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super reverb - kleine problemchen

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cca88:

--- Zitat von: Stefan_L_01 am  9.06.2012 17:37 ---HI all

Ich habe mich erstmal auf das Rauschen konzentriert. Leider ist es mit Röhrentausch allein wohl nicht getan. Ich habe mittlerweile den Amp offen.

Zunächst mal: Das Turretboard (oder sollte ich sagen: die geöste Bitumenbahn...) ist ordentlich gewellt und hebt sich an der stelle wo der Reverb-OptoWiderstand (??) ist etwa 10mm in die Höhe. Ganz außen auf Höhe der Clean Eingangsbuchse ist das Board an der Befestigungsmutter etwa 5mm eingerissen und verschoben.
Kann das durch normale Hitze im Betrieb passieren, Alterung? Oder muss da schon mal mehr passiert sein?

Zum Rauschen.
Ich beziehe mich auf das Layout ab763 von dieser Seite
http://ampwares.com/amplifiers/fender-silverface-super-reverb/
Das passt zwar nicht ganz, hier und da habe ich noch ein Cap entdeckt, aber zu 98%.

Das Rauschen hörte auf als ich die 7025 Röhre nach dem Reverb (2x  1/2 7025) zog. Also wieder rein. Dafür zog ich die 7025 vom Vib INput und die 12At7 vor dem Reverb, Rauschen ist da.
Also legte ich mal das Grid der 2ten Hälfte (vor dem Mischen mit dem Normal Channel) auf Masse, und das Rauschen war erwartungsgemäß weg.
Dann legte ich vor der 10pf/3.3M Kombi (Ausgang Vib. Input Stufe 2) auf Masse, Rauschen da.
Dann legte ich vor dem 470k (Ausgang Poti Reverb Intensity) auf Masse, Rauschen da.
Brücke ich den 470K, reagiert der Rauschpegel erwartungsgemäß auf das Reverb Intens. Poti.
Der 220k gen Masse funktioniert, überbrückt man ihn ist das Rauschen auch weg.

So jetzt hört bei mir langsam das Verständnis auf wo das Rauschen sich noch entwickeln kann. Eine 7025 Stufe verstärkt ja auch nicht sooo groß imo. Ich kann alle Zuleitungen vor den letzten Widerständen auf Ground legen, das Rauschen ist noch da.

Im Anhang ist der Knotenpunkt  über dem großen blauen Cap zu sehen, zum Grid gehts dann mit dem weißen Kabel rechts am blauen Capvorbei nach unten. Der 220k erdet sich mit einem dünnen Draht nach oben zu einer Messingleiste, wo auch alle Pots dranhängen, und die ganz links und ganz rechts mit dem Chassis zusätzlich verlötet ist

Irgendwelche Ideen jemand zufällig was da so Rauschen kann?

thx & Gruß
Stefan

--- Ende Zitat ---


Hallo Stefan,



was es genau sein kann - gerade keine Ahnung; aber es sieht ja wirklich soaus, als ob Du es schon sehr gut eingegrenzt hättest.

Hast Du den Arbeitspunkt - bzw. die Anoden und die Kathodenspannung (Punkt "E" im Schaltplan) an der Mischstufe  gemessen?

Grüße



Jochen


PS: ist das ein Pull Boost? Master Volume?

Stefan_L_01:
also die 7025 Stufe vor dem Mixing hat 390V B+ und 270V Anode, die andere Hälfte (Rev. aufhol) hat 260v Anode. Sie teilen sich zwar die Kathode vielleicht ist Ra ja etwas unterschiedlich

es gibt keine pull boast o. Master

cca88:

--- Zitat von: Stefan_L_01 am  9.06.2012 19:32 ---also die 7025 Stufe vor dem Mixing hat 390V B+ und 270V Anode, die andere Hälfte (Rev. aufhol) hat 260v Anode. Sie teilen sich zwar die Kathode vielleicht ist Ra ja etwas unterschiedlich

es gibt keine pull boast o. Master

--- Ende Zitat ---

Hallo Stefan, die Meßwerte liegen zwar "etwas" hoch, aber eigentlich immer noch im Bereich de Normalen.

Ich hatte da etwas "weniger Normales" erhofft.

trotzdem könntest Du mal probeweise die Kathodenspannung und den ohmschen Widerstand an der Mischstufe überprüfen. Die "Ungleicheit" könnte normal sein.

Aus irgendeinem Grund habe ich den Kathodenelko im Visier; ich kann aber auch grundlegend falsch liegen.

Grüße


Jochen

bluesfreak:
Ich würd jetzt auch bei dem 820 Ohm KathodenR bzw dem 25µF -Cap ansetzen....

Stefan_L_01:
Ok, mal sehen was ich da messen kann. Bei diesem Aufbau habe ich wenig Lust zu löten, auch weil es ja noch alles orginal ist.
Mich wundert nur dass ein Grid auf Masse dann die Störung eleminiert. Eine Art Kathodenangesteuerter Verstärker würde doch auch mit Grid auf Masse das Rauschen produzieren, oder? Irgendwas muss doch in die Gridleitung einstreuen, oder sehe ich das falsch?

Jedenfalls entspricht der Amp eher dem AA1069 von der gleichen Seite. Erstens wegen der richtigen Gleichricherröhre, und da ist auch das 0.002 Cap am Reverb Input eingezeichnet
Interessant: in dem Verkabelungsplan ist dort die Gridleitung von dem zentralen Knotenpunkt zu der 7025 anders gezeichnet, als Tunnel quer rüber über die Kathodenelemente, nicht über o. parallel zu den Anodenelementen. Auch andere Layoutvorgaben (Tunnels) sind in dem Amp so nicht umgesetzt, wenn man mal mein Photo mit dem Plan vergleicht. Scheinbar hat man da in der Praxis dann doch an Arbeitszeit bzw.  Kosten gespart....

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