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Autor Thema: Bass Aufnahme- Eure Erfahrungen.  (Gelesen 3583 mal)

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extrem-harter-bass

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Re: Bass Aufnahme- Eure Erfahrungen.
« Antwort #15 am: 22.11.2006 16:02 »

Dann verrat mir mal bitte, warum man in Bass-Drums immer Grossmembran-Mikros benutzt.
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dimashek

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Re: Bass Aufnahme- Eure Erfahrungen.
« Antwort #16 am: 22.11.2006 17:19 »

Erst mal vielen Dank für eure Vorschläge.
Ich habe eine 8-kanal Karte, ein D112 und ein Paar sm57 da, werde also mal alles testen.
Habe leider Kein Röhrenamp, der Warwick solls richten.
Wie gross soll der Abstand vom Micro zum LS denn sein. So wie bei Gitarrenamp auch?
werde nächste woche anfangen, aufzunehmen und meine erfahrungen mit dem Thema hier schildern.
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Kpt.Maritim

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Re: Bass Aufnahme- Eure Erfahrungen.
« Antwort #17 am: 23.11.2006 13:20 »

Hallo

@Arno: bei der Bassdrum benutzt man Großmembranmikros mit Richtwirkung. Damit es zu einem starken Nahbesprechungseffekt kommt. Denn größeree Membranen haben stärkere Richtwirkungen auch bei tiefen Frequenzen. Das führt zu einer überhöhung der tiefen Frequenzen, deren Quelle sehr dicht am Mikrofon ist. Wenn man es übertreibt ist es ein Dröhnen. Man macht das um den Klang mit dem Mikro schon vorzufärben. Einige Spezis gehen wegen des Nahbesprechungseffektes soweit, die Bassdrum mit einem 6" weich aufgehängten Tieftöner abzunehmen. Damit eben die Nahbesprechung extrem ist. Was man bei diesen Methoden jedoch nicht glauben soll, ist dass man eine realistische Abbildungd es Bassdrumsounds erhält. Vielmehr hat man eine Anordnung, die Mikrofon und Effekltgerät zugleich ist.
Gute Bassdrumaufnahmen kann man auch anders machen. Beim Jazz wird z.B. häufig das SM57 in relativ großem Abstand vom Fell benutzt. So klingt die Bassdrum mehr wie ein Tom. Beim hevy Metall wird meist mit SM57 ganz dicht vor und hinter dem Schlagfell je ein Mikro positioniert und auf die Strelle wo der Klöppel draufschlägt gerichtet, das gibt zusammen mit einer bestimmten Kompressor- und EQ-Eisntellung den typischen Klick, den man braucht um die Doppelfussmaschinenorgien raushörbar über die Fetten Gitarren zu stellen.  Wenn du mehr über Mikrofonierung erfahren willst, empfehle ich mal unter "sengpiel" zu googlen. Der Typ hat alle diese Themen hervorragend aufgearbeitet und ins Netz gestellt.

@dimashek:
Mit dem Abstand der Mikros zum Topf kannst du etwas experimentieren. Ich würde mit etwa 25cm etwas zum Rand nicht ganz mittig ausgerichtet beginnen. Du kannst dann etwas drehen und schieben bis sich der optimale Sound einstellt. Wenn du dass Bassreflexloch mit abnimmst, würde ich eher weiter in die Mitte des Topfes gehen. Auf diesem Mikro verlierst du dann etwas Subbass, den kannst du dir dann aber vom Bassreflexrohr holen. Eine Sache habe ich noch vergessen. Das Mikro am Bassreflexrohr sollte nicht gerade darinne stecken oder ganz dich davor sein, es kann sonst zu Luftgeräuschen kommen.  Auch hier sind 25cm ein guter Abstand. Ein Röhrenverstärker ist gerade beim Bass häufig garnicht nötig.

Viele Grüße
Martin

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Rechtschreibung kann ich nicht besser.

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Liederwicht

kungfoo

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Re: Bass Aufnahme- Eure Erfahrungen.
« Antwort #18 am: 23.11.2006 13:29 »

Also der Lautsprecher direkt vor der Bassdrum kommt schon noch gut, vor allem wenn man zusätzlich noch ein Mikro in der Drum hat, die dann für den "Plöp" zuständig ist.
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Patbanger

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Re: Bass Aufnahme- Eure Erfahrungen.
« Antwort #19 am: 11.12.2006 14:41 »

Ich hab mal ne Aufnahme im Studio mit einem Warwick Wamp 400 gemacht, dabei haben wir NUR den Direct Out benutzt und ein erschreckend gutes Ergebnis heraus bekommen (bin nich so der Warwick fan  ;) ) !!! Probiers mal aus!
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