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Fender Deluxe Reverb II Anodenbleche glühen
rallax:
Hallo zusammen,
erst einmal vielen Dank für den Input.
Ich habe die Spannungen an den beiden 6V6 gemessen. Ich muss hier noch vorausschicken, dass ich mit 2 Voltmetern arbeite. Eins nutzte ich mit dem TT Bias Messadapter um den Strom zu messen und mit dem anderen messe ich die Spannungen.
Der Amp hat sehr lange herum gestanden. Aber ich meine mit den alten Röhren und Kondensatoren hat's auch so geklungen.
Daher habe ich mir gedacht, raus mit dem alten Kram, neu rein und gut ist... oder auch nicht.
Wenn ich die V4 ziehe, dann ist es genau so. Kein Unterschied.
V5 (V DC)
PIN 3 (Plate) 403
PIN 4 (G2) 410 vor dem G2 liegt ein zusätzlicher 470R/3W als Gridstopper
PIN 5 (G1) -34,2
V6
V5 (V DC)
PIN 3 (Plate) 404
PIN 4 (G2) 412 vor dem G2 liegt ein zusätzlicher 470R/3W als Gridstopper
PIN 5 (G1) -34,4
Momentan ist liegt Bias bei ca. 11mA. D.h. ca. 35% Last. Sobald ich auf 15mA (45%) hoch gehe, beginnt das Glühen der Anodenbleche.
Folgende Mods habe ich gemacht:
- Asstausch des Bias Feed Widerstands (neu 47 Ohm/2Watt Metallfilm)
- die beiden Gridstopper je 470 Ohm
- Bias Poti. Ohne das Bias Poti war's es aber genau so.
Alles andere ist 1:1 getauscht worden. Röhren und Elkos.
Habt ihr noch ne Idee?
Danke & GRuß,
Ralf
Fotos kommen noch.
Athlord:
Hallo,
wenn bei 35% bereits eine Röhre das Leuchten bekommt, dann stimmt was nicht!
Bitte die 470 Ohm Widerlinge kontrollieren - diese dazu am besten einseitig ablöten.
Und wie die beiden anderen bereits geschrieben haben, Du hast offensichtlich Mods für eine anderen Typ AMP verwendet.
Aussagefähige - oder hochauflösende Bilder wären jetzt der nächste Schritt...
Gruss
Jürgen
rallax:
ich stimme darkbluemurder zu. PRII und DRII haben das selbe Endstufen Design.
Ich habe schon einmal einen anderen DRII so modifiziert und er hat genau so funktioniert und geklungen wie vorher.
ICh vermute, dass hier ein Fehler vorliegt, der mit den Modifikationen eigentlich nicht s zu tun hat.
Wahrscheinlich war der Fehler vorher schon da, nur habe ich es nicht gemerkt.
Ich später die 470 Ohm gridstopper entfernen. Der Teufel ist ja bekanntlich ein Eichhörnchen.
Danke & Gruß,
Ralf
rallax:
Hallo,
ich habe die 470R Gridstopper herausgelötet, aber es ist immer noch so wie vorher.
Ich habe auch ein paar Fotos angängt, damit man einen optischen Eindruck bekommt. Bitte nicht erschrecken!
Die Fender Rivera Amp waren to letzten die PTP gefertigt worden. Und das wohl auf die schnelle wie man unschwer erkennen kann.
Gruß,
Ralf
Dirk:
Hallo,
ich lese immer Gridstopper, aber es geht doch eher um die Schirmgitterwiderstände ?
Welche 6V6 sind denn verbaut ? Wenn ich mir die Bilder betrachte, dann scheinen da zwei unterschiedliche 6V6 eingebaut zu sein. Sind die beide auch gematched ?
Die Spannung am Schrimgitter sollte bei den 6V6 deutlich abgesenkt werden. Siehe hierzu die Angaben in den Datenblättern. Einzig die JJ 6V6 lässt die von Dir angegebenen Spannungen zu.
Bezüglich Bias-Messung:
Um genaue Ergebnisse zu bekommen, solltest Du erst einmal den ohmschen Widerstand des Meßadapters ermitteln, also ins DMM einstecken ohne Röhren und Spannung und ohmisch durchmessen. Mit dem ermittelten Meßwert dann weiter rechnen. Also wenn 1,1 Ohm angezeigt wird dann mit diesem Wert rechnen und nicht Spannung = Strom, (also R = 1 Ohm) annehmen. Damit werden die Ergebnisse genauer.
Ermittele auch den Strom über das Schirmgitter. Spannungsfall über dem Schrimgitterwiderstand lässt sich problemlos messen. Der genaue Wert des Widerstandes natürlich im Vorfeld ebenfalls genau ermitteln.
Der Strom der über den Meßadapter gemessen wird ist die Summe aus Anoden und Schirmgitterstrom.
Und bedenke: ein "kaputter" Sound kann auch durch einen schlechten oder defekten Lautsprecher entstehen.
Gruß, Dirk
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