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Brauche Hilfe beim Bau eines Attenuator

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Hans-Jörg:

--- Zitat von: Treblerotor am 10.12.2010 01:17 ---
Vorsicht: das Teil gibt es als 100W Ausführung und als 60W Ausführung. Es ist zum Abschwächen von Hochtöner in Mehrwegboxen gedacht (nach der Frequenzweiche), da kriegt es nicht so viel Leistung ab.


--- Ende Zitat ---

Hallo,
den L-Regler kann man definitiv nich einfach so als "billigen" Attenuator bei so starken Amps verwenden. Verwendungszweck: siehe oben.
Zu Runterregeln brauchst da schon die klassischen Hochlast-Widerstände.
Ich würde mich das nicht trauen. Sonst hätte ja jeder so einen Regler hinten im Amp, und wir könnten uns die Diskussionen über Attenuatoren sparen (und Dirk hätte sie nicht im DIY-Programm  ;D)

Viel Spass und Gruß

Hans-Jörg
Edit: es gibt schon solche Regler bei manchen Amps, aber da hängt noch ne Menge mehr dran, als ein "Poti"

tkkg:
Ich hab das Ding hinter einem 15W Amp hängen (8Ohm). War mir schon klar, dass man den nicht hinter einen Amp > 30W hängen kann.
Bei 15W wird sich mein Amp wohl nicht ne Zippe anstecken (Rauchen). Mir gehts eher um die Zimmerlautstärke mit 15W.

Schönes Weekend

 

snyder80:
N´Abend!

Ich habe mir für meine kleinen Amps einen von den hier geholt: http://www.conrad.de/ce/de/overview/1313049/Lautsprecher-Regler

Allerdings musste ich intern eine Verbindung auf dem "äußeren" Widerstandskreis herstellen, damit sich die Impedanz nicht ändert (messe jetzt zwischen pin 1 und pin3 immer 8R).Mein Regler war quasi ein "No-Load Poti"...

The stooge:
Mojn,


--- Zitat von: Hans-Jörg am 10.12.2010 08:29 ---den L-Regler kann man definitiv nich einfach so als "billigen" Attenuator bei so starken Amps verwenden. Verwendungszweck: siehe oben.

es gibt schon solche Regler bei manchen Amps, aber da hängt noch ne Menge mehr dran, als ein "Poti"

--- Ende Zitat ---

Das Hauptargument gegen L-Regler ist jedoch, dass sie Scheiße klingen, wenn sie den Amp - auch 5 oder 15W - hörbar runterregeln. Die Interaktion Lautsprecher-Endstufe fällt flach, die Dynamik ist am A.... und es klingt kratzig. Das gilt auch für reine Widerstandsnetzwerke. Ich habe schon einen Menge probiert, gekauft wie selbstgebrutzelt.
Das einzige was mich einigermaßen überzegt hat, ist eine Konstruktion aus Soffittenlampen, die
aber genau dimensioniert werden muss. Oder der Weber Minimass mit eingebautem 'Lautsprechermotor', der jetzt bei mir 15W nachbarschonend dimmt und trotzdem spritzig und rockig klingt. 

ne schöne Jrooß, Mathias

Treblerotor:

--- Zitat von: snyder80 am 11.12.2010 00:54 ---Allerdings musste ich intern eine Verbindung auf dem "äußeren" Widerstandskreis herstellen, damit sich die Impedanz nicht ändert (messe jetzt zwischen pin 1 und pin3 immer 8R).Mein Regler war quasi ein "No-Load Poti"...

--- Ende Zitat ---
Hallo Snyder80

Diese sogenannte L-Regler sind schon so konzipiert, daß sich die Impedanz nicht ändert, wenn man sie wie im obigem Diagramm anschliesst. Während der linke (als schwarzer Block gezeichnete) veränderliche (Draht-)Widerstand (kein Potentiometer!) beim Drehen zunimmt, nimmt der rechte ab.  Der rechte ist parallel zum LS, der linke in Reihe zu dieser Parallelschaltung. Wird der Reihenwiderstand durch Drehen größer wird ein Ansteigen der Impedanz durch Verkleinern des Parallelwiderstandes kompensiert.  Wenn Du die Schaltung ohmisch überprüfen willst, schließe Deinen Lautsprecher an 1 und 2 an und messe den Widerstand zwischen 1 und 3 während Du drehst.

@tkkg

15W sollte er aushalten. Wobei ich nervös werde, ist Drehen im Betrieb. Hab diese Teile schon auseinandergehabt - Da ist eine Widerstandsdrahtwendel (Spirale) auf der ein Schleifer läuft. Normalerweise hat der Schleifer immer Kontakt mit 2 "Schlingen" gleichzeitig - aber falls er aussetzt - was macht dann der Ausgangsübertrager des Röhrenverstärkers?

Die Sache mit dem Sound steht wie oben gesagt auf einem anderen Blatt.....

Gruß
Roland

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