Technik > Tech-Talk Fender
Twin Reverb Endstufe brummt
smid:
Guten Abend Stephan,
gegen Campfire Noise würde ich mal einen Hauch Oszillin-Spray in alle Röhren-Fassungen und anschließend ein -zweimal Ein- und Ausstecken probieren. Hat bei mir oft Linderung verschafft. Je nach Röhren sind die Stifte auch etwas dünn, evtl. die Fassungen etwas strammer biegen.
VG
Andreas
cca88:
--- Zitat von: stephan61 am 18.08.2020 20:41 ---Update:
Elkos getauscht gegen besser passende F&T, hat den Brumm aber nicht tangiert.
Dann das Bias Poti wieder zum Balance Poti rückgebaut und den 33k Widerstand der auf Masse geht durch einen 13k und ein 25k mini Poti ersetzt zum Bias einstellen.
Siehe da, ein wenig am Balance Poti gedreht und der Brumm ist weg! Das hatte ich noch nicht, dass eine Endstufe so empfindlich auf den Abgleich der Endröhren ist.
Jetzt ist es nur so, dass er beim hochfahren brummt bis die Anodenspannung voll da ist und dann geht der Brumm weg.
Es bleibt nur der Fender -Rausch aus der Vorstufe mit gelegentlichem zarten "campfire noise" auch aus der Vorstufe. Das gibt's aber schon länger und hat den Besitzer bislang nicht gestört (wahrscheinlich weil der Brumm das überlagert hat) . Mal sehen was er dazu sagt. Viel Lust auf diese Suche habe ich nicht, das Board schaut in der Hinsicht nicht sehr viel versprechend aus. :(
Danke für den Tipp mit der Asymetrie, Jochen. Hätte ich als letztes hingeschaut.
Schönen Abend
Stephan
--- Ende Zitat ---
Gern geschehen, Stephan,
bzgl. des Campfire-Noise - drück doch mal die Pappe (Das tagboard), bzw nimm die Schrauben raus und heb sie ein bißchen an...
Ändert sich da was?
Grüße
Jochen
stephan61:
Hallo Jochen,
den "Tweet desease" Test habe ich schon gemacht. D.h. draufdrücken bzw. anheben der Pappe. War natürlich positiv, d.h. mal mehr mal weniger brutzeln. Ich habe daraus geschlossen dass die untere Pappe schon langsam leitend wird. Ich habe dann ein Stück eines anderen Pappdeckels dazwischen geschoben, das hat geholfen. Billiger Trick, aber hilft. Deswegen ist das Krispeln jetzt fast weg. Was man jetzt hie und da bei genauerem Hinhören noch hört kann ja alles mögliche sein bei diesen alten Kisten. Lötstellen oder die Kohle-Anodenwiderstände oder Röhrenfassungen (wie Andreas geschrieben hat).
Ich weiß noch nicht ob ich hier noch weiter einsteigen soll, das kann ausarten wie bei einer Haussanierung. Überall lauern Überraschungen.
Ich bin jetzt erstmal froh dass die Kiste wieder spielbar ist.
Viele Grüße Stephan
cca88:
--- Zitat von: stephan61 am 19.08.2020 18:42 ---Hallo Jochen,
den "Tweet desease" Test habe ich schon gemacht. D.h. draufdrücken bzw. anheben der Pappe. War natürlich positiv, d.h. mal mehr mal weniger brutzeln. Ich habe daraus geschlossen dass die untere Pappe schon langsam leitend wird. Ich habe dann ein Stück eines anderen Pappdeckels dazwischen geschoben, das hat geholfen. Billiger Trick, aber hilft. Deswegen ist das Krispeln jetzt fast weg. Was man jetzt hie und da bei genauerem Hinhören noch hört kann ja alles mögliche sein bei diesen alten Kisten. Lötstellen oder die Kohle-Anodenwiderstände oder Röhrenfassungen (wie Andreas geschrieben hat).
Ich weiß noch nicht ob ich hier noch weiter einsteigen soll, das kann ausarten wie bei einer Haussanierung. Überall lauern Überraschungen.
Ich bin jetzt erstmal froh dass die Kiste wieder spielbar ist.
Viele Grüße Stephan
--- Ende Zitat ---
Hallo Stephan,
ja - das mit der zweiten Pappe dazwischen - das wäre dann auch mein Vorschlag gewesen... Tote Celestions tun es dasehr gut ;D
reagiert das Kruschpeln auf irgendeinen Regler?
Grüße
Jochen
stephan61:
Muss ich nochmal genau schauen. Das wäre dann entweder ein Poti (wenn's beim drehen kruschpelt) oder auch ein Tonkondensator (wenn es stärker oder schwächer wird)?
Grüße Stephan
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