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Autor Thema: SLO-100 - Schritt für Schritt - Fragen und Antworten  (Gelesen 31910 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Joachim
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Live long and prosper


« Antworten #390 am: 16.02.2010 00:02 »

Servus Hart'l,

siehe unten. Quelle: WWW - weiß nicht mehr genau woher, aber ich glaube sloclone.

-----------------------------

clean/crunch mods:
- stevie ray vaughan (scooped) mod with 470k + 470k bypassed by 120p and 1n between resistors to ground. For mod fat crunch I go to 470p instead of 120p.
- bypass of 2nd stage could go from 47n to 1u. 22u is too much for my taste.

[...]

Also, could you describe the Stevie Ray Vaughn a little more? Where do the 470k resistors and the caps go? I am guessing the 470p replaces the 120 which comes off of pin 1 of V1A.

[...]

Basically the SRV mod is:
- change R17 with two 1Mohm resistors
- put a 1n cap from the mid of the two 1Mohm resistors to ground
- bypass R16 with 22u cap

if you want a fat crunch you change C8 with 470p instead of 120p (maybe a 3pdt instead of dpdt to switch this value with the panel clean/crunch switch).

-----------------------------

Grüße,
Joachim
« Letzte Änderung: 16.02.2010 00:21 von Joachim » Gespeichert

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Hart´l
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« Antworten #391 am: 16.02.2010 09:50 »

Mogggeeennn...
Danke, das ist ja schon was.

Gruß
Hart´l
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Hart´l
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« Antworten #392 am: 26.02.2010 23:26 »

Mooogggeeennn..
Eiiiine Frage hab ich noch.
Zum perfekten Glück fehlt mir nur noch etwas mehr Lautstärke im Clean-Kanal.
Also wenn ich richtig Clean spiele, muss ich den Master vom Clean schon sehr weit aufdrehen
um richtig schön was zu hören.
Giebt es eine Möglichkeit den Chlean-Kanal etwas anzuheben.
(R7 bringt nichts, da es sonst zu schnell verzerrt).
Gruß
Hart´l
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cca88
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« Antworten #393 am: 27.02.2010 09:37 »

Mooogggeeennn..
Eiiiine Frage hab ich noch.
Zum perfekten Glück fehlt mir nur noch etwas mehr Lautstärke im Clean-Kanal.
Also wenn ich richtig Clean spiele, muss ich den Master vom Clean schon sehr weit aufdrehen
um richtig schön was zu hören.
Giebt es eine Möglichkeit den Chlean-Kanal etwas anzuheben.
(R7 bringt nichts, da es sonst zu schnell verzerrt).
Gruß
Hart´l


Warum willst Du den Master nicht aufdrehen? Oder genügt der Rgelbereich nicht?

Grüße

Jochen
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Joachim
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Live long and prosper


« Antworten #394 am: 27.02.2010 09:57 »

HI Hart'l,

da kann man beim SLO nicht viel machen. Der hat ja keinen eigenen Clean-Kanal, sonden Clean ist nur der ausgebremste Crunch-Kanal. Alles was Du da machst, wirkt natürlich auch auf den Crunch. Einen Möglichkeit wäre evtl. den Anodenwiderstand an V1b runterzusetzen. Ein bißchen was bringt das sicher, allerdings mit Auswirkungen auf Gain und Kompression des Lead-Kanals.

Um's kurz zu machen, beim SLO ist da nicht viel zu machen, vor allem falls Du kräftige Humbucker in Deiner Klampfe hast.

Grüße,
Joachim
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Schimanski
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« Antworten #395 am: 11.03.2010 19:07 »

Moinsen,

im originalen SLO-Fußschalter ist eine LED, die beim Betrieb des OD-Kanals leuchtet.
Wenn ich von einer Vorwärtsspannung von 2,2V ausgehe (rote LED), dann kann bei dem Vorwiderstand von 220Ω nur etwa 2,5mA fließen......müsste demnach eine Low-Current-LED sein (war sowas schon üblich bei der Entwicklung des Amps?).

Das finde ich etwas ungünstig, denn ich würde gerne eine superhelle LED benutzen, die deutlich mehr Strom (≈20mA) zieht - wieviel Strom darf ich der Schaltung abvelangen und trotzdem sicher den OD-Kanal schalten? Hat das mal jemand getestet bzw. einen normalen Fußschalter benutzt?

Ich habe mal den Schaltplan als PDF angehängt, dort stehen auch die Spannungen (Achim hat eine etwas geringere Us gemessen, ca. 2,6V).
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Schimanski
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« Antworten #396 am: 16.03.2010 00:12 »

Hat denn niemand eine Idee? Embarrassed
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Bierschinken
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« Antworten #397 am: 16.03.2010 00:45 »

Zur Sache kann ich dir ichts sagen, aber ich kann dir nur dringlich von einer superhellen LED abraten!

Ich habe in einem Fussschalter den Fehler gemacht und superhelle LEDs eingesetzt.
Wenn man da drauf guckt wird man tierisch geblendet.
Eine Low-Current LED reicht völlig aus.

Grüße,
Swen
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Shake it, than Break it!
Schimanski
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« Antworten #398 am: 16.03.2010 00:58 »

Das kann man ja abmildern, indem man die LED etwas massakriert (anschleifen)......so ganz auf Blendeffekt bin ich nicht abonniert, ich möchte es möglichst breitstrahlend haben, damit man auch was auf Entfernung sieht.
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Bierschinken
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« Antworten #399 am: 16.03.2010 01:20 »

Ja, bleib bei den Lo-Currents, da siehste das rote Köpfchen Meilenweit....
Das "Abstrahlen" nervt nur.

