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Fender Bassman 135, Aufwärmphase recht lang...

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darkbluemurder:
Hhmm, ich benutze 0,6W Metallfilmwiderstände ohne Probleme als Kathoden-Rs in der Vorstufe. Für Endröhren würde ich das natürlich nicht machen, für Kathodenfolger und Reverbtreiber auch nicht unbedingt, aber sonst ... . Mit 2W Metallfilm hast du aber sicher nichts falsch gemacht.
Dann würde ich es auch mal mit den Röhren versuchen.
Viel Erfolg, Stephan

ortega67:
Ich kenne das Phänomen auch. Ich habe einen 70er Bassman 50 und der braucht so 10-15 Minuten bis er vom Sound und der Lautstärke voll da ist.
Meine Röhren sind noch frisch, daran liegt es sicher nicht. Meine Ohren sind zwar nicht mehr so frisch, doch ich kann ihnen vertrauen.
Muss ich die Kiste jetzt durchchecken lassen ? Im Grunde kann ich mit dieser Aufwärmphase leben, allerdings sollte sie nicht immer länger werden oder der
Amp gar Schaden nehmen.

Gruß Alex

Larry:

--- Zitat von: willie1968 am 10.09.2008 09:30 ---Ich muste 2 Kathoden R's tauschen, weil der "Verbauer" da 0,6W Metallfilm reingesetzt hatte. (Mich wundert das die nicht direkt geschmort wurden.) GEnommen habe ich 2W Metallfilm.
--- Ende Zitat ---
Hast du da was gerechnet, was dein Wundern hervorgerufen hat - oder war das eine Entscheidung aus dem Bauch heraus? Das mit den 2W Widerständen.

Fakt ist, dass die 1,5K Kathodenwiderstände in Fender Amps gerade mal mir 1,5 bis max. 2 Milliwatt belastet sind, der gemeinsame 820 Ohm der 2. Stufen mit 3-4 Milliwatt.

Selbst ein 1/16 Watt Widerstand wäre da schon als Overkill zu betrachten, ein 0,6W Widerstand dreimal - und deine 2W Widerstände sind an diesen Positionen sogar als Super-Ultra-XXXL-Overkill zu betrachten!

Larry

willie1968:
Nein, hab mich wohl etwas unklar ausgedrückt. Sorry.
Mein Vorbastler hat 2 1Ohm Messwiderstände an die Kathoden von 2 Röhren der Endstufe gelötet. Wohl zum Messen des Bias, den man beim 135'er ja nicht wirklich einstellen kann. An der Stelle finde ich 0,6W etwas unpassend. (persönliche Meinung. Es würden zwar rechnerisch auch 0,6W gehen, aber bei der Endstufe hab ich lieber viiieeeel Reserve.) Warum er das auch nur an 2 der 4 Endröhren gemacht hat, keine Ahnung. Ich hab jetzt aus Symmetriegründen alle 4 ein R spendiert. Beim nächsten Öffnen werd ich die wohl komplett rausnehmen.

NOS:
Hallo Willie,

so wie Du das in Deinem 2. Post beschreibst ('Kein Druck, die Bässe wummern und sind "verschmiert", die Höhen sind extrem schrill') klingt es für mich so, als ob der Amp zu viel Dynamik/Gain hat.

Wenn der Power-Trafo dann mit der Zeit langsam in die Knie geht (weil er immer wärmer wird), erhöht sich dessen Innen-Widerstand. Der Amp wird dann sicher nicht lauter, aber evtl. psycho-akustisch lauter (weil runder) wahrgenommen.

Ich würde testweise etwa 100 Ohm direkt nach dem Gleichrichter (also vor den Endröhren), ausreichende Belastbarkeit + ggf. Kühlung vorausgesetzt  ;) ausprobieren. Der Trafo sollte mit der Zeit weinger warm werden + der Innenwiderstand entsprechend höher.

Just my 2 c      NOS

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