Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Erweiterte Suche  

Neuigkeiten:

Autor Thema: Bass Aufnahme- Eure Erfahrungen.  (Gelesen 3583 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

dimashek

  • Full Member
  • ***
  • Offline
  • Beiträge: 57
  • Ich liebe dieses Forum!
Bass Aufnahme- Eure Erfahrungen.
« am: 21.11.2006 15:23 »

Hallo leute.
Ich versuche seit einiger Zeit Aufnahmen von unserer Band zu "erzeugen".
Mit den Gitarren komme ich einigermaßen klar, der Bass bleibt meine Achilesferse.
   Eine Erfahrung habe ich allerdings gemacht. Wenn man den Basssignal durch einen normalen Gitarren-preamp durchschickt(hab einen Engl E620), clean, bass auf max. treble und mids auf Mittelstellung--- und dann direkt in die Soundkarte--- klingt es für schnelle Notenfolgen, Iron Maiden-like, gar nicht mal so übel. Schön offen und transparent. Für den "Wumms" aber nicht geeignet, logisch!
   Dafür habe ich versucht, den Amp mit einem Kleinmembran-Kondenser abzunemen (oktava mk012 mit
-10dB pad) - zu mulmig, Attack fehlt. Line-out des Amps (Warwick Sweet 15 ) ist auch nicht das Wahre.

 Hat jemand vielleicht schon Erfahrungen mit dem Thema ? Was benutzt ihr so für equipment bei der Bassaufnahme? Direct-In( DI-box), Mic-Abnahme, Preamp?
     
Gespeichert

extrem-harter-bass

  • Gast
Re: Bass Aufnahme- Eure Erfahrungen.
« Antwort #1 am: 21.11.2006 15:27 »

Hallo!
Kleinmembran Kondensator ist eindeutig eine schlechte Idee. Du brauchst nen Grossmembran, ist doch klar, die tiefen Frequenzen werden vom kleinen längst nicht so gut rübergebracht.
Ich würde den Bass in einen Preamp stecken, einfach auf Line Signal-Level bringen, und dann inne Soundkarte.
Dann kannste den richtig gut mit VST-Effekten bearbeiten (Waves L2, C4, Guitar Rig 2).
Und sonst eben nen schönes Grossmembran vor den Amp.
So mach ich das auch immer  ;)
Gruuuuzzzz, Arno
Gespeichert

Duesentrieb

  • YaBB God
  • *****
  • Offline
  • Beiträge: 4.738
Re: Bass Aufnahme- Eure Erfahrungen.
« Antwort #2 am: 22.11.2006 08:21 »

DI-box und Compressor (entweder Hardware, oder auch ne Software-Lösung). Mehr brauchts eigentlich nicht, wenn der Basser spielen kann.
Gespeichert

MichaelH

  • YaBB God
  • *****
  • Offline
  • Beiträge: 1.275
  • It`s Rorys genius !
Re: Bass Aufnahme- Eure Erfahrungen.
« Antwort #3 am: 22.11.2006 08:33 »

Hi,

das Problem wälze ich momentan auch gerade - zumindest für den Live-Einsatz.
- Mikrofon: Viel zu empfindlich, man bekommt richtig Ärger mit den anderen Instrumenten.
- Line-Out des Amps: Hängt davon ab, wie gut der komensiert ist
- DI-Box: Verschiedene Varianten - vor dem Amp. Purer Basssound. Gefällt mir pers. nicht so. Zwischen Amp und Box: kann nicht jede DI-Box ab.
- Hochwertiger Preamp z.B. Ampeg: noch nicht selbst probiert - teuer >400 Euro. Soll aber richtig geil rocken. Wir werden es demnächst mal testen.

Grüße


Michael
Gespeichert
Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen ...