Grüße,
Swen
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« Antworten #400 am: 16.06.2010 16:38 »

Hi zusammen,

ich spiele mit dem Gedanken, mir den SLO Amp zu bauen und hab noch ein paar Startfragen:

- Wieviele Kosten kommen UNGEFÄHR auf mich zu (inkl. Case und allen Einzelteilen also tutto completto)
- ich bin zwar eher ein Nicht-Elektroniker, kann aber löten und mit nem Multimeter umgehen (hab aber keine Ahnung, was in der SChaltung alles warum passiert). Ich hab mit aber schon 2 1176er UREI Kompressoren, einen La2a (dripelectronics.com) und einen SSL Compressor CLone gebaut, d.h. bin kein absoluter Newbie mehr in Sachen DIY --> Ist dieses Projekt wohl für mich machbar, ohne dass ich dabei drauf geh? ;-)
- Sind die Bauteile alle relativ leicht zu beschaffen, oder braucht man Ebay und ne Menge Geduld/Glück?

Vielen Dank schon mal für eure Antwort und viele Grüße ins Forum.

Der Daniel
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Bierschinken
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« Antworten #401 am: 16.06.2010 16:50 »

Hallo Daniel,

kosten sind je nach Ausführung zwischen 800€ - 1400€.
Ich sage mal, eine nicht-spar-version kostet 1100-1200€ und hat dann ein hübsches fertiges Headshell, hübsche Frontplatten und hohwertige Schalter, Potis etc.

Wenn du deine bisherigen Elektronikprojekte nicht nur aufgebaut, sondern auch verstanden hast, dann sollte der SLO machbar sein, andernfalls solltest du erstmal die Finger davon lassen.

Die ganzen Teile sind Standard und sicher bei 2-3 Lieferanten zu bekommen.
Hast du bestimmte Sonderwünsche, dann brauchst du vll. mehrere Lieferanten, aber ein "Problemteil" gibt es grade beim SLO nicht.

Grüße,
Swen
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basementmedia
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« Antworten #402 am: 16.06.2010 17:45 »

Hi Bierschinken,

endlich mal n gscheiter Name;-)
Das mit dem Verstanden ist so ne Sache...ich kann das ganze halt nach Anweisung zusammenlöten und dann hoffen das es funktioniert.
Falls nicht bin ich auf Hilfe angewiesen, d.h. brauche dann auf jeden Fall etwas Unterstützung bei der Fehlersuche.
Anweisungen wie "Mess mal die Spannung am R10" kann ich dann natürlich auch wieder ausführen... reicht das ;-(

Wie nah ist der Amp am Original? also klanglich/Schaltplantechnisch?
Gibts irgendwo im Netz Hörproben?
Kennst du den SLO Preamp (http://www.andyszeugs.de/projekte/slo_preamp/slo_pre.html)?

Viele Grüße

Daniel
« Letzte Änderung: 16.06.2010 18:13 von basementmedia » Gespeichert
Bierschinken
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« Antworten #403 am: 16.06.2010 18:17 »

Hi,

der Amp ist 1:1 ein Soldano und mit brauchbaren Ohre und etwas Geschick bekommst du auch genau DEN Sound.
Mike S. hat schließlich auch nur Widerstände und Kondensatoren Wink

Naja, das mit der Fehlersuche ist eben das Problem.
Ich würde dir fast eher dazu raten ein kleineres Projekt zwischenzuschieben, damit du ein Grundverständnis für die Schaltung(en) bekommst.
Sich da auf die Community zu verlassen nach dem Motto "die Richten das dann schon" finde ich etwas mau.

Andys Preamp kenne ich natürlich. Super Gerät, aber halt "nur" ein Preamp.
Vielleicht etwas "einfacher" in der Komplexität, aber auch da stehst du da, wenn was nicht auf Anhieb funktioniert.

Grüße,
Swen
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« Antworten #404 am: 16.06.2010 18:37 »

Hier im Forum sind mehrere sehr gut dokumentierte Themen, die durchaus als bebilderte Anleitung herhalten können. Dazu gibt es diverse Schaltpläne, Platinenlayouts und Bestelllisten - also alles, was man braucht, ohne groß suchen zu müssen.

Nur ist es damit nicht getan, eine gewisse Mindestausstattung von Werkzeugen und Messgeräten ist auf jeden Fall erforderlich.
Wenn mal doch etwas schief geht, bekommt man aber Probleme und dann kommen wieder die "Hilfäää, ganz wichtig usw."-Themen; ich lese sowas immer wieder in einem DIY-Forum für Effekte. Nur mit löten können ist es nicht getan, die braten sich ihre Sachen nach Schema F zusammen und besitzen teilweise nichtmal ein Multimeter. Wie die Schaltung funktioniert und was da eigentlich drinnen passiert, wissen nur sehr wenige. Meistens funktionierts, aber wenn die Funktion nur wegen Kleinigkeiten (Bauteil falsch gepolt, Kaltlötstelle usw.) verweigert wird, sind die Erbauer aufgeschmissen. Gut, bei einem relativ preiswerten Zerrpedal hat man keine Unsummen in den Sand gesetzt, aber bei einem Verstärker sieht die Sache anders aus.
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