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5e3 Geburtstag mit a bissal an Brumm
Hans-Jörg:
Hallo Fan(der)-Gemeinde,
ein neuer 5e3 hat das Licht der Welt erblickt (aufgebaut nach Bernds Plänen). Alles funktioniert prima - nur er hat einen schönen satten Grundbrumm ab ca 5 Vol.
Zu den Daten: PT ist ein 291 AEX mit "originalem Deluxe" AÜ alles aus dem Shop hier. KR hat 270 Ohm (statt 250) darauf 18,9 V. Prim AÜ ansch. 280 V. Nach dem GR (5Y3GT) 322V/280V/ 231 V. Gemessene 34 mA pro Röhre. Soweit so Gut.
Aber da ist ein Grundbrumm, den ich mit dem Poti an der Heizung nicht wegkrieg (egal ob im Eingang was steckt, oder nicht). Und: wenn ich die erste Röhre (Vorstufe) ziehe ist totenstille. Ich vermute, dass ich ganz Vorne (bis zum Toneregler irgendwo mir eine kl Schleife gelegt habe, kann aber nichts entdecken.
Die 2 Eingangskanäle (4 insgesamt) sind mit CCRs belegt.
Das einzige nicht originale sindeine wegschaltbare Kathode in der letzten Stufe (vor dem Pi) und gleichzeitig dazuschaltbares FbLoop mit 10k fix und einem 100k Trimmer. Beim Umschalten wirds fühlbar leiser (Gitarre und Brumm). Und ein 500 Ohm Trimmer bei der Heizungssymetrierung. Den habe ich Probeweise auf 2x 100 Ohm getauscht - narda, Brumm wird lauter + etwas Rauschen. wieder zurück gebaut - viel ruhiger.
Falls gewünscht folgen noch Bilder.
Hat wer einen Tip? Ich weiss, das sind immer wiederkehrende Fragen.
Liebe Grüsse
Hans-Jörg
Edit: der 2. RC am Eingang ist nur eine Option zwei unabhängige Kanäle zu haben, wenn ich will. Zur Zeit idas RC-Glied zwar eingebaut, aber nicht aktiv.
Ach ja: die Koppel Cs sind alle 0,1uF.
Und der Aufbau auf dem Bord ist mir saumäßig gelungen - viel zu viel Platz verbraucht, wollte aber dann nicht nochmal alles rauslöten, das Meiste ist bombenfest angelötet. Wäre nur mehr eine Sauerei geworden.
Hans-Jörg:
und noch ein Paar:
Fwänk:
Hi Hans-Jörg,
Glückwunsch zum erfolgreichen Projekt. Ich hatte bei meinem auch das Problem des brummens und rauschens. Allerdings war das Layout bei mir anders. Ich bin keinesfalls der Experdde, was mir aufgefallen ist, dass die Heizung ein wenig durch den Raum schwirrt. Eine sehr exakte Verlegung der Heizleitung weit ab vom Rest hat bei mir echte Wunder bewirkt. Ich habe die Eingangs R´s auch gegen Metalloxid getauscht.
Vielleicht hilft Dir auch Fwänks Bauphase des 5e3 weiter.
Viele Glück und Grüße, Frank
Hans-Jörg:
Hallo Frank,
was mir aufgefallen ist, daß absolut kein Rauschen vorhanden ist (Kohlepress), nur ein reiner Brumm. Der sich auch nicht verändert, wenn ich die Heizleitungen bewege. Absolut gleichbleibend, egal, welche Leitung ich bewege. Darum vermute ich einen Erdungsloop. Bin aber noch nicht dahintergestiegen, wo der sein könnte. An der ersten Röhre kanns auch nicht liegen, habe beide Vorstufen Röhren gegeneinander (2x 12AX7, 1x12AX7 + 12AY7) und gegen andere getauscht. Wenn es die Heizung ist, warum erlischt das Brummen, wenn ich die Erste rausziehe?
Sind die Kohlepress gegen Hitze anfällig, so dass ich vieleicht eine zusehr gegrillt habe in der Ersten Stufe beim Einbau?
Grüsse
Hans-Jörg
Edit: mir fällt gerade auf, dass ich meine Stermasse, zu der ich jeden Massepunkt einzel hinführe (ausser V1 und V2 Kathoden unter dem Board über den Massepunkt der 2x220k zur Sternm.)-dazu kommt dann die Sieb- und der Lade-Elko, etc., alles seperat, daß ich diese Sternmasse nicht isoliert zum Gehäuse habe, was ich aber immer gemacht habe (Plastikschraube) und danach erst zur tatsächlichen Masse geführt habe, welche mit dem Masse von der Spannungsversorgung verbunden wurde. Durch diese zweimalge Masse aufs Chassis hätte ich einen Loop. Müsste bei Bernd nachfragen, ob er diese Sternmasse isoliert führt. Ich habe ja: Stecker, extraerdung der Masse auf Chassis und von dort weiter zur Sternmasse (wieder auf Chassis). Da dreht sich ein Kreis und dieser Art Brumm wäre typisch für Netzbrumm (wie ein schlechter Wandtrafo).
darkbluemurder:
Hallo Hans-Jörg,
also wenn das Brummen bei niedrigem Volume weg bzw. weniger wird oder bei gezogener V1 weg ist, dann kann es nur an der Masseführung der ersten Stufe(n) liegen. Ich würde die Eingangsbuchse auf jeden Fall mit den Kathodenmassen der ersten Stufen verbinden und erst von dieser Verbindung an zur Sternmasse führen. Idealerweise sollte zu dieser Verbindung auch die Masse des Elkos, der diese Stufe speist. Die Massen der Volumenregler sollten dann mit der Masse der nächsten Stufe und der Elkomasse, die diese Stufe speist, verbunden und von da aus zur Sternmasse geführt werden.
Wie hast Du das denn bisher gelöst? Auf den Bildern kann ich das nicht erkennen.
Viele Grüße
Stephan
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