Marshall JMP 2204 Anodenspannung preamp

Begonnen von thom, Jun 08, 2010, 11:32

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Stone

Gast
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Zitat von: NilsH am Jun 09, 2010, 11:47
Das kann ich bestätigen. Bei o.g. Kanal lagen meine Spannungen zuerst knapp 30V zu tief, mit Ub bei 280-290V war der Amp deutlich straffer und weniger mulmig.

Hm ... wir entfernen uns vielleicht ein wenig von der ursprünglichen Frage, aber die ist wohl auch schon beantwortet. Die "etwas" geringere Spannung im 2204 sorgt insgesamt für einen weicheren Sound, finde ich - die meisten Gitarristen bezeichnen den 2204 auch als sanfter und gemäßigter, als seinen großen Bruder.

Einen gewissen Ausgleich schafft man ggf über den Presence-Zweig, wie es z.B O'Connor erwähnt (allerdings als einziges Argument für den Soundunterschied), aber ich meine, in den JCM800 220x sei der Presence-Zweig gleich, ob nun 50er oder 100er.

Bleibt also nur die Anodenspannung, wenn man den Sound straffen und druckvoller gestalten will.

Gruß, Stone

thom

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YaBB God
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Hallo
Ich kontrolliere heute abend die Spannung an der Kathode
des CF und dann berichte ich über die Soundveränderung der Spannungserhöhung.

Wenn die Spannung für die V3 zu hoch ausfällt kann ich doch auch den 10K zwischen
V2 und V3 runtersetzen und den jetzigen wieder auf 10K setzen.

Gruß
Thom

Stone

Gast
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Zitat von: thom am Jun 09, 2010, 12:42
Wenn die Spannung für die V3 zu hoch ausfällt kann ich doch auch den 10K zwischen
V2 und V3 runtersetzen und den jetzigen wieder auf 10K setzen.

Gruß
Thom

Ja.

Gruß, Stone

thom

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YaBB God
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Hallo
Die Erhöhung der Spannung um 20V im Preamp hat den Sound straffer und druckvoller gemacht.
Der / das Attack wird nun besser herausgestellt und ich kann nun auch etwas mehr Zerrung fahren weil der Grundton
irgendwie immer klar und artikuliert bleibt. Beim zurückdrehen des Gitarrenvolumes wird´s schön fastclean wie vorher
jedoch bleibt es nun kompakter mit mehr Fleisch.
Ich bin rundum zufrieden und würde mich freuen wenn ich das so lassen könnte.
Hier nochmal die gemessenen Spannungen, vielleicht könnt ihr da mal rübergucken ob das alles im vernünftigen Rahmen liegt.

V1  pin 1   244V   V2 pin1  167V   V3  pin 1+6  220V
     pin 6   200V        pin6  309V
                             pin8  175V

Danke 
Thom

Stone

Gast
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Hi

Die 309 Volt erscheinen mir ziemlich hoch, da die ECC83 idR mit 300 Volt maximaler Anodenspannung angegeben wird; aber vielleicht kann der ein oder andere Guru hier nochwas dazu sagen.

Gruß, Stone

thom

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YaBB God
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Hi Stone
Genau das macht mir auch ein wenig Sorge.
Stellt sich die Frage ob diese 9 Volt zuviel wirklich schlimm sind.
Ansonsten kann ich den Widerstand ja so anpassen das ich unter 300 Volt bleibe.
Die Spannung an der Kathode des CF liegt mit 175 Volt im grünen Bereich.
Gruß
Thom

SvR

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YaBB God
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Salü,
Ich geh mal davon aus das V2/Pin6 der Kathodenfolger ist. Pin8 -> Kathode=175V nach Masse und Pin6 -> Anode=309V nach Masse.
Die maximale Anodenspannung bezieht sich aber auf Kathodenpotential -> 309V-175V=134V, also alles im grünen Bereich. ;)
mfg sven
Rettet den Wald, esst mehr Biber!
PIC32-Tutorial

thom

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YaBB God
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Hi Sven
Anodenspannung bezieht sich auf Kathodenpotenzial !
Eigentlich logisch, da wäre ich von selbst nicht drauf gekommen.

Danke !!
Gruß
Thom

Stone

Gast
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Zitat von: thom am Jun 11, 2010, 12:41
Hi Sven
Anodenspannung bezieht sich auf Kathodenpotenzial !
Eigentlich logisch, da wäre ich von selbst nicht drauf gekommen.

Danke !!
Gruß
Thom

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht ... geht mir öfter mal so ;)

Gruß, Stone