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Fender BF Princeton Reverb ==Spannungen==
Mesa:
Hallo Leute,
habe meinem alten Princeton Reverb heute neue Endstufenröhren spendiert und dabei gleich mal die internen Spannungen gemessen, die mir sehr hoch erscheinen.
Vorweg sei erwähnt, dass im Combo ein separater Trafo als Spannungswandler eingebaut ist, da der Princeton kein Export Modell ist. Am Spannungswandler messe ich sekundär 114 Volt.
Laut Tubechart hat die Schaltung die Bezeichnung AA764 und läuft mit einer GZ34. Einen entsprechenden Schaltplan habe ich nirgends gefunden. Den Schaltplan, den ich habe lautet AA1164 mit einer 5U4GB als Gleichrichter.
Nun zu den Spannungen: Als B+ messe ich 479 Volt. Im Schaltplan sind 420 Volt angegeben. An den Anoden der 6V6Gt messe ich 478 Volt. Im Schaltplan sind 410 Volt angegeben. Für die Heizspannung zeigt mein Voltmeter 6,9 Volt an. Habe alle Spannungen ohne Röhren gemessen. Nur die GZ34 war gesteckt.
Mir erscheinen die gemessenen Werte sehr hoch, obwohl sie noch knapp unterhalb der Toleranzgrenze von 20% liegen.
Ich bin nun nicht so der Fachmann. Muss ich mir Sortgen machen oder kann ich den Verstärker wie bisher unbesorgt weiter spielen.
Danke für Eure Meinungen.
Grüße
Michael
jacob:
Hi Michael,
hier ist ei Princeton Reverb Schaltplan mit der GZ34: http://www.schematicheaven.com/fenderamps/princeton_rev_gz34_aa1164.pdf
Der hilft Dir aber eigentlich auch nicht weiter. Gute 6V6 verkraften aber die hohe Anodenspannung.
Allerdings: Deine Heizspannung ist definitiv zu hoch.
Besorg' Dir am besten einen Export- Austauschtrafo für den Amp, damit Du wenigstens korrekte Heizspannungen (auch für die Gleichrichterröhre) hast.
Gruß
Jacob
rednerweb:
Hallo,
--- Zitat ---Für die Heizspannung zeigt mein Voltmeter 6,9 Volt an. Habe alle Spannungen ohne Röhren gemessen.
--- Ende Zitat ---
Die Spannung sinkt noch wenn die Röhren eingebaut sind.
gruß
rednerweb
jacob:
Sorry,
ich hatte ja komplett überlesen, daß Du nur die GZ34 gesteckt war.
Eine Spannungsmessung ohne Röhren drin ist natürlich völlig witzlos. Die Spannungsangaben in den Plänen beziehen sich auf die Spannungen mit gesteckten Röhren.
Steck' die Röhren ein und messe einfach nochmal.
Gruß
Jacob
dknia:
Hallo Michael,
die Spannungen sind so ohne Röhren normal. Ich habe bei der Inbetriebnahme meines PR ähnliche Spannungen gemessen. Hier der Schaltplan.
http://www.el34world.com/charts/Schematics/fender/PRINCETON_REVERB_AA1164.pdf
Die GZ 34 ist kein Problem, die Spannungen damit vielleicht 2-3% höher. Dafür belastet die GZ 34 die Heizwicklung nicht so sehr.
Ich würde mir auf der Hoffmannseite mal den Umbau auf eine regelbare Bias ansehen, ich habe das bei meinem Nachbau auch so gemacht. Es lohnt sich, der Amps läßt damit sich sehr schön auf die verwendeten Endstufenröhren einstellen.
Das Tubechart ist für den Vibrochamp. Das falsche Schild ist typisch für Fender, die haben einfach überzählige Schilder in die Amps geklebt. Nur nichts wegschmeissen.
Hier das korrekte Schild von unserem Freund Bernd http://www.brieskorn.de/Princeton_Reverb_Batch.pdf . Ich würde dein Unikat aber so belassen
Wo du gerade am Röhren tauschen bist. GE 5751 nos als V1: geiiiiiiiil.
Bis denn
Herbert
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