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twin projekt?

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Martino:
Hallo Joachim!

ok, ich nehm mich beim riemen. wenn ich in eile unpräzise formuliere mach ich euch nur konfus und säge am eigenen ast.
bitte um entschuldigung.


--- Zitat von: Joachim am 11.01.2009 18:42 ---Der Vergleich mit den EL84 hat keine wirkliche Aussagekraft, da diese auch mit den Tonebonesockeln eingemessen werden müssen.
--- Ende Zitat ---

Verstehe. Meine Grundlage für die Aussage, war die Vermutung, daß bei den Tonebones durchs Kathodenbias ein
korrekter Arbeitspunkt eingestellt würde.


--- Zitat von: Joachim am 11.01.2009 18:42 ---Ich hab jetzt nochmal das Posting #23 gelesen. Wenn Du Dir sicher bist, ob Du korrekt gemessen hast, muss Du deine Biasstromversorgung so anpassen, damit ein korrekter Bias einstellbar ist.
--- Ende Zitat ---

ich vermute, daß Du post #73 meinst?

alles klar, dann muß ich den Widerstand erhöhen. Je weniger negative Spannung ich über das Biaspoti einstelle, desto höher
wird der Spannungsabfall, welchen ich an dem 1R Kathodenwiderstand messe (ich habe gleich alle vier kathoden mit
widerständen versehen und messpunkte an die rückseite des chassis gelegt, das vereinfacht die sache zG).

um die sache transparenter zu machen, messe ich mal den istzustand bei min und max des regelbereichs...

vorab
-B+ 436v,
-gesiebte negativspannung, gesiebt, vor dem poti gemessen -72v

-bei einstellung linker anschlag des biaspotis messe ich ....
... 0,2mV Spannungsabfall an den 1R Kathodenwiderständen. biasspannung -68V
-bei einstellung rechter anschlag des biaspotis messe ich ....
... 17mV Spannungsabfall an den 1R Kathodenwiderständen. biasspannung -51V

Könnte das daher kommen, daß der Austauschtrafo evt mehr Reserve hat?
Auf den alten Fender Layouts sind -50V eingezeichnet, wo ich -72 habe.

Nochmals Danke für den 'Support' ;)
Schöne Grüße, Martin

Martino:
Hallo zusammen,

kleines update: ich habe nun (sorry,ist mein erstes projekt ohne kathodenbias) den bias
range resistor angpasst. zu den 27k hab ich 68k parallel gehängt. damit konnte ich mal biszu rund 35mA
Kathodenstrom erreichen. Nun hab ich nen weiteren dazugehängt (insges 15k) und kann soweit einstellen,
daß ich knapp über 50mA Kathodenstrom erreiche. Ich habe vorerst 42mA eingestellt und hab mich um
einen wirklich heftigen brumm zu kümmern.
Danke für den entscheidenden hinweis, daß ich evt meine Bias-Schaltung anpassen muß.
Auf sowas bin ich nicht gekommen. Lerne halt noch ;)

Schöne Grüße
Martin

Joachim:
Hi Martin,


--- Zitat ---ok, ich nehm mich beim riemen. wenn ich in eile unpräzise formuliere mach ich euch nur konfus und säge am eigenen ast.
bitte um entschuldigung.
--- Ende Zitat ---

Lass gut sein, ich war vorher schlecht drauf. Mir ist kurz vorher wegen einer Unachtsamkeit ein Gleichrchter in SLO abgeraucht :devil:


--- Zitat ---Verstehe. Meine Grundlage für die Aussage, war die Vermutung, daß bei den Tonebones durchs Kathodenbias ein
korrekter Arbeitspunkt eingestellt würde.
--- Ende Zitat ---

Ah, die Tonebones haben Kathodenbias? Logisch, das macht ja Sinn. Wir vergleichen hier also Äpfel mit Birnen. Das hat nichts mit deiner Biaseinstellung zu tun, denn Kathodenbias ist eine ganz ander Sache. Das Indiz können wir also ausschließen ;)


--- Zitat ---ich vermute, daß Du post #73 meinst?
--- Ende Zitat ---

Ups, ja :-[


--- Zitat ---um die sache transparenter zu machen, messe ich mal den istzustand bei min und max des regelbereichs...

vorab
-B+ 436v,
-gesiebte negativspannung, gesiebt, vor dem poti gemessen -72v

-bei einstellung linker anschlag des biaspotis messe ich ....
... 0,2mV Spannungsabfall an den 1R Kathodenwiderständen. biasspannung -68V
-bei einstellung rechter anschlag des biaspotis messe ich ....
... 17mV Spannungsabfall an den 1R Kathodenwiderständen. biasspannung -51V

Könnte das daher kommen, daß der Austauschtrafo evt mehr Reserve hat?
Auf den alten Fender Layouts sind -50V eingezeichnet, wo ich -72 habe.

--- Ende Zitat ---

Der Ist-Zustand ist jedenfalls nicht Mist gemessen ;). Sieht ganz real und okay aus.

Genau das mit dem Trafo meinte ich. Die Spannungsverhältnisse in deinem Amp sind nur etwas anders, als in einem alten Tweed Twin und Du musst den Längswiderstand zwischen den Elkos einfach etwas größer machen, bis der Regelbereich passt. Man kann natürlich nicht sagen, ob wo Deine Röhren jetzt tendenziell mit dem Bias liegen, aber nimm halt mal an, es wäöre in der Mitte ;). Ggf. musst Du halt später noch mal anpassen, ist aber unwahrscheinlich.

Probier das mal, und dann sehen wir weiter :)

Schönen Abend,
Joachim


Joachim:
... und jetzt bist Du mir zuvor gekommen ;)

BTW: die Röhren sind ja sicher gematcht?

Martino:
Hallo Joachim,

ja - sind sie. momentan liegt das quartett so nah zusammen, daß es auch die toleranz der 1R widerlinge sein könnte (0,2mV).

/edit: ups, habe dein voriges posting übersehen. ich wünsche dem slo gute besserung.

Schöne Grüße, Martin

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