Fender the twin knackt

Begonnen von ObRob, Sep 26, 2010, 10:53

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ObRob

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Hallo an alle.

Ich bin Robert, 28 Jahre alt und bastle seit vielen Jahren an Röhrenverstärkern herum. Endlos viele Meter Lötzinn sind geflossen, bis ich dieses Forum entdeckt habe und nun stehe ich vor einem Problem, bei dem ich nicht weiterkomme. Deshalb ein Hilferuf an alle Mitdenker... :)

Ich habe von einem Bekannten einen Fender the twin (red knob) bekommen, der so verdreckte Inputbuchsen hatte, dass er kein ordentliches Signal mehr durchließ. Hab die Buchsen getauscht gegen vier Stück aus dem tt-shop. Das Signal ist nun nicht mehr verstaubt, dafür hört man nun das Einstecken des Steckers. Es knallt nicht laut. Ist eher so als ob ein Mikro direkt daran hängen würde. Die Röhren sind es jedoch nicht. Eigenartig ist auch, dass der Eingangswiderstand (Gitter - Masse) nur noch bei 68K liegt. Deutet für mich auf einen Schaltfehler der Buchsen hin...
Hat vieleicht jemand eine Idee oder ein ähnliches Problem selbst schon gehabt?
Freu mich über Beistand... :)

Rob

ObRob

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So siehts aus.

phosgen

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hi rob

so wie ich dich verstehe, hast du alle 4 inputbuchsen ausgetauscht. ich gehe davon aus, dass nun ebenfalls geschaltete jack-buchsen installiert hast.

deine fehlerbeschreibung ist nicht so einleuchtend. wann "knallt's" und wie? hast du gitarrensignal auf den kanälen? dass das einstecken des jack in die buchse zu geräuschen führt, ist an sich nicht aussergewöhnlich. vielleicht kannst du uns da mit ein paar details auf die sprünge helfen. vielleicht kannst du auch schildern, was du genau beim austauschen gemacht hast?

cheers
/ martin

phosgen

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tja rob

wenn du uns keine weiteren details liefern kannst, können wir dir schlecht ratschläge erteilen, was zu tun ist. liefere die doch bitte nach

cheers
/ martin

ObRob

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Sorry, hab mich lang nicht gemeldet. War auf ner Konferenz in einem Hotel mit Internetzugang für 8 euro/Stunde...

Es knallt nicht richtig. Man hört nur die Schaltkontakte klicken. Ich hab die vier Inputbuchsen ausgetauscht und gegen die Ersatztypen ersetzt. Ist ja normalerweise idiotensicher, da alles auf einer Platine aufgebaut ist. Was mich wundert ist der 68K Widerstand. Es sollte ja eigentlich ein 1M zu messen sein.

phosgen

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hi rob

das klicken scheint mir eine normale sache sein und liegt daran, dass mit den geschalteten jack-buchsen nebst dem signal auch die LDRs angesteuert werden müssen (gleichspannungsquelle D).

war der von dir genannte "eingangswiderstand" vor dem umbau höher? die 68k deuten eher auf die eingangsimpedanz hin; wie haste gemessen?

anbei: abgesehen vom knacksen, funktioniert der amp sonst wie er soll? ist die lautstärke wie erwartet?

cheers
/ martin

ObRob

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Läuft so, wie er soll. Nur mein Bekannter meint, dass das klicken vorher nicht da war. Mich störts auch nicht besonders.
Die 68K hab ich ohne Spannung zwischen Gitter und Masse gemessen. Ohne Kabel ist das Gitter auf Masse. Mit gestecktem Kabel hab ich den genannten Widerstand.
Die Ersatzbuchsen werden doch wohl nicht anders beschaltet sein als die orig. Fender?!? Die haben ja immerhin 9 Pins..
Wenn du meinst, dass das nicht so ungewöhnlich ist, macht mir das schonmal Mut des einfach so zu lassen.

phosgen

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hi rob

betreffend korrekte ersatzbuchsen: das kann ich dir nicht sagen, ob du die richtigen hast eingesetzt. aber aber davon gehe ich aus! aber....

wenn der amp nun läuft wie bis anno dazumals, dann sehe ich keinen grund, weiter darum zu schrauben. so würde ich meinen! ich habe im studio einen fender supersix reverb, den ich ab und anwerfe. die klinkenstecker verursachen beim ein- und ausstecken dort ebenso entsprechende geräusche. das ist meiner meinung nach konstruktionsbedingt! diese fender amps sind auch nicht dazu gemacht, während des spiels die kanäle zu wechseln - oder etwa doch?

ich werde mal heute abend das multimeter mitnehmen, und beim supersix, der eine ähnliche schaltung am input hat, messen. dann kann ich dir empirisch sagen, ob deine werte ok sind.

herzliche grüsse
/ martin


ObRob

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phosgen

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hi rob

also ich habe mal nachgemessen. allerdings war ich zu faul, um das chassis rauszunehmen. ich habe ab signalkontakt der buchse zu masse gemessen: und es sind ca. 135k. also etwa doppelt so viel wie bei dir. die schaltung ist bei supersix reverb - wie gesagt - ähnlich, und vergleichbar. einzig dass keine LDR mit den schaltkontakten der buchsen geschaltet werden. aufgrund des schemas hätte ich eigentlich auch 68k vermutet.

versuch mal auf dieselbe art den widerstand zu messen, mal schauen was dabei rauskommt. um dies zu messen habe ich einfach ein mono-patchkabel eingesetzt.

herzliche grüsse
/ martin