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champ/ BF preamp

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Bierschinken:
Nabend Karsten,

die Tele ist wirklich sehr lecker!
Könnte mir auch gut gefallen.

Orange Drops halte ich für gar nicht so übel. Habe ich in meinem Champ auch, würde ich wieder machen.
In Sachen R´s wäre ich so wählerisch auch nicht. Ich habe ganz gewöhnliche CarbonComposition-Widerstände, schlicht weil sie beim Ceriatonekit dabei waren.
Da gibt es übrigens vom Joachim einen netten "Test". Er hat einen Ceriatone Fender Pro aufgebaut, ein Kanal Metallschicht, ein Kanal CC-Widerstände. Das findest du hier im Fenderbereich.

Was du letztlich mit dem Tweedkanal machst ist dir überlassen und vor allem Geschmackssache.
Ich würde den Rk an V1 weit runtersetzen und dafür den C wegnehmen, is aber rein meine Sicht der Dinge, da musst du einfach ausprobieren.

Apropos ausprobieren; die 1M Widerstände am Kanalschalter, würde ich persönlich im Layout berücsichtigen aber erstmal weglassen. Wenns ohne klappt ist gut, wenn nicht, kommen sie eben doch rein.

Ist das Mittenpoti bewusst mit 10k gewählt? - das ist sehr wenig, da würde ich zu 50k greifen.

Was durchaus nicht unwichtig ist, ist die Dimensionierung des Netzteils.
Hier kann durchaus großer klanglicher Unterschied entstehen. Filtert man großzügig bekommt man sehr volle und klare Bässe mit minimalstem Brumm, filtert man Tweed-mäßig eher wenig, wird der Ton für meine Ohren drahtiger nicht ganz so voll, dabei steigt dann natürlich auch der Brumm.
Hier stellt sich die Frage was man möchte...

Grüße,
Swen

sjhusting:
Karsten -

ich bin kein besonders grosse Fan von OD715s, ist aber Geschmacksache. Du konntest aber den Tweed-Kanal verwenden, verschiedene Typen auszuprobieren - nicht nur OD oder Mallories, auch Roederstein, Xicon, oder Solens sind im Shop lieferbar, und es gibt immer PIOs von Worms. In ein einfache Schaltkreis hoert man die unterschiede am besten, weil einzelnen Komponenten haben verhaeltnissmaessig grossere Einfluss auf den Klang. Ich habe ODs benutzt, bin schnell auf Mallories umgestiegen, habe die letzte 2 mit ein Roederstein/Mallory Mischung gebaut (Roederstein sind 400V) und bewege mich langsam Richtung Xicon. Nicht aus irgendeine bestimmte Grund; ausser die ODs war ich mit keine unzufrieden.

Bzg. CCs - ich benutzte die normalle aus den Shop, und kann nicht klagen. Ich habe auch MFs und CFs benutzt. Zum ganzen Thema CCs finde ich diese Beitrag interessant - http://www.geofex.com/Article_Folders/carbon_comp/carboncomp.htm - und ich habe auch ein paar Amps nach diesen Blickpunkt gebaut. Auch die Aiken info ist gut - http://www.aikenamps.com/ResistorNoise.htm

Auch die Art Bypass-Cap kann den Klang entscheidend beeinflussen. Nach ein Tip von Joachim habe ich mal Bipolars probiert und war glucklich mit die Ergebnis.

Leo hat die kleinste brauchbare Elkos fuer die Stromversorgung ausgesucht (wg Kosten), so, wie Swen sagt, da gibt es Verbesserungsmoeglichkeiten. Zu viel Filtering kann klaengliche Nachteile haben - es kann zu weit Richtung Steril gehen. Auch die Art Rectification hat ein Einfluss, sowohl die gebrauch von ein Drossel.


steven

iorr:
Steven:
Ich kann die Kendick Variante auf der Schematic Heaven Seite leider nicht finden ???
Weiter danke fur den TonPrinz Tip. Hatte ich noch nicht gelesen.
Die bipolaren bypass C's habe ich auch verbaut (TAD) und dieses klingen tatsächlich klasse.
Die Elkos der Spannungsversorgung wird nur moderat erhöht. Drossel wird auch mit eingebaut.

Swen:
Habe den 10K Pot genommen, da der bei Fender Standard ist.
Das Liften der megs R*s ist gar keine schlechte Idee. Ich denke aber, daß es ohne nicht vernünftig funktionieren wird.
Den Test werde ich mir mal reinziehen.

Karsten


 

sjhusting:
Karsten:

es ist hier: http://www.schematicheaven.com/newamps/kendrick_ruffneck.pdf

Bei meine 5F1/2 habe ich 22uF in die Siebkette verwendet, und ein 125C3A Drossel.

steven

iorr:
Steven,
Habe mir den Kendrick-Plan mal vorgenommen. 6V6 und 6L6 funktioniert mit nur geänderten Bypass cap (1100/100) ???
Kann ich gar nicht glauben. Da sieht die Lösung in Swens Champlifier doch freundlicher aus.

Karsten

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