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POD to Princeton

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MeineZ:
Hallo,
so die Motorrad-Saison ist nun wohl zu Ende und schöne 18Tkm hinter mir, jetzt geht es wieder in den Keller.

Habe ja den Princeton Rev nun ja jetzt fast 2 Jahre in Betrieb und bin immer noch zufrieden. Bisher keine Probleme damit. Vor dem Amp hab ich einen TS-Clone, Bad Monkey von da geht es in einen Looper (RC2, tolles Teil) das ist mein Heim-Setup. Das heißt bisher alles sehr puristig. Jetzt hab ich da so eine rote Bohne von POD bekommen, am PC klingt es über Kopfhörer ja richtig gut. Dieses vor dem Prince geht auch wenn man die Tonregler anpasst. Ich möchte aber das Tonnetzwerk des Prince komplett umgehen. Dafür bietet sich die zweite Eingangsbuchse an, die bei mir ja eh nie genutzt wird.
An welchem Punkt des Amps würdet ihr den Eingang einschleifen und wie. Ich hatte mir gedacht schaltbare Buchse hinter Tonestack vor Volume, somit umgehe ich auch die erste Stufe. Ist das sinnvoll?
 

Gruß
Adi  

Rimy:
hi andi,

das mit dem pod vor nem gitarren amp hab ich auch schon hinter mir.
das einzige was einigermaßen nach was klingt ist über die normale eingangsbuchse,
mit angepasstem tonestack und der boixensimulation im pod ausgeschaltet.
als alternative könntest du dir einen breitband lautsprecher einbauen, dann allerdings
den amp nicht mehr normal verwenden.  falls du nen fx weg hast, kannst du versuchen
mit dem pod über den return zu gehen, wobei der sound sehr leblos und platt wird.
die einzige gute kombination für nen pod, die ich kenne ist der atomic 212 50w.
alles andere sind meines erachtens nach nur schlechte kompromisse.
versuch einfach mal eine gute einstellung am amp, mit dem pod im gitarreneingang, zu finden.
allerdings wirst du feststellen dass nicht jeder amp im pod genauso klingt wie mit dem kopfhöhrer.

viel erfolg
ralph

MeineZ:
Hallo Ralph,
sag Adi zu mir damit kein Missverständnis entsteht.
Ich hab noch eine zweite Box (TL808 Clone) mit Emi Delta 12A Pro, welche mir auch am Princeton gefällt. Einen FX Weg besitzt der Prince von Haus aus nicht, dann hätte ich diesen ja auch genutzt. Im Grunde wollte ich nur die Endstufe des Prince nutzen unter Einbeziehung der Hallstufe.

Gruß
Adi

Rimy:
hi adi.

sorry wegen dem namen.  ;)

nur die endstufe des princeton zu verwenden klingt nicht gut.
hatte selbst nen hrdlx und hab alles mögliche ausprobiert.
das einzige was gut klingt ist direkt in den gitarreneingang.

ralph

WiderGates:
Hallo Adi,
welchen POD hast Du?
Falls es einer der ersten Generation (also vor XT) ist, welche EPROM-Version? Das musste damals noch getauscht werden, also nix SoftwareUpdate.

Ich habe eine komplett andere Erfahrung als mein Vorredner gemacht. Hängt aber sehr von der EPROM-Version ab wenn es ein POD 2 ist, mit allem was danach kam (XT...X3) habe ich keine Erfahrung auch nicht mit dem "neuen" POD 2.0 bei dem ein SoftwareUpdate möglich ist.
Für den Ur-POD habe ich folgende EPROM's:
v1.6
v2.1
v2.2
v2.3
In jedem dieser EPROM's waren nicht nur die von Line6 beschriebenen Änderungen, sondern jedesmal eine völlig andere Abstimmung für die "direkt in den Amp Settings", egal ob vor den Amp gehängt oder direkt in den PowerAmp.
Die oft propagierte Lösung mit Breitbandlautsprecher konnte ich nie als gut empfinden, weil es mM keinen vernünftigen Breitbandlautsprecher für Gitarre gibt. Was hilft mir ein "ausgeglichener, geraderer" Frequenzgang wenn der Rest (und das muss er wohl) darunter leidet. Der Lautsprecher sollte aber von Haus aus nicht dumpf klingen, eher zu hell. Darum sollten normalerweise die von Fender eingesetzten Speaker besser geeignet sein als die Mar-schallenden.

Meiner Meinung nach gehen bei v2.3 und direkt in einen Röhren-PowerAmp (mit der entsprechenden Einstellung) die Boxensimulationen bestens. Ich war damals total vom Hocker, so gut habe ich keinen POD jemals wieder gehört. Auch nicht bei den folgenden Generationen.
Ich beziehe mich hier ausschließlich auf den Live-Einsatz.


--- Zitat von: Rimy am  9.11.2009 10:21 ---die einzige gute kombination für nen pod, die ich kenne ist der atomic 212 50w.

--- Ende Zitat ---
Was soll daran so außergewöhnlich sein?
Standard-Netzteil
Standard-Eingangsstufe
Standard-PI
Standard-Endstufe
Standard-Lautsprecher
Standard-Bauteile

Der Atomic ist absolut keine Voodoo-Baustelle, wenn sie nicht dazu gemacht wird.

Meine Tests habe ich mit einem Fender TheTwin mit den serienmäßig verbauten Lautsprechern (wahrscheinlich irgendwas Eminence) gemacht.

Zusammenfassend:
Ein POD direkt in die PA geht evtl im Gesamtmix. (Der Gitarrist hört und fühlt diesen Zustand aber nicht)
Ein POD direkt in die Monitoranlage hat mit Gitarrenverstärker so wie wir Gitarristen das kennen und haben wollen absolut nix zu tun.
Ein POD direkt in eine Röhren-Endstufe mit richtiger Git-Box kann schweinegut klingen.

Ich empfehle Dir direkt in die Endstufe. Die Einstellungen am POD müssen aber dazu passen. zB kein Air, das wird dann zu WischiWaschi.
Ob mit oder ohne Boxensimulation musst Du selbst probieren. Das ist bei manchen Amp-Simulationen besser, bei anderen schlechter.


--- Zitat von: Rimy am  9.11.2009 10:54 ---nur die endstufe des princeton zu verwenden klingt nicht gut.

--- Ende Zitat ---

Wieso kannst Du das behaupten?
Du weisst gar nicht welchen POD er hat und mit welchen Einstellungen der POD angeschlossen wird.
Vielleicht hast Du einfach nicht die "passende" Kombination gefunden.


Ciao

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