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SF Bandmaster Reverb Mod
dukesupersurf:
Hallo , bevor Du wieder ganz umbaust , geh noch mal an die Vorstufe des Hallamps !
Die dürfte in der Tat schnell zerren , hätte ich sehen müssen . Ein Ecc83system ist ne Idee zu wenig und zwei zu viel . War bei meinen Projekten auch oft so . Laß erstmal die Kathoden-Cs weg , der zweite Rk 2.2k statt 820 . 47k als Ra und vielleicht sogar ne ECC81 auch nicht verkehrt .
IN meinen Units hab ich sogar ne Gegenkopplung wie in nem richtigem Amp gelegt . Der Hall-AÜ schafft auch keine Bässe , welche hier sehr schnell fuzzig klingen . Also 22n mind. auf 2.2n verkleinern .
tschüß , Thomas
smid:
Hallo,
der Speaker stammt ursprünglich aus einem orangen Roland Cube 60 und war zwischenzeitlich in einem Bugera V22. Dort klang er etwas definierter in den Mitten als der "Bugera-Vintage-Speaker". Im Cube litt er unter dem doch recht kompakten, fast komplett geschlossenen Gehäuse, obwohl der Cube an sich ein ganz gelungener Transistor-Amp war. Ist mir leider mal bei einem Auftritt mit fürchterlichem Gestank unrettbar abgeraucht....
Das mit den Kathoden Cs probier ich mal. Den zweiten Rk habe ich bereits vergrößert, die 820 stammten aus einer Versorgung für zwei Trioden und führen bei nur einer Triode zu einem ungünstigeren Arbeitspunkt. 47k als Ra werde ich auch mal testen, ich hätte sogar noch eine 12AU7 zum Ausprobieren. Die Bässe habe ich schon mit dem RC-Glied am Dwell bei 1k abgeschnitten.
Meinst Du mit "Also 22n mind. auf 2.2n verkleinern" den C vor dem Tone?
Mit der Klangregelung bin ich sowieso noch am experimentieren. Der Tone-Regler als Low-Cut ist schon ganz gut, aber ich habe ein bisschen schrille Höhen, die ich gerne noch regelbar bedämpfen möchte. Ich hatte daran gedacht die nicht mehr benötigte Tremolo-Fußschalterbuchse gegen ein Poti zu tauschen.
Mit dem C parallel zum Hallübertrager habe ich noch etwas rumgespielt. 10nF statt 2.2nF bringen bei mir etwas mehr "drip".
Danke für die Tips.
Ach, wie schön über die freien Tage was zum Löten zu haben....
Viele Grüße,
Andreas
dukesupersurf:
Hallo ,
ich meinte den 22n voor dem Halltreiber ECC81 . Der Dwellregler könnte noch einen Vorwiderstand vertragen , denn den aufgedreht würde die zweite Triuode schon zum Matschen bringen . Vielleicht für mehr Splash dann mit nem Brightcap wieder brücken . Die Art des Tonereglers im Tweed-Deluxe im Zusammenspiel mit Volume könnte vor oder nach der hallerzeugung vielleicht auch sinnvoll sein .
tschüß , Thomas
smid:
Hallo, hab mal eine ECC82 vor der ECC81 ausprobiert und gemessen. Auch die reicht, um die ECC 81 in die Verzerrung zu bringen. Die ECC82 und der Dwell harmonieren ganz gut, die zweite Triode bleibt sauber. Aber schon ab 5V am Eingang der ECC81 (= Dwell auf 4) beginnt diese zu zerren. Deshalb frage ich mich, ob ich wirklich zwei Trioden davor brauche.
Den Toneregler vom Tweed schau ich mir mal an.
Der 22n ist eigentlich kein Problem, da ich ja vorher schon ziemlich stark hochpassfiltere. Ich habe am Ende kein störendes Dröhnen im Hall.
Danke und Gruß,
Andreas
smid:
Hallo, ja, die Deluxe Tweed Tone/Volume Regelung ist bemerkenswert. Eine Art Höhenabsenkung kombiniert mit einer ziemlich steilen, verschiebbaren Bandsperre in den Mitten und überraschenden Effekten in den Reglerendbereichen. :o
Das Thema Mittenabsenkung ist in der momentanen Anordnung eh noch offen. Dass die aktuelle Schaltung den Tonestack komplett umgeht, gefällt mir nicht so gut. Das "entfremdet" den Hall-Sound vom Dry-Sound und beide mischen sich nicht sehr homogen. Mein Gedanke war, entweder das Signal nicht am Eingang, sondern hinter dem Tonestack abzugreifen (also eher wie in der normalen Schaltung) oder den Hall vor dem Tonestack einzuspeisen (ähnlich wie im Vibro-King).
Mal sehen was der Tag so bringt.
Guten Morgen,
Andreas
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