

Hallo Sven,

zu 1)
R16 ist ausgebaut, und R17 ist eine Drahtbrücke. Also liegt die DC-Heizung auf Masse.
Ich hab das so gemacht um mir die Option offen zu halten, die Heizung bei bedarf hochzulegen.

zu 2)
Wenn ich ehrlich bin hat sich das beim Basteln so ergeben. Hab jeden Kanal Stufe für Stufe aufgebaut und getestet. Dafür hab ich halt schnell mal ne Leitung gezogen. Wie gesagt ist es ein Experimentieramp. Der Vorteil dieser Methode ist jedoch, dass man schön mit der Spannung einer Stufe spielen kann ohne dass die anderen gleich mitwandern. Wenn ich dann mal weiss wo ich welche Spannungen haben will mach ich das natürlich neu und besser. Brummprobleme hat die Vorstufe aber trotzdem nicht.
C und E sollten theoretisch auch zusammenfallen. Die Spannungen im Plan sind gemessene und keine errechneten Werte. Bauteiltoleranzen und so...

Gruss Casim

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SvR

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Re: Das Amperiment
« Antwort #4 am: 23.02.2012 21:51 »

Salü,
Ich hab das so gemacht um mir die Option offen zu halten, die Heizung bei bedarf hochzulegen.
Ach verdammt, da hät ich von allein drauf kommen können. Da hab ich den Wald vor lauter Widerständen nicht gesehen. ;)
mfg sven
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Fody

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Re: Das Amperiment
« Antwort #5 am: 27.02.2012 22:35 »

Hallo,

Wieder ein Update:

ein paar Tunings im Crunch-Kanal, endlich hab ich auch die übrigen Schalter sinnvoll belegt.


Gruss Casim
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kugelblitz

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Re: Das Amperiment
« Antwort #6 am: 27.02.2012 22:51 »

Hallo Casim,

interessante Variante. Schaltet S6 (TeilkoppelC Überbrücker) auch knackfrei?

Gruß,
Sepp
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Fody

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Re: Das Amperiment
« Antwort #7 am: 27.02.2012 23:11 »

Hallo Sepp,

Je nach Schalterstellung ist die Verbindung zwischen den  Teilkoppel-Cs ohne festes Potential.
Eigentlich Murks, das weiss ich. Aber mir sind die 2,2M Widerlinge ausgegangen.
Erstaunlicherweise gibt es aber keine Schaltgeräusche.

Gruss Casim
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kugelblitz

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Re: Das Amperiment
« Antwort #8 am: 27.02.2012 23:41 »

Hallo Casim,

danke, schön zu hören, daß es so gut funktioniert, denn ich schwanke noch um bei einem TW Express einen reinen Clean Kanal auszukoppeln, entweder nach der 2. Triode mit 2 KoppelCs parallel auskoppeln oder oder in Serie wie Du (zur Zeit noch mit 8m2 als GND Referenz). Nur daß der Knoten zwischen den beiden Cs zum Auskoppeln des Cleans verwendet werden soll und nicht einer überbrückt. Obwohl je länder ich nachdenke desto mehr neue Varianten fallen mir ein :) naja eine wirds wohl früher oder später werden.

Gruß,
Sepp
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Fody

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Re: Das Amperiment
« Antwort #9 am: 23.03.2012 12:45 »

Hallo,

Wie sich herausgestellt hat, bringt die Box, an der ich den Amp abgestimmt hab keine Höhen mehr. Diese stand längere Zeit in einem feuchten Keller. Da war es sogar so feucht, dass die Verzahnung an den Kanten anfangen hat aufzuquillen. Ich vermute, dass mit diversen Teilen der Lautsprecher das gleiche passiert ist.
Der Amp klingt jetzt zwar gut, aber eben nur an dieser Box.
Der Frequenzgang ist dementsprechend entstellt. Damit ich auch mal andere Boxen spielen kann, ohne dass mir die Ohren abfaulen, möchte ich mir eine kleinere Box zum abstimmen und für den Heimbetrieb zulegen. Les jetzt schon seit ein paar Tagen kreuz und quer durch die Foren. Je mehr ich les, desto mehr bin ich verunsichert was ich kaufen soll.

Das ganze soll auf 2x12 hinaus.
Ich würde die Box auch optional am Powerball spielen wollen. Ich weiss, dass V30 und Greebacks sehr gut mit ihm harmonieren.
Eine reine V30 Box habe ich aber schon. Hab daher an eine reine GB Bestückung oder eine Mischbestückung GB/V30 gedacht.
Bin im Internet ein paar mal drübergestolpert, dass das angeblich gut funktioniert.
Dirk meinte irgendwo mal, dass der V30 in einer offenen Box richtig auflebt. Hab daher gleich an die TT-Rex mit FlexBack gedacht.
Was meint ihr zu der oben beschriebenen Kombination? Klingt das?
Oder hat jemand vielleicht noch einen Geheimtipp???

Zum Wunschsound:
Clean: immer leicht angezerrt, warm und weich
Crunch: Massiv, mit gutem Fundament und crispy höhen
Lead: Beim Powerball Gain-regler auf 10Uhr, also nicht übertrieben. Bässe klar definiert, aber mit richtig Punch bei den gestoppten.
Die Mitten hätt ich gern etwas sämiger...greifbarer...naja, schwer zu beschreiben.

Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

Gruss Casim


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Fody

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Re: Das Amperiment
« Antwort #10 am: 24.03.2012 13:36 »

Hallo Leute,

Da ich die Box designmässig gern zum Amp passend bestellen möchte, und der Amp nicht annähernd soweit ist dass man mit Ästhetik planen kann, hab ich mir was anderes überlegt.

Hab jetzt bei Dirk zwei lose Greenbacks bestellt. Diese werde ich mit zwei V30 in meiner Engl-Box verheiraten. Denke mal die leiseren Greenbacks werde ich oben platzieren und die V30 bleiben unten.

Die zwei V30, die ich dann übrig hab, werde ich oben in die H&K Box einsetzen. Die unteren zwei Gammelkollegen fliegen raus. Also das ganze als "detuned".
Dann hab ich ja noch die Möglichkeit, falls es nicht passt,

-zwei Blenden zu basteln um ne grossvolumige 2x12 Box darauszumachen.

-Oder kleinere Bohrungen in die Blende zu machen, um ne "ported" Schallwand daraus  zu machen.

-Oder einfach nochmal zwei Lautsprecher nachzukaufen, um wieder ne geschlossene 4x12 daraus zu machen.

-Oder die Rückwand zu modifizieren um ne "open Back" daraus zu machen.

Hab mir bei der Gelegenheit noch gleich 2 Beamblocker zum Experimentieren mitbestellt.

Die TT-Box kommt dann irgendwann mal wenn der Amp fertig ist.
Die kann ich dann auch optisch zum Amp anpassen und soundtechnisch die gesammelten Erfahrungen einfliessen lassen.

Wie sind eure Erfahrungen in Bezug auf das oben geschriebene?
Hat irgendjemand eine Meinung dazu, oder beschränken sich jetzt alle nurnoch aufs Lesen?  ;)

Gruss Casim

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Fody

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Re: Das Amperiment
« Antwort #11 am: 2.04.2012 19:57 »

Hallo,

Zitat
Hat irgendjemand eine Meinung dazu, oder beschränken sich jetzt alle nurnoch aufs Lesen?

Ok, keine Antwort ist auch ne Antwort :(

Nur falls es jemand interessiert...
Die Greenbacks sind einigermassen eingespielt. Hab sie ca. 12 Stunden bei 20Hz schlabbern lassen.
Sie Teilen sich jetzt auch schon die Box mit den zwei V30. Diese Box steht übrigens unterm Powerball im Proberaum. Fazit:
Der Clean-Kanal klingt jetzt viel voller und natürlicher. Der Cruch-Kanal klingt nicht mehr ganz so rauh, dafür fetter und wärmer. Das Solospiel ist viel dicker und sahniger.
Der Gesamtsound ist jetzt viel runder, aber auch etwas weicher als vorher. Die Palmmutes klingen wesentlich fetter und saftiger, aber dafür nicht mehr so trocken und direkt. Dem Bandsound hats gut getan. Irgendwie kann ich die zwei Gitarren in der Band besser unterscheiden, selbst wenn wir das gleiche spielen. Mein Gitarristen-Kollege hatte erstaunlicherweise den gleichen Eindruck, obwohl er nichts von der Nacht-und-Nebel-Umbauaktion wusste. Der einzige Nachteil: So heavy "Brett"-Riffs gehen jetzt nichtmehr ganz so heftig in die Fresse.

Die H&K-Box klingt jetzt auch viel besser mit den V30. Viel offener, nicht mehr so gedrückt und muffig. Die von H&K eingebauten "Rockdriver" sind übrigens Celestion G12F-60. Hab das Gefühl, dass die Box durch das "Detuning" nichts an Bass verloren hat, wodurch der Cleankanal immer noch recht dick klingt. Hab auch die Beamblocker verbaut. Kann aber dazu kein richtiges Statement abgeben, weil ich kein Direktvergleich gemacht hab. Hatte aber das Gefühl, dass wenn man 3 meter vor der Box steht, man ein paar Schritte nach recht und links gehen kann, ohne dass sich der Sound stark ändert.

Gruss Casim


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