Technik > Tech-Talk Fender
mal wieder 5e3, diesmal in pragmatisch
kugelblitz:
Hallo Raph,
vielleicht solltest Du noch je einen R zwischen den KoppelCs der ersten Stufen und dem Schalter als Spannungsteiler vorsehen, damit du die beiden Pegel aufeinander abstimmen kannst. In welche Richtung soll es den gehen? Nur nach dem Plan zu urteilen soll er recht clean bis max bluesig werden?
BTW der übliche Tip um schnell ein wenig theoretisch mit Pegeln und Werten zu spielen: http://www.ampbooks.com/home/amplifier-calculators/cathode-capacitor/
Gruß,
Sepp
Beano:
Hi Sepp,
ich sehe das mit den Pegeln nicht so eng. Das sollen ja mit Absicht nicht 2 gleichwertige Kanäle werden (wenn ich Raph richtig verstanden habe), sodass ein Pegelunterschied eigentlich keine Rolle spielt.
Grüße
Mathias
kugelblitz:
G' Morgen Mathias,
vermutlich wird es nicht so sehr stören, nur blöd wenn man am Schluss noch Platz für einen zusätzlichen Widerling sucht und das Layout Probleme macht. Sind sie zumindest vorgesehen, kann man sie ja, so sie nicht nötig sind, immer noch durch Drahtbrücken ersetzen. Aber so schlimm wirds nicht sein, es treten ja nicht 4 GS gegen eine einzelne an ;)
Gruß,
Sepp
raphrav:
Hi ihr beiden,
ja, ihr habt mich beide richtig verstanden! :)
Der Plan, den zur Situation passenden Sound zu finden ist folgender:
1. "Kanal" wählen
2. Mit Volume und Tone den Sound abschmecken.
3. Mit dem PPIMV die Lautstärke anpassen.
Und da sind die Pegelunterschiede nicht-störend bis sogar erwünscht. Den ersten Channel lasse ich bewusst bei den Originalwerten (wenn ich schon mal einen 5E3 baue...), der zweite darf den restlichen Amp aber ruhig etwas mehr treten. Außerdem würde ein entsprechender Teiler an der Stelle sehr hochohmig ausfallen, aber ich muss ja noch das Tonestack treiben...
Und bei mir ist das ohnehin nie so kritisch mitm Layout, weil es bei mir immer auf einen Mix aus PTP und einem (kleineren) Board in der Mitte rausläuft. Einen Widerstand bekomme ich da immer noch unauffällig und verhältnismäßig elegant unter.
Und ja, die Soundvorstellung trifft's auch - ich hab' /immer/ vor, einen Bluesamp zu bauen und er muss /immer/ die Spanne von Clean bis (noch zahmen, aber stark mittenlastigen) Overdrive stufenlos beherrschen - weil ich immer auf den Sweet Spot genau dazwischen aus bin und der Rest dann aus der Spieldynamik kommt.
Grüße,
Raph
PS: Sonst keine Macken mehr im Plan gefunden?
PPS: Das Tool ist zwar ganz nett, aber das ist nicht mein Problem als ETEC-Ingenieur. Das Problem ist für mich eher, wie stark sich so eine Veränderung akustisch auswirkt, ab wann sie was bewirkt und ab wann sie über's Ziel hinausschießt.
kugelblitz:
Hallo Raph,
dann bist Du sicher auf einem guten Weg. BTW eigentlich eine gute Idee, einen bekannt klingenden Kanal und daneben gleiche Stufen Anzahl aber andere Beschaltung. Da kann man wirkliche A/B Tests von verschiedenen Beschaltungen fahren. Wünsch Dir jetzt schon viel Spass damit bzw dabei.
Gruß,
Sepp
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