Einbrennzeit für neue Röhren

Begonnen von tubeampgrufti, Apr 25, 2013, 09:10

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Hardcorebastler

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Hi Jochen,
du bist ja lustig, natürlich kostet das mehr ,hierbei ca. 4 %,
dafür sind die Gurken 24 Stdt. durchgebacken,

Auszug von N. Sensor :
Sovtek KT88's are available in platinum matched sets.
Our platinum matching process consists of a 24 hour tube burn-in period followed by a bias (plate) current measurement in milliamps.

Gruß Jörg

cca88

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Zitat von: Hardcorebastler am Apr 27, 2013, 03:38
Hi Jochen,
du bist ja lustig, natürlich kostet das mehr ,hierbei ca. 4 %,
dafür sind die Gurken 24 Stdt. durchgebacken,

Auszug von N. Sensor :
Sovtek KT88's are available in platinum matched sets.
Our platinum matching process consists of a 24 hour tube burn-in period followed by a bias (plate) current measurement in milliamps.

Gruß Jörg



Bei Dirk kostet es nicht mehr!!

Grüße

Jochen

tubeampgrufti

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Hallo Leute

Erlaubt mir diesen alten Thread nochmals zu bemühen:
Ich habe soeben einen sehr teuren Stereo-Preamp repariert (ein Anodenwiderstand hatte Unterbruch). Der Besitzer wollte bei der Gelegenheit "seine" neuen Röhren, die er sich vor einiger Zeit zugelegt hat eingesetzt haben.

Den Preamp an einem Endverstärker mit Aussteuerungsanzeige angeschlossen, der Sound war ok, aber ohne Signal flimmerte die -60 dB-Anzeige leicht. Alte Röhren rein: Sound auch ok ABER OHNE das Flimmern.
Oszi angschlossen und geschaut: mit neuen Röhren in der RIAA-Stufe (ECC83 EH) ein unregelmässiges Signal, eine Art "blubbern" im mV-Bereich. Mit den alten Röhren Ruhe!

Nun habe ich die neuen Röhren mal ca. einen halben Tag einfach ohne Signal laufen lassen und Ruhe ist.

Fazit: also doch Einbrennen nötig? Was verändert das Einbrennen denn so sehr? Ich dachte eigentlich, dass das eigentliche Einbrennen beim Hersteller beim Prüflauf geschiet.

Dies einfach als kleiner Nachtrag aus der Praxis.

Grüss euch
bruno

Dirk

Dirk M.
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Hi,

die Kathode erreicht theoretisch erst nach einigen Stunden ihre optimale Emission, allerdings sind die Unterschiede zwischen "nicht ganz optimal" und "optimal" sehr gering, wenn überhaupt feststellbar - wie Du selbst erfahren hast. Das "Flimmern" kann aber auch andere Ursachen haben und mir scheint, dass bei dem beschriebenen Test andere Fehlerquellen auch nicht komplett ausgeschlossen werden können.

Ich hatte vor Jahren mal Meßreihen mit verschiedenen Vorstufenröhren, unterschiedlichen Messwerten (unterschiedliche Emissionen und Steilheiten) von unterschiedlicher Hersteller gefahren um dem Geheimnis der HQ-Premium-Selektierten-suprateuren Vorstufenröhren sowie deren magische Klangentwicklung auf die Spur zu kommen. Ergebnis: ich rätsele immer noch und bin schwer beeindruckt von dem was so manchen Highend-Leute alles "hören" :devil:

Gruß, Dirk
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tubeampgrufti

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Danke Dirk!

Ich werde den Amp sicher noch eine Weile weitertesten, aber bis jetzt scheint nun alles Stabil zu sein, kein "Flimmern" mehr an der Anzeige sichtbar. Hörbar wars sowieso nie.

Gruss
bruno

Dirk

Dirk M.
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Zitat von: tubeampgrufti am Jun 01, 2013, 04:06
Hörbar wars sowieso nie.

Na, ja, das Auge hört mit ;-)

Gruß, Dirk
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