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Fender Concert 2 II brauche Input
cca88:
--- Zitat von: LarsVegas am 4.08.2015 21:49 ---Danke Jochen für die schnelle Antwort! Das hieße dann -wenn ja- dass es vom Biaskreis her kommen muss, korrekt?
Wie gesagt, dauert noch ein paar Tage bis ich Zugriff habe. Dann würde ich das mal versuchen.
Ob mein Bias Feed adäquat ist, da bin ich mir nicht sicher. Ich habe das mittels Literatur und ein bischen Risikobereitschaft ;) so umgestaltet wie es hier hoffentlich erkennbar ist. Ein Elko ist nun völlig abgehängt (Schrumpfschlauch) , und am Bias feed hängt ein 70uF/100V Elko, ganz unten im Schaltplan, dessen Drumherum ich allerdings nicht verstehe...
Das Fragezeichen sind die zwei Rs, die ich da als Ersatz wohl für den 47R hinter der Diode eingebaut habe, warum weiß ich nicht mehr, könnten 50R sein...
--- Ende Zitat ---
Sorry,
Du hast mich falsch verstanden... Möglicherweise ist der Koppelkondensator vom PI zur Endstufe leck und läßt einen Teil der Anodenspannung des PI durch und wirkt damit dem Biaskreis "entgegen". Das passiert nicht mehr, wenn eer auf einer Seite aus der Schaltung ist. Es geht um einen der beiden 0.01er von den Anoden des PI zu den Steuergittern der Endstufenröhren
Grüße
Jochen
LarsVegas:
Hallo Jochen, war zwei Tage weg und ohne Internet. Danke für die Erläuterung. Zur Zeit sind da alte Sprague Black Beauties drin mit 0,047 uF. Wär schade wenn die leck wären. Hab das Teil jetzt da und eben mal 10 Minuten angemacht, ohne Hitze oder Probleme. Ist Sagt natürlich noch gar nicht viel aus. Aber innen sieht alles nochj gesung aus, keine verkokelten Teile oder so. Wenn ich mich recht entsinne, wurde der ziemlich schnell warm in der letzten Probe. Werd ihn mal länger anmachen und sehen, ob das Problem wieder Auftritt. Wenn ja, werde ich mal den Test mit dem abgeschalteten C versuchen, bzw. andere Cs verwenden. Der Schaltplan spricht von 0.01uF , also wie du schon sagst 10nF. Könnte der größere Wert von 47nF einen negativen Einfluss haben? Alte Fender haben hier ja oft 100nF...
cca88:
--- Zitat von: LarsVegas am 7.08.2015 20:50 ---Hallo Jochen, war zwei Tage weg und ohne Internet. Danke für die Erläuterung. Zur Zeit sind da alte Sprague Black Beauties drin mit 0,047 uF. Wär schade wenn die leck wären. Hab das Teil jetzt da und eben mal 10 Minuten angemacht, ohne Hitze oder Probleme. Ist Sagt natürlich noch gar nicht viel aus. Aber innen sieht alles nochj gesung aus, keine verkokelten Teile oder so. Wenn ich mich recht entsinne, wurde der ziemlich schnell warm in der letzten Probe. Werd ihn mal länger anmachen und sehen, ob das Problem wieder Auftritt. Wenn ja, werde ich mal den Test mit dem abgeschalteten C versuchen, bzw. andere Cs verwenden. Der Schaltplan spricht von 0.01uF , also wie du schon sagst 10nF. Könnte der größere Wert von 47nF einen negativen Einfluss haben? Alte Fender haben hier ja oft 100nF...
--- Ende Zitat ---
...wenn nichts leckt ist es in Ruhe ziemlichegalm ob das 0.01, 0.047 oder 0.1 µF drin sind.... Gleichspannung müssen sie in jedem Fall abkoppeln....
Grüße
Jochen
LarsVegas:
Habe gestern mehrere Stunden mit dem Problem zugebracht. Zunächst mittels zweier Oktalsockel von TT auf einer Endröhre (JJ) 17mV und der anderen 8 mV (entspricht mA Ruhestrom) gemessen??? Dann die Werksröhren eingesetzt, an V9 einen normalen Wert gemessen, an V8 gegen Null, leider nicht notiert. Dann wieder die JJs rein und rumprobiert. Andere Koppel-Cs, Anderer Bias Feed Elko, ohne Erfolg. Dabei sahen die Röhren immer gut aus, die Spannungen an den Endröhren immer immer tadellos. Der Sound war aber mies, und es ließen sich nur noch maximal 3mV messen...
Zu guter letzt habe ich dann aus Verzweiflung auf die original Schaltung rückgebaut (Bias Balance). Danach immer noch 1-3 mV in den JJs gemessen. Anschließend nochmal die original GE Werksröhren eingesetzt und siehe da, 36mV!
Die JJs sind also hinüber. Es wurmt mich, dass ich jetzt wieder kein Bias Level habe. Vermutlich kann ich schon mit dem Sound leben. Die alten Röhremn laufen jetzt bei 59%, was nicht so schlecht ist, mehr Zugriff wäre mir natürlich lieber.
Wäre nett wenn mir jemand anhand der Bilder weiter oben eventuell meinen Fehler im Biaskreis zeigen könnte. Leider sind diese Rivera Amps etwas komplizierter aufgebaut als ihre Vorgänger, und ich muss irgendwas nicht beachtet haben.
Dass die JJs nach so kurzer Zeit aufgeben, dürfte mein Fehler gewesen sein, hoffe ich zumindest. Wie gesagt sind sie 2-3 mal rotglühend gewesen. Deshalb werde ich auch nicht nochmal den Bias Umbau versuchen, es sei denn, ich bin 100% sicher, dass alles stimmt.
Nun suche ich aber auch ein Paar neue Röhren. Wieder JJ oder TT 6L6GC? Die JJs haben mir vom Sound gut gefallen. Die Tungsol 6L6STR waren mir zu steril gewesen. Die General Electric möchte ich ungerne verschleißen, noch ist sie gut. Im Moment lass ich sie erst mal drin.
Freue mich über Kommentare
LarsVegas:
;D
..computer technik denkt halt nicht nach
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