Hi Helmholtz,
Danke für den ausführlichen Beitrag und sorry für die englischen Begriffe- ich bin meist in englischsprachiger Literatur unterwegs und hab das deswegen so verinnerlicht.
Mir fällt aber auch auf, das ich eigentlich gar nicht den Gridstopper sondern eher den Grid leak meinte, der oft sehr groß ist. In meinem Amp kommt nach dem PI ein 0.1u Coupling und dann ein 4k7 Gridstopper. Dazwischen der 150k Gridleak zum Bias.
Deine Erklärung bleibt jedoch die Gleiche - kleinerer Gridleak belastet den PI und formt natürlich mit dem Coupling Cap auch einen Highpass. Der o.g. Amp mit den 6550 funktioniert gut, ggf gehe ich noch von 150k auf 82k runter, das kann ich mir auch im Bassamp noch erlauben.
Da ich aber als nächstes eine ~100W Version des Amps bauen möchte (4x 6L6GC) überlege ich wie ich hier die „goldene Mitte“ finde. Die 6L6 kann grundsätzlich schon 100K bei fixed bias. In den klassischen Fender 6L6 Amps sind oft 220k Gridleaks vorhanden. Da die Ansteuerung und PI in dem 100W Amp gleich bleibt wie im jetzigen, kann ich da auch schon auf mindestens 150k runter, wie es jetzt auch ist, da das gut funktioniert und der PI nicht zu stark belastet ist. Sollte ich noch weiter runter?
Wie verhält sich der max G1 Widerstand beim parallel schalten von 2 Röhren?
Danke & LG