Technik > Tech-Talk Fender
SF Bandmaster Reverb Mod
smid:
Guten Abend,
vielen Dank für die weiteren Tips. Ich habe das mal so wie ich es verstanden habe, in den Schaltplan gecopypastet.
"Für mehr Mixanteil des Halls könntest Du den 220k unterm 3.3M weglassen und den 407k vom Reverbschleifer auf 100k verkleinern ."
Ich habe den 220k als Grid-Leak interpretiert, wenn ich den weglasse, würde der auf 100k verringerte 470er plus dem eingestellten Anteil des Intensity-Potis den Eingangstiefpass an der Röhre bilden.
"Wenn der Intensityregler nicht mehr den 100nF Koppel-C belastet hast Du möglicherweise zu viel Bass&Matsch ."
"Verringerung des Bassanteils vorm Reverbvolume "
Wenn ich vor dem Reverbvolume/Intensity noch einen Hochpass einbaue, dann habe ich an dieser Stelle sowieso eine andere Situation.
Vor dem Eingang des Halltreibers (12AT7) ist ja auch noch ein Hochpass, mit dem man den Bass-Anteil schon vor der Treiberstufe einstellen könnte. Brauche ich da einen Gridstopper (R1)? Im Originalplan ist da keiner.
Im neuen Plan gibt es aber den Effekt, dass eine Änderung des Dry-Volumes nicht auf das Reverb-Volume mitwirkt, da das Hallsignal direkt am Eingang abgegriffen wird. Habe ich da etwas von Deinen Anmerkungen, Thomas, nicht richtig verstanden? Oder würdest Du wie im Originalplan nach der Tonstack und Volume-Aufholstufe über den 0.02er und den 500pF abzweigen?
Viele Grüße,
Andreas
dukesupersurf:
Hallo , fast wie gemeint .
Der 2.2n am Reverbvol muß weg und parallel zur Hallempfängerspule.
Dann hab ich vergessen zu sagen :
der Reverbvolume muß rückwärts angeschlossen werden , so daß der 3.3m immer den 100k und das 100k Poti unveränbdert in reihe sieht.
Als Bassregler lieber ein 1M veränderlich mit 1nF parallel ohne auf Masse zu gehen .
Mit der Bassbeschneidung des Halls ( und eventuell einem Brightcap am Hallvol.) mußt Du halt expeimentieren . Unterschätz das nicht ,, der Tank dröhnt ganz schön , auch wenn am Treiber ein Hochpass ist . Du kannst nur einen lauten Surfhall dazu mischen , wenn er keine Bässe und fast keine Mitten hat , sonst gibts totalen Soundmatsch . Da Dwell auf Null eh keinen Sinn macht , versuch mal ein Mittelding aus Vol und Höhenabscheidung an dieser Stelle .
tschüß , Thomas
smid:
Guten Morgen,
den rückwärts angeschlossenen Reverb-Volume hab ich kapiert, den Bassregler glaube ich auch. Ich hab das mal so eingezeichnet, wie ich es verstanden habe. Das ergibt dann ein Low-Shelf-Filter, bei dem die Grenzfrequenz invers vom Volume abhängt und die Pegelabschwächung über den 1M geregelt wird.
Den 2,2n parallel zur Hallempfängerspule hab ich leider nicht kapiert. Ist die Spule am Ausgang des Tanks gemeint oder die Sekundärseite von TR4, dem Übertrager vor dem Tank? Ich sehe da jeweils ein Ende der Spule an Masse. Meint dann parallel zur Spule zwischen Masse und dem anderen Spulenende? Am Ausgang von TR4 ist bereits ein 2n gegen Masse. Dann bliebe ja nur die Spule am Tankausgang. Also dann vom Eingang der RCA-Buchse gegen Masse?
Danke für eine kleine Verständnishilfe,
Andreas
dukesupersurf:
Hallo ,
ja , am Tankausgang . Kannste parallel zum 220k löten . Erhöht wegen Resonanzverschiebung die Präsenzen im Hall . Vor dem 1nf/1M muß natürlich noch ein Koppel-C . Der Dwellregler könnte statt auf Masse auf einen 47kparallel mit 4.7nF gehen . Eine Höhenabmilderung passt zu einem schwächeren Antrieb , um einen sanfteren Hall zu erzeugen . Das klingt auch natürlicher als wenn die Höhen nach dem Hall wie bei der Fenderunit gelöscht werden . Und lass lieber die Diagramme , das Ohr entscheidet ;)
tschüß , Thomas
smid:
Guten Abend,
Danke erstmal für die Nachhilfe zum Thema Präsenzanhebung und die Position des 2.2nF - habe ich eingezeichnet - und für den Hinweis auf den fehlenden Koppelkondensator. Der ist mir bei der Änderung entgangen. Ist ja logisch, wenn ich den 1M jetzt parallel habe, dass der 1nF nicht mehr als Koppel-C funktioniert. Wegen der Diagramme gebe ich Dir recht, natürlich ist der Klang entscheidend, nicht der theoretische Frequenzgang; mir hilft das trotzdem, vor allem komplexere Wechselwirkungen von Bauteildimensionierungen nachzuvollziehen.
Wegen "Dwell nicht gegen Masse, sondern gegen einen 47k mit parallel 4,7nF": den Gedanken, bei weniger Pegel auch mit weniger Höhen in den Hall einzuspeisen, statt nachher tiefpasszufiltern leuchtet mir ein. In der Simulation sieht das zwar unter Einbezug des vorhergehenden Koppel-Cs nicht ganz so eindeutig aus, es entsteht zusätzlich eine Anhebung um die 900Hz herum und die Höhenabschwächung ist eher subtil, aber da wären wir wieder beim obigen Thema. Muss man testen und hören, und vielleicht ein bisschen mir den Werten spielen.
Ich werd mal sehen ob ich alle Teile in der Schublade habe und das in den nächsten Tagen mal so aufbauen.
Nochmal Danke für die Hilfe, bin schon gespannt auf die Ergebnisse.
Schönen Abend,
Andreas
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln