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Kitty Hawk Supreme Series II Lead Kanal zu Trainwreck umbauen?
Mr. Lime:
Grüß euch!
Hab mich dazu entschieden, meinen Kitty Hawk Supreme Combo zu behalten, falls man aus dem Lead Kanal was brauchbares machen kann..
Die Idee wäre, einen Komet Concorde (ähnlich Trainwreck Express) Preamp stattdessen einzubauen, da dieser ebenfalls 3 Gainstages ohne Kathodenfolger hat und somit der Umbau nicht allzu schwierig ausfallen sollte.
Dabi müsste der Tonestack hinter die erste Stufe vorverlegt werden und das Filtering müsste angepasst werden.
Ich würde den Strang zum Lead Kanal vor den Koppel C legen und direkt in den Tonestack gehn, müsste hinhauen, oder?
Ich möchte den Clean Kanal möglichst belassen, wie er ist, der Concorde hat jedoch eine Marshall Eingangsstufe..
Ab Werk ist 1k5 // 22u und meine Lieblingsamps haben eigentlich alle 1k5 // 22u
Welcher Kathoden R und C in der ersten Stufe wäre denn hier zu bevorzugen?
Gibt es sonst noch etwas zu beachten?
Weiters möchte ich die Minischalter umfunktionieren, da ich sie im Lead Kanal sowieso nicht verwende.
Ich dachte da an Dioden Clipping alà Jose, aber wo, damit es nicht auch den Clean Kanal betrifft?
Eventuell wie beim JCM900 zwischen 2. und 3. Stufe?
Außerdem hätte ich gerne einen Tonestack Lift von der Masse, um schaltbar mehr Gain rauszubekommen.
Als letztes hätte ich mir überlegt, einen TT Effectsloop auf Transistor-Basis reinzulöten, quasi auch als Mastervolume verwendbar um auf Zimmerlautstärke spielen zu können..
Ich bitte um Tipps :)
Herzlichen Dank
Nigel:
MOin!
Hört sich super an! :topjob:
Clean:
Hängt natürlich alles voneinander ab. Im Cleankanal mag ich 47µF // 750 im Eingang am liebsten. Habe auch mit LED in der ersten Stufe gute Erfahrungen gemacht. Deine Kitty hat keinen Eingangswiderstand. 10k-22k sind gut. Ist natürlich alles Geschmacksache und die Frage obs zum Rest passt. Welchen Speaker hast Du? Welche Gitarre solls sein?
LeadChannel:
Ich würde das Tonestack dort lassen wo es ist. Vielleicht ist es ein Ansatz Gain zu reduzieren und sehen, dass man Overdrive mit anderen Maßnahmen bekommt: kleinerer Anodenwiderstand, kleinere Cks, Raus mit den Treble-Boosts und mini-Koppel-Cs.
Für die Minischalter: Boost über zuschaltbare Cks wie der Fender Fat-Switch beim Tonemaster.
Diodenzerre würd ich nicht machen. Ein simpler Begrenzer mit 2 antiparallelen Dioden parallel zum Signalweg wär eine Idee.
Hab Spass!
Gruß,
Nigel
Mr. Lime:
Hi,
Speaker ist ein Celestion G12-80, Gitarre variiert, da ich über 18 bei mir rumstehen habe ;D
Der Clean Kanal hat mir bisher am besten mit einer 82' Ibanez AR150 gefallen (Doublecut LP mit Tremolo).
Die Gitarre klingt aber auch sehr untypisch für ihre Bauweise, irgendwie Fendermäßig mit mehr Wärme und Punch..
Ansonsten spiele ich eine BC Rich ST-3, Yamaha SG2000, Warmoth Tele oder Ibanez AR300 am häufigsten..
Es sollte also möglichst flexibel werden.
Mit dem Lead Kanal des Amps konnte ich persönlich nie was anfangen, deswegen möchte ich ihn doch drastisch ändern.
Wie groß ist denn der Einfluss der Tonestack-Position wirklich, bei einer 3 Gainstage Topologie?
Normal sagt man ja TS am Ende eine bessere Kontrolle nach, möchte aber auch nicht den Komet/Trainwreck Klang dadruch verwerfen.
An schaltbare Cks hab ich auch schon gedacht, den TS Lift möcht ich aber auf alle Fälle mal ausprobieren.
Der Begrenzer würd mich interessieren, meinst du damit sowas wie "Softclipping im Feedback" in Overdrive Pedalen, oder wie kann man sich das vorstellen?
Von wo bis wo würdest du die antiparallelen Dioden führen und macht Asymmetrie (2 Dioden // - 1 Diode) hier auch Sinn?
Danke!
Nigel:
Deine Gitarren sind sicher alle recht "kräftig" bis auf die Tele.
Dioden:
Ich meinte 2 Dioden direkt zwischen Tonleitung und Masse. Deine Idee finde ich auch gut. So etwas hatte ich mal
als eine Art Kompressor an einem Drumcomputer - allerdings mit einem Transisor und riesengroßen Dioden mit erhöhtem Vd. Fand ich richtig klasse.
Gruß,
Nigel
Mr. Lime:
Ich hab in fast allen meiner Gitarren in der Bridge stärkere Pickups, auch in der Tele ist ein Klingenhumbucker in der Bridge..
Der Amp sollte möglichst Pedal freundlich werden, da ich selbst auch Overdrive Effekte baue, die ich aber bei meinen anderen Amps gar nicht verwende, weil eh genügend Gain und Zerre vorhanden ist, wäre mal was anderes, wenn die harmonieren..
Der richtige Trainwreck Express hat an der Kathode der Eingangsstufe auch 1k5 // 22u, das behalte ich einfach bei..
Zum Bypass C an der letzten Stufe; habe sowas bei einer kalten Stufe mit 10k Kathoden R nur einmal in einem Marshall 2205 gesehen und das mit einer Diode..
Macht das hier Sinn, oder wird das zu viel Gain?
Im Anhang meine Schaltung, wie ich sie auslegen würde, wenn der Tonestack noch vorne verschoben wird und falls doch Diodenclipping hinzugefügt werden sollte..
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