6CA7 werden zu heiß

Begonnen von toxic_zombie, Jan 16, 2014, 10:43

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toxic_zombie

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Hallo zusammen,

wir wollten am Amp eines Freundes (Fame T120H) die Röhren wechseln.
Bisher waren darin Electro Harmonix EL34 verbaut und es sollten jetzt Electro Harmonix 6CA7 werden.
Eigentlich sollten diese beiden Typen doch die gleichen elektrischen Eigenschaften besitzen oder?
Jedenfalls haben die 6CA7 schon bei absolut zugedrehtem BIAS Poti einen Ruhestrom von 60mA gezogen,
gaben dann beim spielen auch kratzende Geräusche von sich und wurden heiß (Anodenblech fing an zu glühen)
während die EL34 bei gleicher Einstellung einen Ruhestrom von vielleicht 20mA ziehen.

Ich bin mir auch noch nicht ganz sicher ob die Werte die man an den Messpunkten an der Rückseite misst für ein Paar
oder für jeweils eine Röhre gelten (3 Pins, Mitte ist Ground der rechte bzw. linke jeweils für das entsprechende Paar).
Werde mal versuchen einen Schaltplan aufzutreiben.

Hat jemand von euch ähnliche Erfahrung beim Tausch von EL34 zu 6CA7 gemacht?

Viele Grüße

bea

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Was heisst für Dich "zugedreht"?
Biasspannung betragsmäßig groß  oder klein?
Liebe Grüße

Beate

toxic_zombie

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Also der Ruhestrom ist soweit es der Regelbereich des Einstellpotis zulässt heruntergedreht (Benutze zum Messen den Oktal-Adapter von TT) und dennoch zu hoch.

Dirk

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Zitat von: toxic_zombie am Jan 17, 2014, 01:48
Also der Ruhestrom ist soweit es der Regelbereich des Einstellpotis zulässt heruntergedreht (Benutze zum Messen den Oktal-Adapter von TT) und dennoch zu hoch.

Ja, das kann passieren. Die 6CA7 benötigen eine deutlich niedrigere Bias-Vorspannung als die EL34. Entweder 6CA7 gegen welche mit einem niedrigeren Strim tauschen oder die Bias-Schaltung anpassen oder bei den EL34 bleiben. Wobei es bei EL34 auf Grund der Streuung auch zu solchen Problemen kommen kann. So manch JCM800 Besitzer kennt dies.

Gruß, Dirk
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toxic_zombie

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Hallo Dirk,

danke für deine Antwort!
Ich werde die Röhren evtl. mal in meinem Laney VH100 probieren. Vielleicht bekomm ich sie da eingeregelt (kann beim Laney die Bias-Vorspannung für EL34 und 6L6 umschalten).

Beim Laney hatte ich das Problem nur mal andersherum mit E34L die waren immer zu kalt...

Dirk

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Zitat von: toxic_zombie am Jan 17, 2014, 06:40
danke für deine Antwort!
Ich werde die Röhren evtl. mal in meinem Laney VH100 probieren. Vielleicht bekomm ich sie da eingeregelt (kann beim Laney die Bias-Vorspannung für EL34 und 6L6 umschalten).

Wird vermutlich nicht klappen bzw. die 6CA7 laufen in dem VH100 auch zu heiss. Versuche es aber sei vorsichtig.

Gruß, Dirk
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toxic_zombie

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Sooo komme gerade aus dem Proberaum und hab noch ein wenig rumprobiert.
Erstmal alle vier 6CA7 in den Laney gefplanzt, dann festgestellt dass die beiden Paare schon sehr auseinanderdriften (1. Paar Ip=74 2. Paar Ip=67), der Laney hat leider nur einen Poti für alle Röhren.
Also nur das neuere Paar drin gelassen (betreibe den Amp eh schon seit längerem mit "nur" 50W, passe eben dementsprechend die Impedanz an).
Sah schon besser aus als im Fame: keine glühenden Anodenbleche mehr, nur das Kathodenröhrchen etwas heller als z.B. bei den EL34. Den Ruhestrom hab ich jetzt auf 28mA eingestellt (Anodenspannung beim VH100: 500V). Ich werd mal beobachten ob sich noch was ändert...

Dirk

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Hallo,

28 mA bei 500 V im Laney, bist Du Dir da sicher ? Denn damit müssten die 6CA7 in dem anderen Amp auch reibungslos betrieben werden können.

Gruß, Dirk
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toxic_zombie

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Ja bin mir schon sicher.
der Fame hat allerdings auch 550V Anodenspannung, vielleicht lag's daran?  ???

Dirk

Dirk M.
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Hallo,

neben der Anodenspannung wäre es gut wenn man bei Bias-Vorspannungen auch kennen würde.
Und 550 V beim Fame ? Auch hier die Frage: bist Du Dir sicher ? Soweit ich weis arbeiten die bei um die 450 - 470 V (das sind aber keine gesicherten Infos ).

Gruß, Dirk
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toxic_zombie

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Hi,
550V hab ich jedenfalls bei eingeschaltetem Amp zwischen Pin8 und Pin3 am Sockel gemessen.
Wo messe ich denn die "Bias-Vorspannungen" ?

Dirk

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Hi,

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Gruß, Dirk
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