Duesentrieb

  • YaBB God
  • *****
  • Offline
  • Beiträge: 4.738
Re: Bass Aufnahme- Eure Erfahrungen.
« Antwort #4 am: 22.11.2006 09:04 »

"Meine" Bassisten gehen live aus ihrem Ampeg SVT III bzw. Ashdown/SWR über deren interne DI in die PA.
Gespeichert

dimashek

  • Full Member
  • ***
  • Offline
  • Beiträge: 57
  • Ich liebe dieses Forum!
Re: Bass Aufnahme- Eure Erfahrungen.
« Antwort #5 am: 22.11.2006 09:48 »

  Das mit DI-out meine ich auch.
Es ist viel zu trocken, hat kein Charakter.
So, als würde man den Clean-sound der Gitarre mit einem HI-Fi preamp direct aufnehmen. Von Ampeg -Teilen habe ich auch viel gehört, sind aber preislich nicht unsere Klasse. :( :(
    Habe aus Verzweiflung schon mit dem Gedanken gespielt, mein Preamp in ein Basspre. umzubauen. Brrrrr.
 Was ist mit Tech21 Teilen? Kennt jemand diese? Sind zwar Trans. , haben aber einen guten Ruf.
Gespeichert

Duesentrieb

  • YaBB God
  • *****
  • Offline
  • Beiträge: 4.738
Re: Bass Aufnahme- Eure Erfahrungen.
« Antwort #6 am: 22.11.2006 10:10 »

Nimm doch so einen Behringer POD fürn Bass.
Gespeichert

Duesentrieb

  • YaBB God
  • *****
  • Offline
  • Beiträge: 4.738
Re: Bass Aufnahme- Eure Erfahrungen.
« Antwort #7 am: 22.11.2006 10:27 »

http://www.black-magnolia.de/music/goos.mp3

Hier ist mal eine Aufnahme direkt in einen Fostex HD-recorder und anschl. in Cubase leicht komprimiert.
Gespeichert

dimashek

  • Full Member
  • ***
  • Offline
  • Beiträge: 57
  • Ich liebe dieses Forum!
Re: Bass Aufnahme- Eure Erfahrungen.
« Antwort #8 am: 22.11.2006 10:43 »

Das ist die logische Konsequenz!  :) wenn man davon spricht, das kein Geld da ist, fehlt dieser Begriff mit "Beh". ;D
Nein, im Ernst.  Es ist vielleicht paranoid, aber wenn ich von Behringer höre, glaube ich einfach nicht, das da was gutes drin sein kann. Vielleicht stimmt das gar nicht, vielleicht gibts auch gute Geräte, aber Vorurteile sind nicht leicht loszuwerden.
   Ich hätte nicht von tech21 anfangen müssen :)
 


Hier ist mal eine Aufnahme direkt in einen Fostex HD-recorder und anschl. in Cubase leicht komprimiert.
   dann muss es an meinen Bassisten( und seinen Bass ) liegen, dass es bei uns so besch...eiden klingt.
Danke fürden link, hab jetzt  eine gute Vergleichsmöglichkeit.
Gespeichert

Duesentrieb

  • YaBB God
  • *****
  • Offline
  • Beiträge: 4.738
Re: Bass Aufnahme- Eure Erfahrungen.
« Antwort #9 am: 22.11.2006 10:50 »

Sag ich doch - das einzige Problem, was sich stellt (es sei denn er will verzerrt oder mit FX spielen) ist die Dynamik. Trocken eingespielt pegelt das um etliche dB herum - daher würde ich immer einen Kompressor verwenden. Ist der Bassist relativ jung und unerfahren, den ruhig schon während der Aufnahme und vor dem Gerät platzieren. So ein einfaches DynaComp von MXR reicht da schon - nicht zu dramatisch einstellen, Subtilität ist angesagt. Viel Glück.
Gespeichert

dimashek

  • Full Member
  • ***
  • Offline
  • Beiträge: 57
  • Ich liebe dieses Forum!
Re: Bass Aufnahme- Eure Erfahrungen.
« Antwort #10 am: 22.11.2006 11:12 »

Ja , gute Bassisten sind ihr Gewicht in Gold wert!!! ;D
Sie müssen aber auch  ganz anders ticken, wie andere "Musiker"

Dazu eine kleine anekdote,( frei übersetzt aus  meiner Sprache,)
  Gedanken während eines Gigs :
           der Sänger --: Man, sehe ich heute wieder mal gut aus,  --
           der gitarist --: Gleich endet dieser langweiliger Refrain und ich haue sie alle weg mit meinem Solo --
           der Drummer --: Oh ,ja , bald ist mein Drumsolo, bin heute gut in Form --
           Bassist denkt : " C  G   C   G   A "
Gespeichert

LöD

  • YaBB God
  • *****
  • Offline
  • Beiträge: 1.023
  • nichts ist gelber als Gelb selber!
Re: Bass Aufnahme- Eure Erfahrungen.
« Antwort #11 am: 22.11.2006 13:55 »

ja hehe!
Gespeichert
zuviel LöD macht bLöD!

Patbanger

  • YaBB God
  • *****
  • Offline
  • Beiträge: 297
  • Keep on rockin`!!!
Re: Bass Aufnahme- Eure Erfahrungen.
« Antwort #12 am: 22.11.2006 15:27 »

Ich geh mal davon aus dass es sich um eine Digitalaufnahme handelt. Ich würd empfehlen die komplette Bassanlage im Aufnahmeraum aufzubauen (dabei sollten die ecken des Raumes gedämpft sein). Anschliessend einmal das DI Out Signal direkt ins Pult, oder Soundkarte, wie auch immer; und jede der Boxen, falss dies gegeben ist z.B. 1x15" und 4x10" mit einem Grossmembran Mikro abzunehmen. Empfehlenswert dafür sind die herkömmlichen Bass Drum Mikros wie z.B. Shure Beta 52 oder AKG D112. Damit müsste man genug möglichkeiten haben nen geilen Sound zu zaubern, vor allem mit einem Röhrenamp!!!
Gespeichert
Rock on!

extrem-harter-bass

  • Gast
Re: Bass Aufnahme- Eure Erfahrungen.
« Antwort #13 am: 22.11.2006 15:33 »

Ja, aber da auf die Phasen aufpassen!  :police:
Gespeichert

Kpt.Maritim

  • YaBB God
  • *****
  • Offline
  • Beiträge: 2.867
  • Was nicht dran ist, geht auch nicht kaputt.
Re: Bass Aufnahme- Eure Erfahrungen.
« Antwort #14 am: 22.11.2006 15:58 »


Kleinmembran Kondensator ist eindeutig eine schlechte Idee. Du brauchst nen Grossmembran, ist doch klar, die tiefen Frequenzen werden vom kleinen längst nicht so gut rübergebracht.

Hallo,

was Arno über Kleinmembranmikrofone schreibst ist schlichtweg falsch. Die Membrangröße eines Mikrofons hat nichts mit seiner Fähigkeit zu tun tiefe Töne in Pegel uumuwandeln. Du hast wahrscheinlich folgende Überlegung im Hinterkopf gehabt, als du das geschrieben hat: Große Lautsprechermembranen, können mehr Luft bewegen, weswegen sie besseren Bass bringen. Umgekert müssen große Mikrofonmembranen folglich auch mehr Bass liefern können Der Denkfehler liegt darin, dass der lautsprecher möglichst viel ENERGI (U*I) in Schall umwandeln soll, währen die Membran des Mikros nur Pegel (U) liefern muss. Dessen höhe ist dabei auch erstmal nicht ganz so wichtig, wenn der Basspegel nur erstmal so laut ist, wie die anderen Frequenzen.

Kondensermikros machen bei E-Bassaufnahmen wenig sinn. Sie sind erstens nicht pegelfest genug und können zweitens ihre Stärke bei der Höhenwidergabe kaum zur geltung bringen.

Ein guter Freund von mir www.mh-tonstudio.de macht es wie folgt und das klingt erste Sahne: Das Bassignal wird mittels DI-Box gesplittet. Ein Pfad geht in das Pult und von da aus in den Rechner. Der andere Pfad geht zum Verstärker. Vor dessen Lautsprecher werden zwei Mikros positioniert. Eines direkt vor einem Topf und eines vor einer bassreflexöffnung. Beide Mikrosignale werden dann über das Pult an den Rechner weitergeleitet. Hat man nicht genug Soundkarteneingänge, dann muss man die drei Spuren mit dem Pult schon auf zwei Kanäle vormischen. Achtung! Das Signal vom Bassreflexrohr muss um 180° Phasengedeht werden! So aufgenommen hat man alles, den Bss und das Draht aus dem direkten Weg, das Pfund vom Basslautsprecher und die Subbässe vom Bassreflexrohr. Als Mikros sollte man SM57 oder ähnliches verwenden. Die Teile haben übrigends kleine Membranen, aber gegenüber den Kondensern den Vorteil die extremem Pegel gut und sauber übertragen zu können.

Viele Grüße
Martin
Gespeichert
Rechtschreibung kann ich nicht besser.

Albertos Blog
Liederwicht